im spätmittelalter arbeiteten v.a. Italiener als be- und entlader der schiffe, die wegen dem damaligen "stapelrecht" in Köln anhalten und vor der weiterfahrt einen teil ihrer waren auf den städtischen märkten anbieten mussten. kölsche mütter waren panisch und verboten ihren töchtern, sich im umfeld der anlegestellen aufzuhalten. die Italiener hatten den ruf, jedem rock hinterher zu steigen und kriminell zu sein
von altsteinzeit bis heute: migration, migration und noch mehr migration und immer wieder fluchtbewegungen in sicherere oder wohlhabendere gebiete. die "rucksackdeutschen", die heute noch leben, können so einige geschichten über ihren empfang im westen deutschlands durch steinwürfe und sonstige massive anfeindungen erzählen. als kind lebte ich in der nähe einer gegend, die "die siedlung" genannt wurde. dort lebten in den späten 60ern und frühen 70ern noch überwiegend ehemalige "rucksackdeutsche". die "siedlung" wurde extra für sie nach dem 2.WK gebaut. meine eltern sahen es gar nicht gerne, wenn ich mich dort aufhielt. heute leben dort v.a. türkische familien, deren manner meist bei Ford in der fabirk arbeiten.







