Aus technischer sicht möglicherweise schon!
Die von Dir o.g. möglichkeiten/fähigkeiten hat sifu petke doch offensichtlich gerade nicht, jedenfalls nicht in dem maße, dass er sie beim axel ein-/umsetzen könnte.Und was macht der PG im Video daraus ? Was benutzt er davon ? NICHTS.
Er hält einfach nur seine Arme entgegen , bewegt sie ab und zu kettenartig , latscht im Ziehschritt hinterher oder dreht sich seitlich ab , wenn die Schläge kommen. Kein Druck der dem Gegner entgegen gebracht wird , was einem normalerweise eingeimpft wird , wenn es um Anwendung geht. Keinerlei Explosivität in seinen Bewegungen . Läuft wie ein alter Mann hin und her. Nicht einmal den Versuch reinzudonnern , durchzustarten . Wenigstens die Mitte angreifen , wenn man sich schon so stur und unflexibel auf sie bewegt. Wenigsten den Kontakt erzwingen und bedrängen , um von dort aus mit Ellenbogen oder Körpertreffern (weil er kleiner ist) ein eigenes Spiel aufzuzwingen . . Nichts , Nada .Wovon WT eigentlich lebt .
Keine Dynamik , keine Finesse , kein Umdenken als er bemerkt , das die Mitte nicht funktioniert. Jedenfalls nicht so wie er sich anstellt. Kein Umdenken , als klar wird das Axel seine Größe und damit Reichweitenvorteil sehr gut benutzt und ein Kettenartiges Vorgehen über die Mitellinie viel zu kurze Reichweite hat , um hier etwas zu bewirken .
Da hat Uruk völlig Recht , mit bissel mehr eigenen Druck , mit tatsächlichen Angriffen ,mit Schläge die auch wirklich schläge sind und nicht nur verlängerungen des Rumpfes die in der Luft schweben, und vor allem mit einer tatsächlichen Intention auch treffen zu wollen , sähe das schon etwas anders aus . …
Ich könnte mir vorstellen, dass das in erster linie daran liegt, dass er nie oder jedenfalls nicht ausreichend trainiert hat, seine technik in einem (trainings)kampf einzusetzen, im gegensatz zum axel.
Beim axel kommt natürlich auch noch seine jahrzehntelange türsteherpraxis hinzu, soweit man seinen erzählungen glauben darf.
Und wenn Du das mal beim axel ausprobieren würdest?
Habe ich/wir schon.
Schon in den 1990er, auch gegen den B. und den H.
Auch im Turnier (mit dem 3-Point-Must-System der P-EWTO aber schwer, weil m. M. n. unsinning).
Gibt es auch Videos davon, siehe. u. a. das Turnier in der Disco damals.
Bist Du ein Kämpfer?
Ich habe über 30 Kämpfe im Ring, die meisten gewonnen.
Und wenn ich Handschuhe anhabe, dann kämpfe ich auch Boxen/Kick-Boxen. Was anderes da zu integrieren ist schwer bis unmöglic (Weil? Sonst würden es die Boxer, Kickboxer, pp. schon lange machen).
Ich pendele, mache den "in and out style", schlage gerne auf Distanz auf Lücke, pp.
Ich kann auch das WT Keilprinzip/Magnetic Zonefield mit Handschuhen umsetzten, ist das (!) aber nicht so gut.
Da hat Uruk völlig Recht , mit bissel mehr eigenen Druck , mit tatsächlichen Angriffen ,mit Schläge die auch wirklich schläge sind und nicht nur verlängerungen des Rumpfes die in der Luft schweben, und vor allem mit einer tatsächlichen Intention auch treffen zu wollen , sähe das schon etwas anders aus . Dann werden immer noch beide ab und zu getroffen , was eh nie zu vermeiden ist , aber Axel könnte sich einige Aktionen weniger leisten , die im Video aber alle ungestraft bleiben , weil da nichts von dem PG auch nur ansatzweise kommt .
Der "Meister" braucht ja kein Sparring mit dem A. zu machen.
Aber wenn, dann soll er es auch machen und nicht "dastehen wie Hein-Blöd".
Noch irgendwelche Fragen zu meinen Punkten deinerseits ?
Nein.
Also ich hätte schon gedacht, dass z.B. die (guten) ETF-Leute ihr "Schubsbox"-Game (Pinoy-Boxing?),dass sich ja anscheinend doch ziemlich vom klassischen Boxen unterscheidet, da schon auch im Box-/Kickboxsetting (vergleichbares Level, jetzt nicht 1x-die-Woche-Feierabend-Escrimador vs. Schwergewichts-Profiboxer oder so) umsetzen können. Bzw. sparren die ja, nachdem was ich gesehen habe auch mit dicken Boxhandschuhen. Aber so richtig fummelige Sachen bzw. komplexere Trapping-Geschichten fallen natürlich unter den Bedingungen weg, keine Frage.
Da fehlen mir allerdings - im Gegensatz zu dir - bisher die praktischen Erfahrungswerte mit entsprechenden Vertretern, ist nur die Einschätzung nach dem, was ich bisher gesehen und von anderen gehört habe.
VG Dorschi
Geändert von Dorschbert (31-01-2026 um 11:49 Uhr)
Es gibt im EWTO-WT 12 Schülergrade.
Dann kommen die 4 Höheren Grade (früher TG oder Techniker genannt) und dann
ab dem 5 HG/TG nennt sich das dann Meister- oder Praktiker(PG) - Grad. Das geht dann bis zum 8. MG (PG).
Ab dem 9. MG heißt es dann Großmeister (GM 9. Grad) und der höchte GM ist dann der 10. GM
Also: 6 PG (Meistergrad) ist der zweite Meistergrad.
Also ja: der 6. PG ist eine recht hohe Graduierung und würde dem 6. Dan (Schwarzgurt) entsprechen, wenn man den ersten Grad nach den Schülergraden (wie bei den Budo-Arten) bereits als analog zum Dan sehen würde.
P.S. im KKB werden immer noch die alten Bezeichnungen (TG = Techniker und PG = Praktiker) benutzt. Die heißen aber schon seit mindestens 2013 HG = Höherer Grad und MG = Meistergrad.
Geändert von Takezo (31-01-2026 um 14:36 Uhr)
vielen Dank für die Erklärung.
Würde ich jetzt schreiben was ich denke, gäbe es eine Verwarnung wegen Kampfkunst Bashing.![]()
Hallo,
die alte Zählweise ist nicht unlogisch.
Die Grade 1 bis 4 sind die Techniker
Die Grade 5 bis 8 sind die Praktiker
Also... Beispiel: Otto ist ein 2.Grad. Otto ist ein Techniker. Fritz ist ein 5.Grad. Fritz ist ein Praktiker.
Es ist eine Stufen/Klasseneinteilung oberhalb der Schülergrade.
Level.jpg
Grüße
Alexa
Geändert von Alexa91 (01-02-2026 um 10:08 Uhr) Grund: Bild
Schon klar.
Wenn man aber sagt, 6. Praktikergrad, ist es falsch.
Mann muss dann sagen, 6. Grad. Das dies dann ein Praktiker ist, kann man dazu sagen, es darf aber nicht impliziert werden es gäbe 6 Praktikergrade.
Ich hoffe du verstehst das.
Der dritte Teil ist jetzt online:
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)