1. wie amasbaal schon schrieb: Beide Arten. Bei Terror/geplanten Taten und bei den Intensivtätern sind es eben im Normalfall Klingen über 12cm. Im Bereich der Jugendlichen Poser eher arretierende Einhandmesser. (Folder)
Ansonsten zum Thema Prävention gibt es unendlich viel. Von der Sozialen Arbeit, über Kriminologen bis hin zu Psychologie gibt es gleiche ganze Bereiche der Wissenschaft die sich damit befassen. Die Konzepte sind dabei super vielfältig. Was eben auch die Menge der Adressaten ist. Diese sind ja auch nicht Homogen. Entsprechend gibt es nicht den einen Ansatz. Den einen hältst du bereits dadurch von Unfug ab das er und seine Freunde durch einen Jugendtreff und (für Jugendliche bezahlbare) Kulturangebote alternativen zum besoffen am Bahnhof rumhängen haben. Der nächste hat vielleicht viel mehr Probleme aber der richtige Streetworker findet ein Zugang und vermittelt die richtigen Hilfsangebote die Lücken der Eltern ausgleichen können. Der Psychisch erkrankte der im Bus um sich sticht wird vielleicht durch niedrige Hürden beim Zugang zu Psychologischen Hilfen und rechtzeitigen Zugang zu einer Therapie verhindert.
Was aber wieder auffällt: "die Wirksamkeit ist aber auch nicht garantiert," ist auf einmal ein Argument während du den fehlenden Erfolg bei deinem Ansatz ja gar nicht diskutieren willst. Wir haben einen Ansatz der z.b. in England grandios gescheitert ist. Das ist kein Thema für dich aber die Alternative muss Wirksamkeit Garantieren bevor sie ausprobiert wurde?
(Und ganz Grundsätzlich: KEIN Konzept/Ansatz wird alle Taten verhindern. Weder mit Sozialer Arbeit noch Juristisch. Stichwort: Systemsprenger)
Island hat übrigens sehr gut gezeigt dass sie Drogenexzesse und Gewalt unter Jugendlichen mit Konzepten der Sozialen Arbeit mit überragenden Erfolgen in den Griff bekommen haben. Die waren bezüglich des Alkohol/Drogen-konsums bei Jugendlichen das Schlusslicht in Europa und heute sind sie DAS Vorbild.






