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Vollständige Version anzeigen : Feststellungsbescheid: KA-BAR TDI verbotener Gegenstand



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Fry_
20-12-2012, 23:50
Definitiv!
Nur mal so als Beispiel:
Ich war einmal Gast bei einer Jagd. Es wurde ein Reh geschossen und es wurde fast alles von dem Tier genutzt!

Heißt das, wenn ich meinen Nachbarn mit einer raffinierten Fallgrube oder so was ähnlichem zur Strecke bringe und anschließend komplett zu allem möglichen verarbeite, krieg ich zumindest bei Dir mildernde Umstände ? :D

Schnueffler
20-12-2012, 23:58
Heißt das, wenn ich meinen Nachbarn mit einer raffinierten Fallgrube oder so was ähnlichem zur Strecke bringe und anschließend komplett zu allem möglichen verarbeite, krieg ich zumindest bei Dir mildernde Umstände ? :D

Wenn das Fleisch schmeckt! :ironie:

gion toji
21-12-2012, 00:26
ich selbst würd schon sagen, dass es bei der deutschen Jagdszene ziemlich viel perverses Zeug gibt, aber auch in mir schlummert der Instinkt, mal einen Jagdschein zu machenwir Deutsche lieben es ja, Scheine zu machen. Aber daß es schon so weit ist, daß es ein instinktives Bedürfnis ist, hätte ich nicht gedacht :D
Ich sehe schon eine neue Art am Horizont: Homo Burocraticus Germanensis. Mit einem Stempel statt der linken Hand und einem besonders breiten Arsсh - der verleiht ihm Stabilität beim Sitzen

Smals
21-12-2012, 00:33
Irgendwer schrieb doch schon: "Jagen ist pervers"


Jemandem der so etwas sagt würde ich erst mal darauf Hinweisen dass sein billig "Fleisch" vom Diskounter Pervers ist und nicht die Jagd.


selbst Greenpeace räumt mittlerweile ein dass Wild vom Jäger das Biologisch, Ökologisch best Verträglichste Fleisch ist und die Tiere die einzigen sind die wirklich Art gerecht Leben weil sie frei sind. (http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/archiv/6-11/news-essen/)

gasts
21-12-2012, 03:24
Mit ihren Waffen oder was? Abgesehen davon: Glaub ich so ohne weiteres nicht.


Häusliche Gewalt und Waffenbesitz - Zahlen und Fakten — Amnesty International Schweiz (http://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/schweiz/dok/2011/waffenschutzinitiative/zahlen-und-fakten)



Der Gebrauch von Schusswaffen bei häuslicher Gewalt weltweit

Schusswaffen verursachen weltweit jeden Tag rund 1000 Tote. Bei häuslicher Gewalt erhöht der Gebrauch von Schusswaffen das Risiko eines tödlichen Ausgangs um das Zwölffache gegenüber anderen Gewaltmitteln. In den USA hat eine Studie aufgezeigt, dass das Vorhandensein einer Schusswaffe im Haushalt die Gefahr eines Tötungsdelikts an einem Familienmitglied um 41% erhöht, bezüglich weiblicher Opfer sogar um das Dreifache (1).

Das Risiko eines familiären Tötungsdelikts steigt erheblich, wenn

der Ehemann seine Frau bereits einmal mit einer Waffe bedroht beziehungsweise Todesdrohungen ausgesprochen hat;
eine Schusswaffe im Haus ist;
er versucht hat, sie zu erwürgen;
er unablässig eifersüchtig ist und die Frau ständig kontrolliert;
die Gewaltakte heftiger und häufiger werden;
er seine Frau zu einer sexuellen Beziehung zwingt;
er Alkohol und Drogen missbraucht;
er sie während der Schwangerschaft geschlagen hat.

Zwei von acht wichtigen Faktoren für Tötungsdelikte haben also mit Waffenbesitz zu tun. Zahlreiche Tötungsdelikte könnten vermieden werden, wenn keine Schusswaffen verfügbar wären.
[...]
In der Provinz Ontario in Kanada, wo in weniger als 15% der Haushalte eine Waffe verfügbar ist (Zahlen von 2002) - gegenüber 28% in der Schweiz, haben Untersuchungen gezeigt, dass der Besitz einer Schusswaffe oder der Zugang zu einer Schusswaffe einer der wichtigsten Faktoren ist, die häusliche Gewalt fördern (55% der häuslichen Gewaltdelikte wurden mit einer Waffe begangen (2)


Wenn sich ein Hang zur Gewalttätigkeit (oder ein Machtbedürfnis oder geringere Empathie mit anderen Lebewesen..) sowohl die Ursache für Waffenbesitz, wie auch die Ursache für eine größere Rate an häuslicher Gewalt wären, dann sind natürlich Waffenbesitz und häusliche Gewalt nicht ursächlich verknüpft, dennoch bestünde ein bedenklicher Zusammenhang.

gasts
21-12-2012, 03:44
Jagen ist ein Urinstinkt!


