Ich finde ja dass man verstehen muss wo Kampfkünste im Allgemeinen herkommen und wofür sie gedacht waren und auch wo die eigenen Linie herkommt und in welchen historischen Kontext man sie und ihre Lehrer setzen muss.
Sonst landet man sehr schnell bei romantischen Vorstellungen und irgendwelchen Legenden.
Der historische Kontext von China im 19. Jhd. Und der ersten Hälfte des 20. Jhd. Ist dabei nun mal extrem voll und breit aufgestellt mit vielen Aspekten die man berücksichtigen muss. Das macht eine solche Betrachtung nicht einfacher…
Militär, Milizen, Geheimgesellschaften, organisierte Kriminalität, Sekten, politische Systeme, Machtstrukturen in den einzelnen Regionen, politische Entwicklungen, gesellschaftliche Milieus, jedes einzelner dieser Felder ist spannend und komplex genug. Das alles auf die KK Linien zu beziehen und aus dieser Perspektive zu betrachten und zu überlegen was da warum und wie gemacht wurde ist, in meinen Augen, extrem spannend.



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Die Autoren hatten eher weniger wirkliche Kampfkunsterfahrung.