
Zitat von
Pflöte
Nehmen wir mal an, das Ziel wäre es, die Gesellschaft insgesamt für alle lebenswerter zu gestalten, auch wenn das ein schwammiges Ziel ist.
Meiner Meinung nach ist der wichtigste Punkt, um die Gesellschaft für alle lebenswerter zu gestalten, dass man aufhört Leute vorschreiben zu wollen wie sie zu Leben haben und was sie zu tun zu haben. So lange jemand nicht in das Leben bzw die Gesataltung eines andere eingreift, sollte man sich auch aus dessen raushalten.
Warum sollte man Leute dazu bringen etwas zu tun worauf sie keine Lust haben? Warum sollte man Leute dazu bringen sich mit Menschen abzugeben, auf die sie keine Lust haben? Warum sollte man Leuten vorschreiben wie sie ihr Leben zu gestalten haben? Wenn jemand keine Lust auf eine Teilnahme an der Nachbarschaft/ Dorfgemeinschaft was auch immer hat, dann ist das sein gutes Recht. Natürlich darf er dann auch nicht erwarten, dass die Gemeinschaft was für ihn tut.
Wie ich schon geschrieben hatte habe ich kein Problem damit, dass nach der schulischen Ausbildung 1 oder 2 Jahre Wehrdienst oder alternativ etwas ziviles Pflicht ist. Wenn jeder dazu eingezogen wird, dann hat der einzelne dadurch auch keine beruflichen Nachteile. Es ist zwar auch ein Eingriff die die Freiheit des Einzelnen, aber ein etwas geringer. Bei so einem längerfristigen und absehbaren und daher besser einplanbaren Dienst, kann man sich immerhin noch halbwegs aussuchen, was man machen möchte, ohne das der bürokratische Aufwand zu sehr steigt.
Aber alles was danach kommt sollte freiwillig sein. Ohne Nachteile für den Einzelnen, der sich dagegen entscheidet.
“Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
- Evolution