Geändert von MGuzzi (25-01-2025 um 22:24 Uhr)
lustig finde ich jetzt, dass diejenigen, die zu hause einen haufen an messern , stichwaffen, stöcken und äxten und anderes gedöns rumliegen haben und sich an angeblichen schönheit und funktion ergötzen, ploetzlich etwas gegen den Kauf von passivem schutz haben.
um dann zu unterstellen, dies benötigt man nicht und die wahrscheinlichkeit wäre ja sowieso nur 0,0001 %.
vielleicht schaue ich mir die kleidung auch nur zuhause an, weil sie besonders teuer ist![]()
Geändert von marq (25-01-2025 um 21:50 Uhr)
Nein, er hat nach Kreisen/Orten gefragt, an denen man/marq eine stichsichere Weste braucht. Opfer kann man überall werden, ja, aber ob die dahingehend bestehende Wahrscheinlichkeit Gedanken um eine "Rüstung" rechtfertigt, ist eine andere Frage.
...was für ein unnötiger Rückzug... Da springt man mal für jemanden ein...![]()
Merkst Du ja schon selbst. Abgesehen davon, dass ich selten ein Schweizer Taschenmesser dabei habe, liegt mein Zeug in der Tat zu Hause rum. Davor braucht man weder aktiven noch passiven Schutz. Daher weiß ich nicht, was Du "lustig" findest, wenn gar kein Bezug gegeben ist. Wenn Du Schutz vor Messerverletzungen suchst, kauf Dir einen Schnittschutzhandschuh, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dir beim Kochen in den Finger schneidest ist zigfach höher, als irgendwo im Freien abgestochen zu werden.
Du hast da was falsch verstanden - die Wahrscheinlichkeit, dass ich selbst unterwegs kacken muss ist ebenfalls zigfach höher, als selbst angekackt zu werden.![]()
Google mal nach Mehler Stichschutzwesten. Da wirst du sehr schnell fündig. Aus eigener Erfahrung (Fortbildung zu dem Thema) wurden unsere Westen beschossen und auch mit Messern und Beilen bearbeitet. Nur die schusshemmende Einlage: Beschuss recht gut ausgehalten, bis zu einer gewissen Anzahl und Kalibern. Aber einmguten Dolch konnte man ohne großen Mühen durchtreiben und mit dem Stich- und Schnittschutz ging auch das nicht mehr. Auch nicht mit nem Beil, Schwert etc.
Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!
Wenn Du das in den Schrank legst oder irgendwie aus ästhetischem, sonstigem Forschungs- oder SV-Interesse anschaffst und damit rumspielst, fände ich es vollkommen ok. Dann wäre allerdings schon interessant, wieso genau. Wenn Du es für Deinen Selbstschutz draußen wolltest, würde ich Dich hingegen für bekloppt erklären.(Dass wir unser Zeugs ja gerade dafür nicht brauchen, will Dir partout nicht in den Schädel, gelle?)
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“
@Pflöte: 1+
Der Punkt ist marq, wenn Du wirklich ernsthaft darüber nachdenkst Stichschutz zu tragen ist das auch nur die halbe Wahrheit. In diesem Fall musst du Dir nämlich auch Gedanken machen welche Waffe du für solche Fälle (in denen du die Weste benötigen könntest) mitführen möchtest. Tust Du es nicht lügst du dir in die eigene Tasche. Verteidigung gegen Messer (Waffen) muss als primäres Konzept (nach der Vermeidung) immer den Einsatz eigener Waffen beinhalten. Waffenlos gehört auch dazu, ist aber immer nur eine Notlösung für den Worst-Case bzw. als Zwischenlösung bis man die eigene Waffe ins Spiel bringt gedacht.
Benötigt man das als normaler Bürger in einem normalen Umfeld bei uns:. Nein. Ein jährliches EH Training ist da sicher wichtiger. Wenn man es aber möchte und Spaß dran hat spricht nichts dagegen sich auch damit zu beschäftigen. Man kann damit natürlich seine Chancen für eine extrem unwahrscheinliche Situation verbessern.
Ob es sinnvoll ist oder nicht eine Stichschutzweste zu tragen hängt von deinem Umfeld und deinem Kontext ab (das Umfeld in dem man sich bewegt ist hier primär entscheidend, nicht so sehr hier angeführt die Örtlichkeiten). Ich kenne einige wenige Personen für die könnte es privat Sinn machen, die tragen aber ehrlich gesagt keine.
Viele Grüße
Thomas
https://www.thiele-judo.de/portal/
The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.
Mit der gleichen Argumentation müsstest Du auch bei jeder Autofahrt einen Vollschutz aus dem Rallysport tragen...und natürlich nur absolut notwendige Fahrten tätigen. Bezogen auf das was man selbst tut, bezogen auf die Politik ist es anders, die muss natürlich handeln und nachsteuern wenn es hier zu einer Verschlechterung der Situation kommt. Aber auch hier: Nicht auf Kosten andere Dinge die wichtiger wären.
Wahrscheinlichkeit spielt immer eine Rolle!!! Sonst setzt man die falschen Prioritäten im Leben (und das kann wirklich gefährlich sein). Das ist auch ein bisschen das Problem mit der Presse, natürlich berichten die über Dinge die wirklich passieren und das sollen sie auch. Trotzdem entsteht dadurch leicht ein Zerrbild bzgl. der Größe und Relevanz eines Problems. Das kann gefährlich sein da andere, relevanter Risiken keine Beachtung mehr finden .
Viele Grüße
Thomas
https://www.thiele-judo.de/portal/
The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.
Wie viele Leute sterben an Vogelscheiße, oder werden schwer verletzt?
Ebenso Fingerschneiden in der Küche?
Wenn man Risiken beurteilt, sollte man Eintrittswahrscheinlichkeit muss mit den Auswirkungen gewichten,
Die können bei einem Messerangriff auch bei nicht tödlichem Ausgang sehr gravierend sein.
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