Ich z.B. möchte in meinem privaten Raum ausschließlich Alleinsein.
Ausnahme sind Einladungen. Das hat aber eine grundlegend andere Qualität als gemeinsames Leben in welcher Form auch immer.
Eine gewissermaßen "umgekehrte" Ausnahme sind Seminare und Retreats, bei deinen für eine definierte Zeit der private Raum nahezu aufgehoben ist.
Menschen sind unterschiedlich ...
... ich gehöre zu jenen, für die es Lebensqualität bedeutet, allein sein zu dürfen.
Insofern geht es mir ähnlich, wie Tyrdal:
Das Szenario, das für dich aufgrund deiner Persönlichkeit nicht nur ökologisch sinnvoll ist - was ich nicht bestreite - sondern darüber hinaus offenbar auch einen Zugewinn an Lebensqualität bedeutet, ist für mich schlicht und einfach ein Horrorszenario, das bei mir alle möglichen emotionalen Reaktionen hervorruft, die eine sachliche, auf ökologische Sinnhaftigkeit bezogene Reflektion nahezu unmöglich macht.
Anmerken möchte ich, daß ich die ersten ca. 45 Jahre meines Lebens z.T. fremdbestimmt (Familie, Armee, eigene Familie) z.T. Aber auch ganz bewusst ( WG, geminsam mit anderen Familien auf einem Hof, spirituelles gemeinschaftliches Leben) in Wohnsituationen gelebt habe, die recht genau deinen Vorstellungen entsprechen.





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