tja... subjektives empfinden. ist ja heutzutage die messlatte und nicht objektive tatsachen. man "fühlt" sich bedroht und bekommt das auch noch medial reißerisch bestätigt (früher wurde weniger berichtet, bei mehr gewalttaten, also "fühlte" man weniger, obwohl es mehr war und es war auch noch alles was "rationaler")
wie hieß es in der vorstellung des neuen §42? "wir müssen etwas gegen das unsicherheitsgefühl (!) der bevölkerung unternehmen" oder ähnlich mit gleichem inhalt?
psychologisch erklärbar: es wird nicht die gesamtzahl von heute und vor vielen jahren verglichen, sondern der prozentuelle anstieg der letzten zeit. aus "es wird wieder mehr, nachdem es viel weniger geworden war" wird dann "es war noch nie so schlimm, wie jetzt."
"messerfälle" gibt es täglich. auch andere fälle, bei denen das leben bedroht, verletzt oder genommen wird. thema ist aber: messer. der rest ist zu viel, um extra erwähnt zu werden.
und jetzt soll mir hier keiner um die ecke kommen mit: "aber trotzdem: es ist zuviel und nimmt zu". ja. stimmt. da muss man was gegen machen. das musste man auch 2005 und 1995. das ist eine selbstverständlichkeit. grund für die herrschende hysterie ist es nicht. selbst in GB kann man als nicht "gangsta" noch ganz gut leben, wenn man nicht aufgrund der verheerenden politik dort verarmt. die messerstecher stechen sich nun mal in den allerallermeisten fällen gegenseitig ab.






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