Drogen konsumieren auch

Plasticvoice
21-12-2012, 04:46
Häusliche Gewalt und Waffenbesitz - Zahlen und Fakten — Amnesty International Schweiz (http://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/schweiz/dok/2011/waffenschutzinitiative/zahlen-und-fakten)



Wenn sich ein Hang zur Gewalttätigkeit (oder ein Machtbedürfnis oder geringere Empathie mit anderen Lebewesen..) sowohl die Ursache für Waffenbesitz, wie auch die Ursache für eine größere Rate an häuslicher Gewalt wären, dann sind natürlich Waffenbesitz und häusliche Gewalt nicht ursächlich verknüpft, dennoch bestünde ein bedenklicher Zusammenhang.

Jetzt kommt dann sicher gleich "Menschen töten Menschen nicht Waffen" oder "Böse Killerspiele und Metallmusik sind das wahre Böse".

Eigentlich traurig dass unsere Gesellschaft noch immer nicht weiter ist.

Tuborgjugend
21-12-2012, 07:12
Drogen konsumieren auch

dafür gibts ja in fast jeder Gesellschaft tolerierte Drogen. Bei uns wären das Zigaretten und Alkohol

F3NR1R
21-12-2012, 07:20
Häusliche Gewalt und Waffenbesitz - Zahlen und Fakten — Amnesty International Schweiz (http://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/schweiz/dok/2011/waffenschutzinitiative/zahlen-und-fakten)


"Zahlen gemäss dem Aktionsnetzwerk gegen Kleinwaffen IANSA, dem Amnesty International angehört"

Amnesty = Keinewaffen-Lobby ???

D_LU
21-12-2012, 07:24
@ Simplicus & plasticvoice:

In der Studie wird nicht zwischen legalen und illigalen Waffenbesitz unterschieden. Zum Teil wird auch nicht zwischen Schusswaffen und anderen Waffen differenziert.

Ist die Studie wissentschaftlich belegt?


Laut einer Studie der Universität Bremen bin ich als Legalwaffenbesitzer der bessere Mensch und sozial angepasster als die übrige Bevölkerung :ups:


Diese Einschätzung kann durch die erst unlängst veröffentlichten Ergebnisse eigener empirischer Untersuchungen gestützt werden, in denen eine Legalwaffenbesitzer-Stichprobe (Jäger) mit einer Stichprobe ohne Legalwaffenbesitz in Bezug auf eine Vielzahl von relevanten Persönlichkeitsdimensionen (u.a. Depressivität, Lebenszufriedenheit, Aggressivität, Gewissenhaftigkeit, Werteausrichtung) verglichen wurde (vgl. Dobat, Heubrock & Prinz, 2006b, c). Hierbei zeigte sich, dass die Stichprobe der Legalwaffenbesitzer in psychopathologischer Hinsicht überhaupt nicht
5 „auffällig war und in den meisten Persönlichkeitsdimensionen sogar bessere Werte erzielte als die Vergleichsstichprobe (siehe hierzu Abb. 1 und Abb. 2).

Quelle: http://www.rechtspsychologie.uni-bremen.de/downloads/presse/StellungnahmefuerDeutschenBundestag.pdf

Da diese Studie von den Grünen in Auftrag gegeben worden ist entfällt wohl der Verdacht der Gefälligkeitsstudie... das Ergebnis hat den Grünen bestimmt nicht geschmeckt :p
Daher wird die Studie von den Initiatoren auch totgeschwiegen.

Also, Ihr wollt mir den legalen Waffenbesitzt verbieten.

Alle objektiven Fakten sprechen dagegen.

Was bleibt ist euer negatives Bauchgefühl.... das soll die Grundlage einer Enteignung sein?

Ihr würdet auch das Fliegen verbieten wollen weil beim Absturz eines Verkehrsflieger 200-300 Opfer auf einmal zu beklagen sind... Dabei ist Fliegen die sicherste Reisemöglichekeit.

.
Eigentlich traurig dass unsere Gesellschaft noch immer nicht weiter ist

Was soll denn dieser Spruch?

