das ist das entscheidende. auch eigene und "kombinierte" rezepte können zu gerichten führen, die richtig gut schmecken. dann bekommen die aber auch einen eigenen namen oder gar keinen und nicht den, von einem bekannten, traditionellen gericht, nur, weil es die gleiche farbe und konsistenz hat.
ich hab ja auch nie behauptet, Sayoc Kali oder Libre Fighting zu unterrichten, als ich im rahmen des Kali Sikaran messertrainings SEHR vieles von denen übernommen und in "meinen" stammstil integriert hatte, nachdem ich das über umwege (Warriors Eskrima, dessen chef Sayoc-graduiert war) oder "fernstudium" kennenlernen durfte und das alles dann nach "meinem" konzept und meiner persönlichen art der anwendung unterrichtet habe.
was den Karateka aus dem offenen Karate angeht, ist es auch völlig ok, wenn er auf basis seiner sache anderes integriert, mit dem er sich sicherlich intensiv befasst hat. aber m.e. unterrichtet er dann nicht "original" Okinawa Karate, sondern seine interpretation davon. das kann total prima sein. müsste man sich, bei interesse, dann halt wirklich mal angucken, um über die qualität urteilen zu können. die kritik, die hier auftaucht, ist m.e. eher eine des "sprachgebrauchs", der art, der darstellung und die nutzung eines "fermden" etiketts, um zu werben.






Mit Zitat antworten