So wie ich es bislang verstehe, kann ich das, was Cam67 schreibt, voll und ganz bestätigen. Man muss diese völlig unscheinbaren Übungen "nur machen" (unser "Chef" dachte anfangs bei einer Übung, das seien eine Art Hampelmänner). Das Problem ist, dass die Übungen inhaltlich dermaßen tief gehen, dass man eine wirklich kompetente Unterstützung braucht. Und muss man eben jahrelang diese Übungen ausführen. Aber dieses Grundkonzept sollte doch in den CMA der Standard sein?
Mit Begrifflichkeiten und Erklärungen wäre ich sehr vorsichtig. Das asiatische Modell mit seinem "stumpfen" Üben hat da m.E. seine Berechtigung. Ich habe mittlerweile häufig genug gehört, dass sich die gewünschten Effekte - welcher Art auch immer - von selbst einstellen (bei regelmäßigem Üben logischerweise und gelegentlichen Korrekturen), und man das dann mitbekommt. Bspw. die erhöhte Selbstwahrnehmung (kanken hat hier glaube ich mal geschrieben, dass er fühlt, wo sich seine inneren Organe befinden. Und man fühlt todsicher auch, wie das Skelett aligned ist). Bzw. dass der Lehrer nicht die Lust am Forschen und Probieren vermiesen möchte. Tiefe Erklärungen, die über das Level des Übenden hinausgehen, können diesen auf Jahre auf die falsche Bahn schicken, weil er an Stellen arbeitet, die entweder die falschen sind oder er noch gar nicht die Voraussetzungen hat, dort zu arbeiten. Das ansatzweise selbst erlebt.





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