Ich glaube, der Wechsel kam bissl abrupt, wahrscheinlich hat niemand die Fadenauslagerung mitbekommen
Also ich halte die Sache für gut, sinnvoll und machbar, dafür müssten die Menschen halt bissl aus der Komfortzone heraus.
Wertvolle Ehrenamtarbeit könnte man mit dem "Dienst an der Gesellschaft" verrechnen und global betrachtet wäre es wahrscheinlich gar kein Minusgeschäft, weil das was die Gutverdiener in der "Dienstzeit" verlieren, bekommen sie über viele Wege in kleinen Häppchen zurück. Da gibt es plötzlich gut ausgebaute Wanderwege, regelmäßig betriebene Repaircafés oder Vorlesestunden für (vor allem abgehängte) Kinder. Insgesamt halt eine lebenswertere Welt.
Ein wenig erinnert mich der Ansatz an Thomas Morus' "Utopia" (Das Buch, das das Wort Utopia erfand). Dafür, dass das Buch so um die 500 Jahre alt ist, fand ich es extrem fortschrittlich und radikal. Eigentlich überwältigend. Allerdings war seine Vorstellung bissl zu uniform für die heutige Gesellschaft, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sein Modell so in 100 Jahren (wenn die Ressourcen richtig knapp werden und die Menschen trotzdem menschlich bleiben wollen) eine Wiederauferstehung feiern könnte.