
Zitat von
zocker
...
zitat aus "karate"-zeitung 6/1982:
"... Kumite gegen südafrikas karate-elite. Was da unter den fittichen eines stan schmidt aufwächst, hat schon klasse!
Der stil, das kampfgebaren, das die südafrikaner an den tag legen, unterscheidet sich doch wesentlich von unserem:
In Deutschland hört ein kämpfer, nachdem er eine oder zwei eindeutige techniken ins ziel gebracht hat, auf und lässt dem gegner ein paar sekunden zeit, sich wieder zu sammeln, neu einzustellen; vergleichbar der kampfunterbrechung durch den hauptkampfrichter.
Nicht so in südafrika:
Dort wird weitergekämpft mit dem gesamten technikrepertoire, das einem karateka zur vefügung steht. Dort wird der arm festgehalten, der gegner herangezogen, enpi, kniestoss, ashi barai, tsuki. Man lässt dem gegner kaum zeit wieder aufzustehen, schon geht der kampf weiter. Alle techniken mit leichtem kontakt.
Schmidt unterscheidet deutlich zwischen kampftraining und wettkampftraining, das eher mit unserer kampftrainingsmethode vergleichbar ist. ..."
Hintergrund des artikels:
Die Deutsche karate nationalmannschaft war mit meister hideo ochi zu vergleichskämpfen und training nach südafrika gefahren.
wie bereits in der tkd-abteilung mehrfach ausgeführt würde m.e. ein kampftraining in ungefähr der art des beschriebenen die grundvoraussetzung für eine wirksame sv-anwendung darstellen, richtige (grund)technik und schlagkraft vorausgesetzt.
Entscheidend wäre also:
DEUTLICHE unterscheidung zwischen kampftraining und wettkampftraining.
...