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Thema: Bundesinnenminister Dobrindt stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 vor.

  1. #106
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    .. Schlussendlich geht es mir um folgendes - mir wirken die Aussagen die ich von Urbaniok mitbekommen habe oft zu pauschal. Das kritisiere ich, nicht mehr und nicht weniger.
    Und ich meine. dass es mehr bedarf als u.a. ein, zwei podcasts und sehr wenige Buch-Zitat - btw. ohne Seitenangabe - um das Urteil "Ist mir pauschal" fällen können, sodas es ausreichend abgesichert ist. Nicht mehr und nicht weniger

    Diese Aussage stimmt schlicht und einfach nicht. Das Thema ist doch seit 10 Jahren in aller Munde. Und das hier hatte ich schon erwähnt, letzte Veröffentlichung ist aus dem Dezember 2025, wird also noch aktualisiert scheinbar:

    https://www.bka.de/DE/AktuelleInform...rung_node.html
    Eine ernsthafte Untersuchung fokussiert nach meinem Dafürhalten nicht auf Fluchtmigration der letzten (5 bis 10 Jahre) Jahre. Sie würde zudem u.a. (auch weiter) historisch ansetzen, Entwicklungen über die Jahrzehnte, sagen wir wenigstens nach dem Ende des II. Weltkriegs, bearbeiten (gelten die 90er Jahre nicht als Peak der Gewaltkriminalität?), ggf. "Spezifika" die Vor- und nach Wendezeit berücksichtigen, verschiedene Aufenthaltstus und dabei auch Veränderungen über die Generationen, auch der Zugewanderten, analysieren. Das müsste doch dann auch in deinem Interesse sein in bezug tiefergehender bzw. umfassender Bertrachtung, oder!?

    Das mag alles sein aber darauf hatte ich mich in meiner Kritik glaube ich gar nicht bezogen.
    Stimmt, hattest du nicht;-)( jedenfalls nicht mittels Aussagen)

    ... Ob dann die richtigen Maßnahmen abgeleitet werden, ist eine ganz andere Frage.
    Auch dazu nimmt Urbaniok Stellung und widmet im Buch dazu einen Abschnitt bzw. Artikel. Dazu nimmt der Correctiv Autor Carsten Wolf Null Stellung (vieleicht hat er doch nur die bei amazon frei geschalteten Seiten gelesen...), stattdessen bezeichnet er Urbanioks Debattenbeitrag in seinem letzten Artikelsatz sogar als "Gefahr". Dass ist das was Carsten Wolf letztlich ankommen und bleiben lassen will. Für mich unangemessen und ganz klar tendenziös.
    Geändert von Kusagras (Gestern um 12:28 Uhr)

  2. #107
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    ...Wenn Du denkst da kommt wegen jeder Kleinigkeit gleich die Polizei und bricht Dich auf der Wache ist das Unsinn, ich habe ein Jahr in Tokyo gelebt.
    Auf der Wache gebrochen zu werden wurde auch nicht behauptet

  3. #108
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    ...es muss noch deutlich, deutlich schlimmer werden, dass es die Gesellschaft (und einige hier) endlich merkt.
    Und versteht, dass wir hier nicht im Zauberwald leben.

    Dann sei es eben so.

    Ich bin hier raus.
    Schönen Sonntag.

  4. #109
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Eine ernsthafte Untersuchung fokussiert nach meinem Dafürhalten nicht auf Fluchtmigration der letzten (5 bis 10 Jahre) Jahre. Sie würde zudem u.a. (auch weiter) historisch ansetzen, Entwicklungen über die Jahrzehnte, sagen wir wenigstens nach dem Ende des II. Weltkriegs, bearbeiten (gelten die 90er Jahre nicht als Peak der Gewaltkriminalität?), ggf. "Spezifika" die Vor- und nach Wendezeit berücksichtigen, verschiedene Aufenthaltstus und dabei auch Veränderungen über die Generationen, auch der Zugewanderten, analysieren. Das müsste doch dann auch in deinem Interesse sein in bezug tiefergehender bzw. umfassender Bertrachtung, oder!?
    Nach dem 2.WK ist imho nicht zielführend, das waren vor allem innerdeutsche Flüchtlinge. Das Thema ist zwar interessant, hat aber denke ich kaum Relevanz auf heutige Probleme. Ansonsten wird Ausländerkriminalität seit min. den 1980er Jahren betrachtet. Die Daten gibt es alle, Veröffentlichungen vor 2015 ebenfalls zu Genüge. Schau Dir hier 20 Jahre alte Threads an, bspw. zu Jugenkriminalität, die laufen sehr ähnlich ab wie aktuelle Threads. Da wird in einem Thread von 2006 genau das diskutiert, 80% der Intensivtäter hätten Migrationshintergrund usw.

