Moin, ich bin Sachen Gürtelfarben ambivalent:
Auf der einen Seite betrachte ich nach wie vor mit Freude und auch einem gewissen Stolz meine "ungewaschenen" Gürtel, die gerollt und gestapelt auf dem Schrank in meinem Büro liegen. Da ist wahrlich Arbeit und Schweiß drin und auch es hängen viele Emotionen dran.
Auf der anderen Seite schaue ich mit nun 46 auf diese Zeit zurück und kann nur den Kopf schütteln, wenn ich mir einmal die auf diesen Graduierungen "aufbauende" Didaktik anschaue, die letztlich gar keine war. Das Training an sich bestand aus Gymnastik, Kihon, "Kumite" und Kata. Die Gürtelprüfungen waren im Grunde reine Sportprogramme: Kihons schrubben, "Kombinationen", Kumite (Mae-Geri vs Gedan-Berai *augenverdreh*), Kata und dann drei Minuten SV. Also in keinster Weise eine genetische - jetzt exemplarisch - auf einer Kata aufbauende und sich immer wieder darauf beziehende Didaktik, die über Drills aus dieser ableitend hin zu situativen "kleinen Ideen", eben Skills zur SV führt.
Wie heißt es so schön: Alles zu seiner Zeit.





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