Zitat Zitat von Dorschbert Beitrag anzeigen
Naja, also ich bin schon definitiv ein Anhänger von "abgesackteren"/reduzierteren Systemen, die eher konzeptbasiert und universell arbeiten und auch anwendungsorientiert sind. So gesehen sind die Latosa-Sachen an sich natürlich schon mal weit vorne für mich. Bringt dann mir allerdings natürlich nichts, wenn jemand wie ich das dann halt ggf. gar nicht umsetzen kann, sondern es einfach an der entsprechenden "Masse" scheitert, das ganze wirklich durchsetzen zu können bzw. ich dann auch kaum Ausweich-Taktiken habe, auf die ich zurückgreifen kann, falls das Einstampfen/Overpowern jetzt vielleicht deshalb nicht gleich auf Anhieb funktioniert.
Bei "universell" (in dem Sinne von Reduzierten Techniken und Methoden, die universell einsetzbar sind) kommt mir gerade die Metapher von Hammer und Schraube in den Sinn; sorry ich verstehe schon was Du meinst, und ich gebe Dir halt auch insofern recht, als dass das "Reduzierte" halt schneller erlernbar ist und in der Praxis oft ausreicht. Aber "Anwendungsorientierung" ist nochmal ein anderer Schuh: "differenzierter" bedeutet halt meist "effizienter" und ist etwas völlig anderes als "blumig" - bezieht sich also auf den Punkt, den Du genannt hast, mit den Optionen: je differenzierter, desto mehr Optionen und dadurch universeller.

Darf ich fragen was genau Du mit "konzeptbasiert" meinst?