...sind körperlich die letzten Lappen. Es wundert mich, dass man solchen Leuten überhaupt "Techniken" zeigt. Und ernsthaft ... wer so wenig Erfahrung mit Gewalt und/oder Aggression hat, dass er nicht erkennt, dass es vielleicht gleich aufs Mowl gibt, dem helfen solche kurzen Kurse auch nicht weiter.
Ich wurde mal von einer Kontrolleurin beim Schwarzfahren in der Straßenbahn erwischt. Als sie meinte, ich solle an der nächsten Haltestelle zur Personalienaufnahme mit aussteigen, meinte ich nur "Nö!". Da grinst sie mich an und meint "Na gut, dann machen wir das eben hier drin." Fand ich cool.
Ach so, das war hier in Berlin früher ein Thema, dass Kontrolleure teilweise aggressiv auftreten und auch gewalttätig werden, wenn ein Schwarzfahrer nicht kooperativ ist. Einmal habe ich live gesehen, wie jemand abhauen wollte und von einem hinter ihm her sprintenden Kontrolleur im vollen Lauf runter auf den Betonboden gerissen wurde.
In einem Bericht vom RBB hieß es dazu - also zum allgemeinen Fehlverhalten der Kontrolleure - dass sie nicht, wie von vielen vermutet, Prämien für erwischte Schwarzfahrer bekommen, sondern dass sie nach einer bestimmten Anzahl "erfolgreicher" Kontrollen Feierabend haben. Da nimmt in dem von mir beobachteten Fall also jemand schwerste Verletzungen für den Schwarzfahrer in Kauf, nur um früher Feierabend machen zu können. Ist für mich auch ziemlich skrupellos.
(Das ist aber schon etwas her. Wie das heute so läuft, weiß ich nicht.)
Würde ich auch ungefähr so sehen. Deeskalation (was eventuell sehr, sehr schwierig sein kann, wenn man erstmal als Opfer auserkoren wurde) und sich ggfs. zurückziehen ... wenn der Kurs körperlich sein soll, vielleicht noch lernen zu fallen, wieder aufzustehen, den Kopf mit den Armen zu schützen, also so passive Dinge. Aber auch das lernt man nicht in solch einem kurzen Kurs, erst recht nicht, wenn man körperlich und mental so aufgestellt ist wie die Damen und Herren in dem Video.
Wenn ich Videos von solchen Kursen sehe, habe ich sowieso fast jedes Mal den Verdacht, dass es mehr darum geht, irgendwie Geld zu verdienen, als darum, der Kundschaft brauchbare Dinge beizubringen.






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