Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
genau das ist ja der schwachpunkt. fast alles spielt sich in medio distanz ab. die beinarbeit ist dabei auch nicht "raumgreifend", also stürmt man rein und bleibt, druck machend, drin. echtes (ganz nahes) corto kaum, largo sowieso nicht. und da stellt sich die frage, wie da heil hinein und wieder raus kommen, wenn man sich derart auf short power und zwischendistanz festlegt. mit großer reichweite kann mein eigenes medio letzlich für den anderen schon fast ein largo bedeuten und ich kann besser in (MEINER) mittleren distanz arbeiten. ganz ins corto will eh niemand freiwillig (!), es sei denn, man ist ein sehr guter "waffenringer" und "ringen" im weitesten sinne ist nicht thema beim Latosa (falls ich mich da irre: korrigieren bitte). gerade in medio distanz (und in corto natürlich auch) spielt ein vorteil in kraft und masse übrigens eine große rolle - insofern kommt ein medio-lastiger stil mit "drauf und dranbleiben" philosophie kräftigeren typen evtl. tatsächlich zu gute.
wäre ein interessanter punkt.... sehe nur ich (als außenstehender in sachen Latosa) das so und habe da eher vorurteile, als ein in der sache begründetes urteil, oder können auch Latosa schüler mit diesem gedanken was anfangen?
Den Gedanken finde ich interessant und ich kann damit was anfangen. Wie immer hängt es aber auch von den Handelnden ab. Im UCC und ETF habe ich den Wechsel in Largo/ out of range Distanzen oft erlebt, selbst waffenlos.