Wahrscheinlich ist meine bescheidene Meinung zu dem Thema nicht so ganz relevant, weil es schon sehr lange keinen Kampfsport (im engeren Sinne) mehr betreibe, aber ich äussere jetzt einfach mal meine ehrliche Meinung aus der Seele heraus:
Wenn mir als Trainer die Entwicklung meines Schülers wirklich am Herzen liegt, wie kann ich mich dann seiner Emanzipation in den Weg stellen. Wenn ich mal das Bild des Mentors/oder Vater- Lehrers benutzen darf, dem aus tiefstem Herzen an seinem Schützling gelegen ist, dann würde ich ihn doch gerade dazu ermutigen auch von anderen zu Lernen, die vielleicht auf manchen Gebieten besser sind als ich selbst. Wenn das Verhältnis von ehrlichem Respekt geprägt ist, wird er vielleicht auch irgendwann mit Wissen zurückkehren das für mich selbst interessant sein kann.
Romantizismus bei Seite, ist natürlich klar dass eben diese natürliche Ehrlichkeit vielleicht nicht optimal fürs "Geschäft" ist und, möglicherweise mag ein solcher Schüler auch "unbequem" für den laufenden Unterricht sein, aber das Loyalitätsargument, das so häufig genannt wurde ist halt keine Einbahnstrasse und den Lehrer sehe ich auch in der Pflicht den Schüler aus ehrlichem Wohlwollen heraus zu fördern, ohne ihm einen metaphorischen Loyalitäts-Angelhacken in sein Fleisch zu stecken, um ihn zu binden.




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