Man scheint sich auch im Kreis zu drehen. 2003 liest man, dass Spring- und Butterfly Messer Statussymbole für Jugendliche seien und verboten wurden, mit Androhung von Gefängnisstrafen bei Verstoß.
https://www.berliner-zeitung.de/arch...mbol-li.707102Jugendliche behalten Springmesser als Statussymbol
Zum einen interessieren sich nur wenige Heranwachsende für die neuen Gesetzesregelungen und zum anderen sind verbotene Butterfly- oder Springmesser für sie Statussymbole, die das Selbstvertrauen stärken.
2008 dann bei der nächsten Verschärfung, dass Einhandmesser die verbotenen Butterflys als Statussymbole bei Jugendlichen abgelöst hätten und man sie u.a. daher verbieten müsse, um eine Handhabe zu haben:
https://webarchiv.bundestag.de/archi...08_050/01.htmlDas Gesetz schaffe ein "Mehr an Sicherheit". Gemeinsam mit dem Koalitionspartner habe man auch in Folge des Erkenntnisgewinns durch die öffentliche Anhörung am 13. Februar den Gesetzentwurf durch ein Verbot gefährlicher Messer erweitert. Einhandmesser, so die Union, hätten seit dem Verbot der Butterfly-Messer diese als Statussymbole bei gewaltbereiten Jugendlichen abgelöst. Nun habe die Polizei eine Handhabe, um Jugendlichen diese Messer zu entziehen.
2024 erzählt dann die Niedersächsische Innenministerin, dass "Springmesser inzwischen für Jugendliche zu Statussymbolen geworden" seien und man daher die Gesetze dringend verschärfen müsse (Video), damit die Polizei eine Handhabe habe und kontrollieren könne und man schärfer bestrafen müsse:
https://www.welt.de/politik/video252...tussymbol.html
Sie äußert dann noch, dass es keinen Grund gebe, diese und jene Messer im alltäglichen Leben dabei zu haben, fast genau das Gleiche liest man im Protokoll der Sitzung zur Verschärfung 2008.
Das ist doch seit 20 Jahren der immer gleiche Sermon und trotzdem wird es schlimmer.





