Zitat Zitat von Dare2Win Beitrag anzeigen
Ich bin nicht der Meinung, dass die beiden gute Marketing-Argumente für MMA bieten. Ein Zuhälter und ein Höhlenmensch. Da ebnet nicht den Weg in den Mainstream und damit an die Fleischtöpfe der TV-Übertragungen. So bleibt MMA eine ruchbare Beschäftigung für Freaks.

Nun war es schon immer so, dass sich beim Kampfsport nicht gerade eine Masse an Feingeistern in den Ring begeben hat. Aber MMA in Deutschland braucht endlich mal normale top Sportler, wie es sie in vielen Sportarten gibt. Freaks werden dem noch immer demolierten Image des MMA nicht aus der Schmuddelecke helfen.

Aber RTL und anderen Medien kämpfen eben gerade jetzt mal wieder ums eigene wirtschaftliche Überleben. Und da bieten Freakshows zumindest kurzfristig Luft zum atmen.

Wenn der/die erste MMA-Sportler(in) in Deutschland als Hauptsponsor ein großes internationales Label egal welchen Wirtschaftszweigs bekommt, wissen wir, dass MMA es in den Mainstream geschafft hat. Vorher nicht.
"Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler"
Der Punkt ist doch, dass man mit dem arbeiten muss was man hat und was nachweislich Tickets und Abos / PPV verkauft.
Wenn das nicht gewährleistet ist, wird sich ein Promoter nicht halten können. Das wiederum verbaut auch den "normalen Top Sportlern" die Karrierechancen.

Ein James Hendin, ein Niko Samsonidse, ein Jamie Cordero, ein Hugo Vach, ein Yessin Ayari und ähnliche sind gute Sportler, aber (noch) längst keine Publikumsmagnete.
Die können keine Fightcard anführen und annähernd Tickets / PPV verkaufen wie es "Typen" des Kalibers Eckerlin, Coga oder Vosgröne können.
Am nähesten dran die Kombination von "normalem Sportler und Typ" zu verkörpern ist aktuell Max Holzer. Und der muss dafür auch schon ordentlich Radau machen um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Marketing und Imagekampagnen sind einfach zwei verschiedene Dinge, die natürlich Überschneidungen haben, aber trotzdem verschieden sind.
Und man muss da auch die Kirche im Dorf lassen: von "demoliertem Image und Schmuddelecke" kann man kaum noch sprechen.
MMA ist schon sehr weit in den Mainstream vorgedrungen und Figuren wie Eckerlin und Vosgröne wollen einfach von weiten Teilen des Mainstreams gesehen werden. Die Zahlen belegen es.