"Ringen ist alles, ohne Ringen ist alles nichts"
"Ringen" ist deswegen ungewöhnlich schwierig zu definieren, weil es im Deutschen (und nicht wenigen anderen Sprachen) für mehrere Dinge steht:
1. mindestens zwei sportliche Regelwerke
2. Standgrappling generell (im engeren Sinne ohne Gi, wobei es auch "Jackenringen" und "Gürtelringen" gibt)
3. die intensive Auseinandersetzung mit Entitäten ("Ringen mit dem Glauben")
Ergo kannst Du ohne weiteres sagen, dass Du Ringen über den Griffkampf definierst, meinst damit aber primär das sportliche Regelwerk. Umgekehrt kann ich ebenso gut sagen, dass das nur ein Teilaspekt des als Ringen bezeichneten Standgrappling ist; und ich kann das auch historisch argumentieren - wenn wir uns die mittelalterlichen Quellen anschauen, dann sehen wir da meistens nur eingeschränkt Griffkampf beschrieben, und tendenziell - auch bedingt durch bzw. abgebildet in den überlieferten sportlichen Regelwerken - den Versuch, möglichst schnell zum entscheidenden Wurf (in der Regel nicht pin!) zu kommen.







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