    Die Behörden und Politik hätten sicher mehr als genug Daten und dass das Thema in der Öffetnlichkeit ingnoriert worden wäre, kann zumindest ich nicht so sehen. Ob dann vernünftige Ableitungen getroffen wurden, ist wie gesagt eine andere Frage.

  5. #110
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    Zitat Zitat von Uruk Beitrag anzeigen
    ...es muss noch deutlich, deutlich schlimmer werden, dass es die Gesellschaft (und einige hier) endlich merkt.
    Und versteht, dass wir hier nicht im Zauberwald leben.

    Dann sei es eben so.

    Ich bin hier raus.
    Schönen Sonntag.
    Ich verstehe Dinge, wenn jemand vernünftig mit mir argumentiert, nicht wenn pauschale Behauptungen aufgestellt werden. Und ich lebe nicht im Zauberwald, sondern habe die letzten 15 Jahre in Offenbach, Ludwigshafen und zuletzt bei Dir um die Ecke in der kleinsten Großstadt Hessens gelebt (seit letztem Jahr nicht mehr) und als Kind & Jugendlicher in einem Ort mit einem der höchsten Ausländeranteile. Ich lebe nicht irgendwo in einer Bubble.

  6. #111
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    Zitat Zitat von Uruk Beitrag anzeigen
    ...es muss noch deutlich, deutlich schlimmer werden, dass es die Gesellschaft (und einige hier) endlich merkt.


    Was konkret soll noch viel schlimmer werden müssen, damit die gesellschaft was konkret bemerken soll?

  7. #112
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    Zitat Zitat von Uruk Beitrag anzeigen

    Da liegst Du sehr, sehr falsch.
    Die sind hier fett im Geschäft.
    Fallen aber 0,0 auf und selbst jahrzehnte-lange polizeiliche/geheimdienstliche Operationen haben fast nichts beweisbares geliefert.
    Wie konkret sollen yakuza und triaden in der brd fett im geschäft sein und woher meinst Du das zu wissen?


    Mehr darf ich hierzu nicht schreiben. …
    Hat das wieder was mit dem datenschutz hinsichtlich privat- und ortsnamen zu tun, wie bei Deinen beiträgen im wt-unterforum?

  8. #113
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Nach dem 2.WK ist imho nicht zielführend, das waren vor allem innerdeutsche Flüchtlinge. Das Thema ist zwar interessant, hat aber denke ich kaum Relevanz auf heutige Probleme. Ansonsten wird Ausländerkriminalität seit min. den 1980er Jahren betrachtet. Die Daten gibt es alle, Veröffentlichungen vor 2015 ebenfalls zu Genüge. Schau Dir hier 20 Jahre alte Threads an, bspw. zu Jugenkriminalität, die laufen sehr ähnlich ab wie aktuelle Threads. Da wird in einem Thread von 2006 genau das diskutiert, 80% der Intensivtäter hätten Migrationshintergrund usw.

