Deine Argumentation sehe ich und, da ich selbst nicht im Wettkampfsport bin, mag meine Meinung vielleicht auch eher nicht so viel wiegen und die Fragestellung betrachte ich vielleicht auch nicht ausreichend spezifisch genug.
Aber, vielleicht spiegelt sich in unseren, fast schon entgegengesetzten Argumenten auch kein "richtig" oder "falsch" wieder, sondern einfach die Dichotomie, mit welcher seit jahrtausenden dieses Urthema der Menschheit betrachtet wird. Thematisiert in einer der ältesten Geschichten des judäo- christlichen Kulturkreis (Adam und Eva) und spiegelbildlich sich wiederfindend im Garten (Eden), den Siddhartas "Über"- Vater in der Mysthik des buddhistischen Kulturkreises erschuf und begrenzte. Es findet sich diese Ur- Thematik archetypisch auch immer wieder und wieder philosophisch bearbeitet. Letzten Endes ist das Ergebnis meist ähnlich und die Mauer wird überwunden - der Mentor kann mit all seiner Weisheit, egal wie überlegen (und selbst wenn sie göttlich wäre) den Naiven durch "Abschirmung" nicht zur Entwicklung seines Potentials führen.
Entgegenhalten könnte man vielleicht ganz pragmatisch den Vergleich mit dem kleinen Kind und der Steckdose, jedoch ist klar dass diese Thematik ab der Pubertät greift.
... auf der anderen Seite mag es auch solche Charaktäre geben, die sich einfach feste Führung wünschen und diese auch brauchen. Jedem das seine! hehe





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