Ach so. Naja, Freunde sind wichtig, und mit Freude ins Training gehen auch. Ich kenne das ja so, dass in Wing Chun Vereinen der Trainingsbeitrag eher hoch ist, bei mir daheim wäre das rein finanziell ein KO-Kriterium gewesen.
Was das Durcheinanderbringen angeht – das kommt immer drauf an. Bei doppelter Trainingszeit eher nicht, und wie gesagt gibt es Unterschiede in der Zielsetzung. Kommt auch stark darauf an, wie gewissenhaft jemand zu Hause übt, wie schnell jemand lernt usw. Wenn in zwei Stilen trainieren doppelte Trainingszeit bedeutet, wird er sicher massiv besser werden als mit der halben Trainingszeit. Ich habe immer verschiedene Stile trainiert und hatte nie das Problem die zu verwechseln, aber mein Trainingspensum war dann eben auch mehr als 20 Stunden pro Woche. Bei uns lernen auch die Kinder schon im Prinzip immer zwei Stile, nämlich Griechisch-Römisch und Freistil (die technischen Unterschiede sind grösser, als man das als Aussenstehender annehmen würde), das gibt auch keine Probleme.