    Die Behörden und Politik hätten sicher mehr als genug Daten und dass das Thema in der Öffetnlichkeit ingnoriert worden wäre, kann zumindest ich nicht so sehen. Ob dann vernünftige Ableitungen getroffen wurden, ist wie gesagt eine andere Frage.
    Das Ende de 2. WK sollte einfach ein konkreter Punkt sein: die Migration und deren Kriminalitätsfolgen wären dann wohl erst ab den 1955 Jahren sinnvoll zu "messen" gewesen sein. Dabei hätten sich natürlich auch Methoden und Begrifflichkeiten und Aufbereitungsformen gewandelt. Das genug Daten da seien, nun ja, das kommt wohl darauf an welche Zielsetzung die Untersuchungen haben bzw. gehabt hätten. Grade für bestimmte, spätere Zeitschienen scheint das eben nicht so ausreichend zu sein. Ich kann mich auch an Texte erinnern, die sagen, dass (Teil-) Vergleiche mit vorher nicht möglich seien, glaube in den 90ern gabs Brüche. Zudem, wenn man eben nicht wie in der PKS auf Ausländer fokussiert und Flüchtende sondern auch Aussagen zu Eingebürgerten, 2, 3 ggf. 4. Generation (ob das z.B. einen und welchen Effekt hat) und/oder Doppelstaatsbürger mit deutscher Staatsbürgerschaft (werden immer den deutschen Tätern zugeschrieben!) treffe will, reichen die Daten eben nicht (würde man z.B. den Migrationshintergrund mit einbeziehen, ginge das die Zahlen erhöhend in die Kriminalitätsstaistik ein).
    Im Sinne der Kritik (er) an Urbaniok, müssten da eigentlich mehr Daten vorhanden sein. Was natürlich nicht heisst, dass man mit den schon existierenden Daten keine Aussage treffen kann. Übrigens: bei den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten in DE ist Urbaniok wohl sehr selten eingeladen worden (Habe nur ein WDR-Interview gefunden) Lanz und Co scheinen sich (noch?) nicht zu trauen.

  9. #114
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Der Punkt von Cam war, das kulturelle Prägung und auch Religion einen größeren Faktor spielen als Bildung (was u.a. kanken aufgeführt hat). Da bin ich mir nicht so sicher. Die religiöse Prägung scheint bei Ukrainern auch eine andere zu sein, vieles andere hat man aber mit Syrern gemein s.o. Was keinesfalls heißen soll, dass ich keine probelmatischen religiösen Faktoren hier sehe
    bildung muss auf einen fruchtbaren boden treffen. kultur, religion und elterhaus, soziales umfeld prägen den einfluss von bildung. dies sieht man ja auch in anderen sozialen gruppen.

    wichtig ist alleine eine gewisse einstellung zum leben in der deutschen gesellschaft, die die reghelen und normen vorgibt und prägt.

    wobei man ja auch streiten kann, welche werte durch bildung leuten beigebracht werden und ob mülltrennung, kriminalitätsferne, sprache und ein job ausreichend für eine integration ist, von der alle etablierten politschen parteien sprechen.

  10. #115
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    bildung muss auf einen fruchtbaren boden treffen. kultur, religion und elterhaus, soziales umfeld prägen den einfluss von bildung. dies sieht man ja auch in anderen sozialen gruppen.

    wichtig ist alleine eine gewisse einstellung zum leben in der deutschen gesellschaft, die die reghelen und normen vorgibt und prägt.

    wobei man ja auch streiten kann, welche werte durch bildung leuten beigebracht werden und ob mülltrennung, kriminalitätsferne, sprache und ein job ausreichend für eine integration ist, von der alle etablierten politschen parteien sprechen.
    Ich stimme Dir im Großen und Ganzen sogar zu. Glücklicherweise steigt ja auch die Beschäftigungsquote von bspw. Syrern, auch wenn sicher noch Luft nach oben ist.

  11. #116
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    Zitat Zitat von Uruk Beitrag anzeigen
    ...
    Geringeres Beispiel:
    Du versuchst Dich in Japan mit einer Ordnungskraft (muss noch nicht mal ein Polizist sein) "zu messen", sei es durch lautes Sprechen, Wiederworte oder gar Blick fi..., etc.:
    Deutschland - Die Polizei "deeskaliert". Greift doch mal einer durch, wird es vor Gericht fallen gelassen oder es heißt "der Beamte handelte überzogen".
    Japan - Da wird nichts (!) - gar nichts (!) - durchgehen gelassen, die gehen bis zum bitteren Ende.

    Sorry uruk, aber auch hierbei handelt es sich imo wieder lediglich um eine pauschale und verallgemeinernde behauptung Deinerseits ohne jeden nachweis für deren richtigkeit.

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