von der frage "günstig, einfache materialien und (bei den plastik-Mora-style teilen zumindest) gewöhnungsbederürftige ästhetik einerseits bis zu sehr teuren luxusmodellen mit gehypten supermaterialien und in handarbeit umgesetztem, schönem design" mal abgesehen, würde ich mir beim messerkauf für einen ganz bestimmten zweck in erster linie die zum zweck passenste klingenform aussuchen, dann checken, ob der griff zu einem psst und DANN ERST das damit ausgestattete konkrete modell wählen, wobei auch die scheide in die entscheidung mit berücksichtigt werden sollte.
nur ein beispiel (zu klingenformen und deren funtkionen/stärken/schwächen gibt es zu hauf videos in YT):
der titel ist irreführend, denn ausdrücklich "tactical" orientierte formen sind nur ein teil der besprochenen klingentypen. eine ausschließlich für "fighting knifes" gedachte und für nichts anders brauchbare kommt nur einmal vor.
fürs camp und für hiking sind "klassische" form und droppoint sicherlich die favoriten.
zur form der klinge gehört auch der dazugehörige anschliff:
fürs holz: skandi, ballig/convex, flachschliff und flachschliff-sabergrind, für nahrung und alltägliche feine schnibbelarbeiten: flachschliff, flachschliff-sabergrind mit sehr hochgezogenem anschliff, oder hohlschliff (auch "saber"... ich persönlich habe noch nie einen 100% hohlschliff gesehen)
bei one-tool option also am ehesten ein mittelgroßes messer mit droppoint und flachschliff mit nicht zu flachem und nicht zu steilem schleifwinkel an der phase (20° pro seite wäre der kompromiss, der "fein" und "grob" gleichermaßen kann.reine hart-arbeiter haben oft nen höheren, schneidteufel/jagdmesser/küchenmesser oft einen niedrigeren schleifwinkel)



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