für dich vielleicht.
wenn ein Jokovic als corona-impfungsverweigerer in Australien gesperrt wird und seine serbisch-nationalistischen fans ihn zum antiwestlichen helden ernennen und ihn entsprechend lautstark mit fahnenschwenken und allem drum und dran unterstützen, obwohl so was im tennis bis dahin nicht üblich war.... ist da also nichts politisches im tennis. aha.
lass mal tennis beiseite und betrachte die großen "volkssportarten". da ist fast nichts unpolitisch - weder bei den fangruppen und deren jeweiliger orientierung (da gibt es ja regelrechte "polit-kriege", und zwar nicht nur im ausland). FC St. Pauli oder, andere "seite", Energie Cottbus und Chemnitzer FC - von den dutzenden, klar politisch ausgerichteten ultra-/hooligan gruppen mal ganz abgesehen.
und im kampfsport gibt es keine diskussionen wg. rechtsextremen veranstaltungen und ganzen Vereinen oder rechts oder links dominierten trainingsgruppen (logisch: man geht dahin, wo man sich wohl fühlt).
ist noch nicht lange her, da gab es hier in Köln einiges an dikussion innerhalb der Sporthochschule wg. dem unkritischen umgang mit der person "Turnvater Jahn" und dessen extrem nationalistischen vorstellungen von sport, "volkskörper" und erziehung zum militarismus (war in der zeit nicht nur hier stark in mode). "Spartaner" erziehen zu wollen (mit dem entsprechenden ideologischen hintergrund), ist nicht politisch?
Ich denke auch, dass Selbstbeherrschung wichtig ist; sonst schadet man seiner Karriere. Es ist interessant, wie unterschiedlich Menschen ihre Energie einsetzen; manchmal ziehe ich es vor, sie in etwas weniger Explosives zu lenken. Spiele wie
https://luckypharaohdemo.de/, bei denen man die Demo kostenlos ausprobieren und strategisch, nicht physisch, „besiegen“ kann. Natürlich ist das etwas ganz anderes, aber manchmal hilft es mir, meine Gedanken zu ordnen. Trotzdem gilt: Respekt und Kontrolle stehen an erster Stelle.
na ja, kenn ich ja ... "für mich ist das nicht so" und deshalb ist es nicht so, gell?