Gefällt mir nicht. Mischung aus Machete, Jagd- und Bushcraftmesser - irgendwie voll die Mißgeburt.
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“
irgendwie voll die Mißgeburt.
Das ist aber etwas (zu) hart.
:-)
ich bin gerade am rätseln... kann mir jemand helfen? warum soll eine serrated edge (vorausgesetzt sie ist ansonsten vom klingendesign identisch mit einer "glatten" klinge) besser penetrieren, als andere schneidphasen? letztlich wirkt sich das doch eher schneidend, statt stechend aus (und da heißt es, dass es grundsätzlich kaum unterschiede gibt)....
ich hab da so ne vermutung, wie sich sarrations beim stehen besser ins material "schneiden" (den "stichkanal" sozuzagen zusätzlich aufreißen), obwohl es kein schnitt, sondern ein stich ist, aber das ist spekulativ.
vielleicht ist es eher die klingengeometrie des modells im ganzen? oder doch die serrations?
edit: der typ macht das in mehreren clips mit unterschiedleichen messern, die er mit dem Spyderco vergleicht. jedes mal das gleiche ergebnis.
Geändert von amasbaal (14-04-2026 um 16:59 Uhr)
gewellte brotmesser schneiden auch besser.
habe immer noch das brotmesser meiner mutter im betrieb. dürfte also 50+ auf dem buckel haben. wurde noch nie geschärft. schneidet bis jetzt anstandslos.
meine idee, warum gewellter schliff besser schneidet, ist, dass durch die wellen kraft auf wenige einzelne punkte verteilt wird, während bei der normalen klinge die kraft auf ganzer linie wirkt.
könnte das hinkommen?
also beim schneiden sehe ich selbst keine unterschiede. selbst bei seilen (etwas anderes: die oberfläche ist glatt und hart, wei bei einer Brotkruste oder hartem Plastik, da "beißen" sich die serrations rein und die glatte klinge rutscht eher ab). aber in den clips ist das ergebnis eindeutig. da geht es aber ums STECHEN und darauf bezieht sich meine frage. scheint mir nicht "logisch", dass serrations oder nicht da einen unterschied machen soll, wenn die klingengeometire ansonsten vergleichbar ist. die tests sind aber eindeutig (allerdings: nicht gleiche geometrie)
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“
und das tut es auch bei einem stich? das vermute ich auch irgendwie (den riss im stichkanal erweiternd und damit tiefergehend) anders kann ichs mir nicht erklären. wenn ich allerdings pappstapel stabbe, kann ich keinen unterschied zwischen serrated und glatt sehen. beim stechen in faseriges, ganz anders "nachgebendes", flexibles material wirken serrations möglicherweise anders (s.o.)
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