nein, natürlich nicht. deshalb trainiere ich ja, da RAUS zu kommen, wenn es mir unfreiwillig und überraschend aufgedrückt wurde. ich fang sozusagen mit der "shit happened" situation an, also mit der, wo schon so viel schief gelaufen ist, dass sie die schlechtmöglichste überhaupt ist. an die wand gedrängt, gegriffen und evtl. sogar aus dem gleichgewicht gebracht, auf dem boden herumrollend. chancen sind da SO RICHTIG fast nicht vorhanden. absolute priorität: der muss weg von mir! (er ist ja gerade kurz davor oder schon dabei, auf dich einzustechen und du bist strukturell, weil überrascht, in einer nicht gerade stabilen position. das eigene messer, das die distanz am einfachsten und mit geringstem kraftaufwand herstellen könnte, ist aber noch nicht zur hand. was tun, außer aufgeben und sterben? wie an die waffe rankommen und dabei nicht zu viele blößen geben, woran entscheide ich, ob es besser ist, die lage "ringerisch" zu lösen und ich mich erst nach der erfolgten kontrolle um meine eigene waffe zu kümmern oder ob es in jedem fall besser ist, zuerst und vor allem an die zu erreichende waffe bei maximal möglichem eigenschutz zu "denken".
das ist die aufgabenstellung, die mich seit einiger zeit am meisten interessiert.
das ist übrigens ein szenario das auch mit anders bewaffneten oder unbewaffneten mehreren gegnern, die mit massivster gewalt gemeinsam auf dich eindringen trainiert werden kann.
ob das sinn mach, so etwas im rahmen von SV trainings zu üben, ist für mich eigentlich egal. ich mache das für mich. solche aufgaben anzugehen machen mir einfach spaß.






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