Noch mal um klarzustellen worum es geht:
Welche Dinge da bei der Düngung, gerade mit organischen Düngemitteln (unterscheiden muss man da noch zwischen tierischer und pflanzlicher Herkunft) eine Rolle spielen, sind ph-Wert, Schwefelgehalt, Stickstofffraktion (Nitrat, Ammonium, Harnstoff) Umwandlungsprozesse (Stickstoffkreislauf), Jahreszeit, Sonneneinstrahlung, etc.
Von der Ammonium-Fraktion organischer Nährstoffträger gehen die größten Verlustpotenziale aus, z.B. in Pflanzenjauche liegen die Nährstoffe fast ausschließlich in Form von Ammonium-Ionen vor, es gibt also zu den ohnehin geringen Nährstoffkonzentrationen noch ein hohes Verlustpotential.
Leute die sich ernsthaft mit alternativen zu organischen Dünger tierischer Herkunf beschäftigen, z.B. im Bio-Landbau, untersuchen z.B.:
Ackerbohnenschrot (Vicia faba L., Körnerschrot), Körnerschrote der Gelben und der Weißen Lupine (Lupinus albus L. und Lupinus luteus L.), verschiedene Handesdünger aus Kompost (z.B. Bio-Vegetal), Rizinusschrot (Ricinus communis L., Körnerschrot) als gebräuchlicher vegetabiler Importdünger und Hornmehl als Referenzdünger tierischer Herkunft.
Die Bezeichnung Dünger impliziert, dass Nährstoffe pflanzenverfügbar und in einer ausreichenden Konzentration vorhanden sind, und dass man mit Hilfe dieses Düngers pflanzliche Kulturen planbar und nicht zufallsabhängig (nach dem Motto: ich weiß nicht ob das hilft, aber ich tu mal drauf) anbauen kann.
Pflanzenjauche und andere Hilfsstoffe gehören ganz klar in den Hobbybereich, wie die von der angeführten Links ja auch zeigen.






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