Hallo Master G und Schockwave!
Macht doch einfach mal bei verschiedenen KK-Vereinen ein Schnuppertraining, nach dem ihr euch vorher grob informiert habt, was für euch überhaupt in frage kommt. Ob eine KK Spaß macht, ist wirklich Typ-Sache und hängt zudem vom Trainer und von den anderen Mittrainierenden ab.
Ich selber mache traditionelles Taekwon-Do bei der Volkshochschule (normalerweise ohne Kontakt, aber unser Trainer fängt jetzt mit uns an, ab und zu Freikämpfe mit Kontakt und Schutzausrüstung zu trainieren, was ich sehr sinnvoll finde) und bin kurz vor meiner Prüfung zum 1.Dan. Zwischendrin habe ich aber während meines Studiums auch im Verein Taekwon-Do mit Kontakt trainiert, war für ca. 3 Monate in einem Boxverein (Boxen ist auch ein toller Sport, aber TKD ist eben mein absoluter Favorit) und habe kurz Ju-Juitsu und Aikido getestet. Ich "purzel" (sorry, was anderes wars bei mir nicht)eben nicht gerne am Boden herum. Ju-Juitsu halte ich dennoch für sehr effektiv und Aikido fand ich recht kompliziert. Ausserdem war mir Aikido zu sanft: Nach dem training hatte ich schon Aggressionen, vor lauter sanftheit und ohne richtigen Kampfschrei (lag aber wohl eher am trainer und der schüchternen Anfängergruppe).
Schaut euch einfach um, was euch am besten gefällt.
Kampfsportarten, die "am effektivsten und am schnellsten erlernbar" sind, gibt es nicht. Du kannst einen Wochenendkurs in selbstverteidung machen und wirst am geldautomaten mit einem Messer bedroht. Du kannst jahrelang Kampfsport machen, auch Vollkontakt, und wirst von 5 Skins halbtot geschlagen. Es gibt keine Garantie. Am wichtigsten ist aber eure Ausstrahlung, die euch nicht zum Opfer werden lässt, und die ist nicht abhängig von der Art der Kampfkunst, für die ihr euch entscheidet.
Also viel Spaß beim Ausprobieren!