Hallo,
erst mal vornweg - dies ist kein Trollversuch
Ich hatte vorige Woche eine Diskussion mit mehreren Trainern über das neue Shotokan-Prüfungsprogramm (Version vom 8.2.23) und Kihon-Kumite und ich muss noch meine Gedanken dazu ordnen. Hikite spielte dabei auch eine Rolle und darum ein paar Fragen, ob Du Deine Aussagen präzisieren könntest:
Was genau meinst Du damit?
Arme und Beine sind nicht zentral auf der Mittelachse angebracht. Einzelne Bewegungen starten also nicht aus dem Zentrum (eine mögliche Ausnahme: zur Zeit ist bei vielen Wettkämpfern eine 90° zur Seite gedrehte Körperhaltung modern. Hier könnte ich mitgehen, dass der Kizami tatsächlich vorm Körperschwerpunkt, -zentrum ausgeht.)
Ganzkörperbewegungen, wie zum Beipiel Gyaku-Zuki starten bei mir nicht von der Zentralachse sondern dezentral von der anderen Körperseite. Ein Gyaku-Zuki mit rechts startet also mit einer Körperrotation mit der linken Hüftseite als Rotationsachse.
Hikite ist also für Dich am Anfang eine Hilfsbewegung zum Erlernen der korrekten Hüftrotation? Kann Hikite also später (wenn man gelernt hat, die Hüfte zu rotieren) weggelassen werden? Wie sieht es aus, wenn nicht über die Zentralachse rotiert wird? Wie genaus ist gemeint?
Wenn Hikite ein Resultat einer Hüftbewegung ist, wird Hikite also passiv eingenommen? Hikite "entsteht" und wird nicht aktiv eingenommen (die Hand wird nicht aktiv an die Hüfte gezogen)? Das würde sich mit meiner Bewegungserfahrung und Technikausführung decken. (Sofern ich überhaupt noch Hikite mache, sieht es so aus, dass die Hand an der Hüfte vorbeifliegt und dort nicht verharrt.)
Nicht sichbare Bewegung?
Grüße
Sven







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