den "pfad des kriegers" gehen und emotionslos effektiv zu killen. dafür dann auch ein paar "geistige" und "disziplinierende" übungen machen und mit und ohne waffen auf dieses ziel hin trainieren, wobei dabei immer ein kultureller verhaltenskodex im umgang mit menschen gleichen standes (samurai, dienstadel/adel) einzuhalten ist - idealerweise. im grunde nichts anderes, als bei dem europäischem ritterstand, nur mit anderen kulturellen "techniken".
in späteren zeiten (spätes 19.Jh. und später) dann auch ein schlagwort im erziehungskonzept zur militarisierung und nationalismus-förderung der geamtgesellschaft im zusammenhang mit den ebenfalls diesem ziel untergeordneten und entsprechend zu massenausbildung in militärischer disziplin und "innerer härte" genutzten und abgeänderten kampfkünsten (in schulen zb.). da kommt auch das "militärische" gehabe her (uniformen, rangsystem mit abzeichen, zackige etikette usw.)
oder willst du lieber wissen, wie das mythologisiert und romantisiert wurde, um kampfkunstschüler der heutigen zeit mit "asia-kultur-flair" zu locken und deren bedürfnsse nach sinnsuche und "friedliebende buddhistische Philosophie" zufrieden zu stellen? (obwohl in japan ja eher der historisch recht kriegerisch-nationalistisch daherkommene und/oder instrumentalisierte shintoismus dominant war/ist und buddhisten alles andere als friedliebend sein können, wie sich in asiatischen konflikten immer wieder zeigt)
und nein: auf keinen fall ist budo ein synonym für bestimmte kampfkünste, allenfalls ein wort, das zeigen soll, dass ein bestimmter stil in der entsprechenden japanischen tradition steht oder eben den mythos zur werbung nutzt







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