Zitat Zitat von MGuzzi Beitrag anzeigen
Wer hat denn die USA am Verüben ihrer Verbrechen gehindert? Und das Durchsetzen der eigenen geopolitischen Interessen damit zu kaschieren, man würde die Gegenseite am Verüben ihrer Verbrechen hindern, ist natürlich ein sehrgeschickter Schachzug, da kann man natürlich auch den Weltpolizisten spielen.
Nur, der wird halt immer nur da gespielt, wo es den eigenen Inreressen dienlich ist.
Und wir lassen uns brav vor den Karren spannen.
Also ich habe wirklich selten diese Art des ständig gleichen Relativierens erlebt, in dem auf jeden Beitrag ein "aber die USA" erfolgt. Ich glaube mittlerweile haben alle verstanden, dass die USA eigene Interessen verfolgt und auch kritikwürdige außenpolitische Praktiken anwendet. Nur hat das auch nie jemand bestritten und ich wüsste nicht, dass irgendjemand hier Guantanamao & Co. befürwortet hat. An wen richtet sich also diese Art des Repititismus?

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Erstens gibt es nicht, und gab es auch nie DAS Ukrainische Volk.
Und zweitens, man wollte auch kein Fussabtreter des Westens sein, das Assoziierungsabkommrnen sah keine Vollmitgliedschaft in der EU vor, und es gab weitere für Ukraine nachteilig Vorgaben, die der EU von den USA diktiert worden waren.
"Das Volk" war nicht einheitlich für die Annäherung an den Westen, das ist ein Märchen.
Wieder ein nichtssagender Allgemeinplatz, der auf alle Länder zutrifft. Nirgendwo auf der Welt gibt es DAS Volk, das einheitlich für irgendetwas ist. Außer vielleicht in den offiziellen Wahlergebnissen von Nordkorea.

Wie gut ein vor den Karren spannen lassen funktioniert sieht man daran, dass nach monatelangem Krieg mit zehntausenden Toten, Millionen Flüchtlingen und Zerstörung des halben Landes auch noch gefordert wird, die Ukraine möge das Leid schnell beenden. Zynischer geht es ja kaum noch. Man sollte meinen, dass spätestens nach der offiziellen Annektion von Cherson & Saporischja deutlich geworden ist, dass es Putin nicht in erster Linie um den Schutz der russischen Bevölkerung im Donbass geht.