Das ist für mich mal wieder sein typisches durcheinander Argumentieren.
Das Becken ist für Energiesparen optimiert, nicht für starke Rotationen.
- Kraftgewinn durch Beckenrotation (Hüfteinsatz) ist daher physikalisch begrenzt.
Es ist völlig egal für was das Becken "konzipiert" ist , wenn ich unilateral mehr Kraft erzeugen will , dann benutzt jeder diese Rotation um dieses mehr an Kraft generieren zu können. Speerwerfer, Kugelstosser, ... oder halt Karatekas und andere Kampfsportler. Es wird im Judo benutzt beim Werfen und jetzt kommts , es ist auch im simplen geraden Fauststoss auf der Mittellinie entlang enthalten , auch wenn es von Aussen kaum sichtbar ist für viele. Man kommt an dieser Kraftentfaltung bei einseitigem Push überhaupt nicht vorbei. das Thema hatten wir schon damals in der Diskussion mit WT-Herb.
Isolierte Rotationen erhöhen nicht die Schlagkraft, sondern beanspruchen Zeit und reduzieren Schlagfrequenz.
Ob es Zeit beansprucht ist ebenfalls egal, weil es eben um dabei um Verstärkung der Schlagkraft geht und nicht um die Schlagfrequenz. . Das meine ich mit durcheinander argumentieren.
Effektive Systeme nutzen gesamte Körpermassenbeschleunigung anstatt nur Hüfteinsatz des kleinen Segments.
Und in dieser Gesamtkörpermassenbeschleunigigung ist eben diese Rotation enthalten , AUCH wenn ich mit Parallelen Stand zum Gegner oder Wandbrett stehe aber einseitig schlage. Abgesehen davon tut er so als wären diese Beschleunigung der gesamten Masse und die Rotation getrennte Dinge und erst recht nicht ist da was isoliert. Unsinn.
Das Becken dient als dynamischer Resonanzgeber und elastische Verbindung zwischen Oberkörper und Beine, niemals als primärer Kraftgenerator.
Was bitte ist ein Resonanzgeber in diesem Kontext ? Und ob diese Verbindung elastisch ist oder starr ist eine Frage der Art und Weise wie wir unsere Muskulatur benutzen , also eine Frage dessen was hier im Forum oft als Körperorganisation bzw Körperarbeit umschrieben wird und schliesst zu keiner Zeit eine entsprechende Kraftgenerierung aus. Ebnfalls durcheinander argumentiert.
Ein Hüfteinsatz zur Krafterzeugung in den Kampfsportarten (Karate, Boxen, MMA) führt zur Instabilität des gesamten Körpers,
Es ist bewegungstechnisch genau umgedreht. Das Zusammenspiel von Hüftgelenken und Becken ist der grund weshalb wir überhaupt stabil auf aufrecht gehen können. Diese Rotation als Zusammenspiel beider Strukturen (Hüftgelenke und Becken) , inklusive der Beckenkippungen vorwärts (an-und abkippen ) plus der seitlichen Abkippens , was zu einer Achterbewegung als 3-D Bild in der Bewegung führt (im becken) , ist in jedem Schritt , sogar in jedem Stand enthalten und organisiert erst die Möglichkeit von uns Menschen sich permanent von einem Bein aufs andere zu schaukeln (Gehen) . Also zu stabilisieren .
Im Moment des Schlages unilateral wird diese Ausgleichsbewegung DURCH Rotationen , einfach nur kurzzeitig wilkürlich verstärkt. Das ist auch schon alles dahinter.
Gerade diese Einbettung führt jedoch auch zu einer anatomischen Besonderheit: Das Becken ist durch eine enorme Anzahl an tief liegenden Muskeln, Faszienzügen und Gelenkverbindungen regelrecht „eingefasst“. Dadurch bleibt seine Beweglichkeit anatomisch begrenzt. Anstatt große, kraftvolle Rotationen zu erzeugen, arbeitet das Becken primär über mikrodynamische, elastische Bewegungsimpulse
Die zugeghörige bzw. aufgebrachte Rotation für die Krafterzeugung beim Schlag werden in erster Linie in den Hüftgelenken erzeugt und nicht im Becken. Das Becken bewegt sich quasi mit. Da beginnt schon der erste Fehler im Denken und in der Argumentation. Völlig egal wie mikrodynamisch er es sehen will.
Geändert von Cam67 (19-03-2026 um 19:48 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)