Wenns finanziell zu knapp bemessen ist, kommen halt die Vereine ins Spiel. Eigentlich sind die genau für diese Fälle gedacht.
Kalkulationsgrundlage ist immer erstmal Wert des eigenen Angebots und Kosten die ich als Anbieter bedienen muss. Und beides hängt auch wieder zusammen.
Wenn ein großes, gut ausgestattets Gym gewünscht wird, kostet das. Eine Betreuung durch gut ausgebildete und engagierte Trainer kostet ebenfalls. Servicemitarbeiter ebenso.
Profitabel ist Erwachsenenkampfsport, besonders MMA, ohnehin nicht. Geld verdienst du mit Kindertraining.![]()
Was die Qualität angeht: Ohne die großen Gyms hätten wir in Deutschland gar keine nennenswerte Aktivität im MMA. Es sind ebenfalls die großen Gyms die Qualität produzieren.
Dass diese Qualität im internationalen Vergleich noch extrem ausbaufähig ist, ist richtig. Steht aber auf nem anderen Blatt.
Du kannst nur mit dem arbeiten was du hast. Und da Kampfsport in Deutschland generell Nischensport ist und bspw. Ringen als "Zulieferer" des MMA hier nicht im Ansatz so präsent ist wie in der russischen Föderation oder den USA, ist es nunmal wie es ist. Die Aufbauarbeit wird halt in den professionellen MMA Gyms gemacht. Sicher verbesserungswürdig, aber sie wird gemacht.






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