Nach seiner Aussage macht er aber auch typische Anfängerfehler:

- Sein Trainingsfrequenz geht von 0 auf 100%. Kein Körper macht das mit, besonders nicht in dem Alter. Er hat sich nicht langsam dran gewöhnt, mit 2 - 3 - 4 Trainingssessions pro Woche, sondern ist durchgestartet. Da sagt jeder Körper nach einer Weile "hey, hast du eine Macke? Zurück auf die Couch". Ich wette, der hatte sehr schnell Mikro-Verletzungen, war im Übertraining und hat trotzdem weiter gemacht.

- An eine Stelle während des ersten NAGA Wettkampfes sagt er was zu Bewegungen, Krafttraining und Muskeln, die man nur in diesen Bewegungen braucht. Das halte ich für falsch. Diese Aussage erscheint mir, als ob er viele Bewegungen gar nicht verstanden hat, sie nicht richtig und langsam und lange trainiert hat. Schnell und kraftvoll von Anfang an ist für mich ein Riesenfehler.

- typisches "über die Verletzung drüber trainieren". Nicht gut. Keine Ruhe zur Erholung für den Körper. Keine KV, also nur eine Anamnese des Arztes ohne Behandlung.

- im späteren Teil spricht er die ganze Zeit von Schmerzen und Verletzungen ... hat sich aber nie wirklich drum gekümmert. Er hat nicht auf seinen Körper gehört. Ich frage mich, ob er sich mit seinen Trainingspartnern oder Instruktoren drüber unterhalten hat?

Ansonsten stimme ich Björn zu, in den US ist die Trainingseinstellung auch anders als bei uns. Da ist viel mehr Intention dahinter. Und daraus resultieren die oben genannten Umstände.

PS: ich schlafe auch wie Dracula, aber nicht, weil es sonst weh tut