Eine immer wieder gern gestellte Frage ist die nach der Abwehr eines angreifenden Hundes. Es gibt nach wie vor mehr als genug scharfgemachte Kampfhunde, was jedoch nicht heißt, daß zwangsläufig jeder Stafford ein Killer sein muß (ebenso wie es echt fiese Pudel und Dackel gibt...).
Grundsätzlich sollte man sich darüber klar sein, daß es bei Hunden ebensowenig wie bei Menschen ein Patentrezept gibt.
Während es bei manchen Hunden ausreichen kann, das motorische System oder den Rumpf hart zu attackieren, dürften Hunde, die unbeirrt festhalten, weitaus häufiger sein.
Selbst bei einer offiziellen Schutzhundausbildung, die jeder mit seinem Hund machen kann, wird Wert darauf gelegt, daß der Hund auch nach Schlägen mit einem Gummiknüppel nicht losläßt-wie viel härter wird das erst der Prototyp eines Straßenschlägers mit seinem "Killer" trainieren?
Lange Rede, kurzer Sinn, auf wen ein scharfgemachter Kampfhund losspringt, dem werden wahrscheinlich auch Tritte gegen Schnauze, Rippen etc.nicht mehr viel bringen. Trotzdem ist es besser als nichts. Wichtig in diesem Moment ist, keine Angst zu zeigen, sondern zu versuchen, den Hund Dominanz spüren zu lassen. Beinahe noch wichtiger ist es, nicht weglaufen. Jeder Hund ist schneller als ein fliehender Mensch und ein Hund, der sich festbeißt, läßt nicht mehr los.
Eine Möglichkeit, die funktionieren kann, ist Pfefferspray (erhältlich z.B. in Outdoor-Shops), auf das jedoch auch nicht alle Hunde gleich reagieren, allerdings löst es für gewöhnlich ein höllisches Brennen in Augen und Schnauze aus, was einen schonmal etwas nach vorne bringen kann.
Als halbwegs sichere Abwehr gegen einen angreifenden Hund können jedoch nur Waffen gelten, da besonders große Hunde einem Durchschnittsmenschen in puncto Kraft und Schnelligkeit derart überlegen sind, daß der Kampf innerhalb kürzester Zeit entschieden wäre.
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