Ja die Reportage war für ihre Kürze nicht schlecht,vor allem hat sie durch den Fall im Fitnesstudio klar gemacht, wie ein einzelner Stich endet, wenn man im öffentlichen Raum mit einem Messer konfrontiert wird, deren Einstich in Millisekunden passiert. Das Leben heute hat sich durch den einzelnen Stich dermassen zum Negativen verändert,8 Wochen Intensivstation, immer noch künstlichen Darmausgang, 14 Medikamente pro Tag und neue OP steht an
Eindrücklich auch der Fall mit dem jugendlichen Straftäter der seine Ehre durch Diffamierungen in den sozialen Medien rächte und so lange attackierte bis das Opfer auf eine Strasse zusammenbrach und der Messerstecher erst aus Angst vor Zeugen abliess. Interessant wie er die Tat im Nachhinein beurteilt, 99% der Täter würden die Tat bereuen und heute würde er über solche Diffamierungen hinwegsehen.
Dann die Sozialarbeiter die versuchen Vertrauen aufzubauen, obwohl die Jugendlichen bejahten, sie würden sonst immer Messer dabeihaben, aber zum Interview nicht......das Sozialarbeit antwortet "glaub ich euch"........schwer die Jugendlichen konstruktiv zu überzeugen, aber vielleicht schafft er das emotional.
Ich fand den Bericht über Präventivarbeit und Aufklärung in der Schulklasse top, das mit der Kreide als Messerersatz hat bestimmt beeindruckt.
Die Reportage war sehr kurz und Themen wie Messer in der Familie oder Lebensgefühl für 60 jährige auch eine Reportage wert aber man sollte nicht der Versuchung erliegen diesen Bericht aus Fehlen der Themen zu relativieren.
Messern hat zugenommen und die Jugend rüstet auf. Der Bericht auch darauf hingewiesen, dass über 40% Männer mit Migrationshintergrund sind, soviel Ehrlichkeit sieht man selten.
Der leitende Polizeieinsatzführende wies darauf hin, dass eine Klingenlänge von 4 cm ausreicht um einem Menschen über Rippenbögen oder Halsschlagadern massiv zu verletzen....erinnert mich an einen Beitrag der Wache am Alexanderplatz, dort wurden Teppichmesser mit Klebeband an der Hand fixiert....ob das als SV durchgeht oder als Handwerker ?






