
Zitat von
openmind
Meine Annäherung an eine Antwort wäre: wenn man jahrelang eine Kampfkunst trainiert und dann aber dumm dasteht und mit gar nichts mehr zurecht kommt, sobald man auf Vertreter anderer Stile oder auf Kampfsportler trifft - eindeutig JA.
Wie steht ihr dazu?
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Wenn man sein Zeug anwenden will sollte man es auch irgendwie auf Tauglichkeit für sich selbst testen wenn es um das Technische geht. . Dazu gehören nunmal in meinen Augen unkooperative Übungen von Anfang an dazu. Da fällt Randori als Variante ohne Schläge und Tritte und Sparring auch mit rein . Für mich ist da ein wichtiger Punkt , sich NICHT mit den Angriffe aus dem eigenen Stil zu konfrontieren und damit kommt man am Crosstraining nicht vorbei.
Mit dem dumm dastehen ist sone Sache . Es gibt immer einen Besseren , Schnelleren , Stärkeren , technisch Besseren . Immer . Also geht es im Training eher darum sein Zeug so zu schleifen , auch vieles wegzuschleifen , das es der eigenen Natur , der eigenen Art spontan , intuitiv zu agieren am nächsten kommt und damit dann einen selbst technisch tatsächlich unterstützt
Tut AUCH Sparring einer kampfkunst gut ? ja , weil da eben viel Technisches vermittelt wird und das muss ja irgendwie umgesetzt werden .
Geht es um Anwendungen im , sagen wir mal im Alltag , da ist Sparring kein muss. Ein Muss ist für mich die Konfrontation mit Chaos, mit Unkooperativ. Das kann man sich über die unterschiedlichsten Wege holen. Legale wie illegale
Ist Anwendung für einen selbst nicht soo wichtig , dann siehe dextrous ... dann aber auch bitte nicht jahre später rumheulen , weil man es brauchte und es nicht klappte
Geändert von Cam67 (04-04-2026 um 20:25 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)