Ich sehe nicht, weswegen man da etwas tun müsste. Genau wie beim Yoga ist das Qualitätsspektrum - auch bei den Lehrerausbildungen - sehr weit und Leute, die gar keine Ahnung von Taiji haben, erkennen im Zweifel auch keinen qualitativen Unterschied zu jemanden, der es gegebenenfalls 'richtiger' macht.
Ich habe auch in China gutes und schlechtes Taiji oder Qigong in den Parks gesehen - oder vielleicht auch eigentlich Gutes nicht erkannt, weil da etwas ablief, von dem ich keine Ahnung hatte.
Wenn die Leute dort zufrieden sind, dann ist es doch gut für sie. Wenn es eine offene Gruppe ist, dann kann man ja vielleicht - bescheiden - mal mitmachen um zu sehen, worum es genau geht. Mache ich aus Neugier gerne hin und wieder. Manchmal merkt jemand, dass ich schon mal etwas gemacht hat und fragt nach. Ist dann halt ein Austausch.
Wir hatten den Fall mal in London, als wir in einem Park trainierten. Ein Shaolin-Trainer guckte uns erst zu und fragte uns dann, wo wir gelernt hatte. Dann ein wenig Tou Shou und - weil er früher mal WC gemacht hat, genau wie ich - ein wenig CiSao. Er hatte tatsächlich erst die Idee gehabt uns in seinen Wuguan einzuladen um uns zu 'korrigieren', wie er später zugab. Nach dem Austausch ging es dann eher um TeeWir fanden seine Idee ein wenig seltsam (also die ursprüngliche), fanden aber schon, dass es eine gewinnbringende Erfahrung gewesen ist. Und er anscheinend auch.





Wir fanden seine Idee ein wenig seltsam (also die ursprüngliche), fanden aber schon, dass es eine gewinnbringende Erfahrung gewesen ist. Und er anscheinend auch.
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