Ach ja, ich höre Sachen wie Manson, Sisters, Korn, Eisbrecher, Rammstein, laufe überwiegend in Schwarz rum und spiele gerne MW2/3, BlackOp, Crysis...

Ich bin also lebende Beweis das man Legalwaffenbesitzer, Killerspiele Spieler und böse Musik Hörer sein kann ohne zwangsläufig Amok zu laufen...

Schnueffler
21-12-2012, 07:26
dafür gibts ja in fast jeder Gesellschaft tolerierte Drogen. Bei uns wären das Zigaretten und Alkohol

Jepp!

georgi
21-12-2012, 07:35
Definitiv!
Nur mal so als Beispiel:
Ich war einmal Gast bei einer Jagd. Es wurde ein Reh geschossen und es wurde fast alles von dem Tier genutzt!

Ach neeh!
Habt ihr aus der Decke ein Hemd gebastelt und das Gehörn für Messergriffe verwendet und die Sehnen zu Bogensehne verarbeitet?

georgi
21-12-2012, 08:14
ich selbst würd schon sagen, dass es bei der deutschen Jagdszene ziemlich viel perverses Zeug gibt, aber auch in mir schlummert der Instinkt, mal einen Jagdschein zu machen

Stimmt, denn so mancher Jäger wurde schon Opfer seiner Jagdgenossen.

Schnueffler
21-12-2012, 08:15
Auch so mancher Skatbruder.

Linus
21-12-2012, 16:16
Wer glaubt, mit strengen Waffengesetzen wird diese Welt zu einem besseren Ort, soll man nachts durch London laufen


Und ich gebe dir ja Recht, was London angeht!

Ist mir noch nicht aufgefallen, als ich Nachts durch London gelaufen bin. Ich fühlte mich genauso sicher wie in jeder anderen europäischen Großstadt.


Cool der Threadverlauf, vom BKA Feststellungsbescheid zum Thema Schusswaffen und jetzt zum Thema Jagen.

Wie sieht es denn mit angeln aus???

Sokolo
21-12-2012, 18:17
In der Provinz Ontario in Kanada, wo in weniger als 15% der Haushalte eine Waffe verfügbar ist (Zahlen von 2002) - gegenüber 28% in der Schweiz, haben Untersuchungen gezeigt, dass der Besitz einer Schusswaffe oder der Zugang zu einer Schusswaffe einer der wichtigsten Faktoren ist, die häusliche Gewalt fördern

Tja, da isser wieder der Korrelations-Kausalitäts-Klapperstorch. Aber in allen anderen Punkten hat man bestimmt sauber und wissenschaftlich gearbeitet. :D


55% der häuslichen Gewaltdelikte wurden mit einer Waffe begangen

Das heißt, 55% der gewalttätigen kanadischen Ehemänner begnügen sich nicht damit, ihre Frau zu schlagen, sondern erschießen sie direkt?

Klingt sehr plausibel. Erklärt auch die geringe Bevölkerungsdichte. ;)


Wenn sich ein Hang zur Gewalttätigkeit (oder ein Machtbedürfnis oder geringere Empathie mit anderen Lebewesen..) sowohl die Ursache für Waffenbesitz, wie auch die Ursache für eine größere Rate an häuslicher Gewalt wären, dann sind natürlich Waffenbesitz und häusliche Gewalt nicht ursächlich verknüpft, dennoch bestünde ein bedenklicher Zusammenhang.

Vorausgesetzt dieser Zusammenhang bestünde. Nur gibt es dafür keine Anhaltspunkte.

Sofern die verlinkten Zahlen stimmen, lässt sich daraus, so wie ich das sehe, nur eines entnehmen: Wenn eine Frau mit einem massiv gewaltätigen Mann zusammenlebt, der eine Schusswaffe besitzt, sollte sie tunlichst ausziehen.

Glaube, da würde hier keiner widersprechen, oder? ;)


Wie sieht es denn mit angeln aus???

Dynamitangeln! Können wir gleich noch nen Bogen zum Sprengstoffgesetz und Silvesterraketen und Böllern schlagen! :D

gasts
21-12-2012, 19:38
Laut einer Studie der Universität Bremen bin ich als Legalwaffenbesitzer der bessere Mensch und sozial angepasster als die übrige Bevölkerung :ups:


Interessant, Du glaubst, durch Untersuchung von ein paar Jägern kann man Rückschlüsse auf Deine Persönlichkeitsstruktur ziehen?




Quelle: http://www.rechtspsychologie.uni-bremen.de/downloads/presse/StellungnahmefuerDeutschenBundestag.pdf

Da diese Studie von den Grünen in Auftrag gegeben worden ist entfällt wohl der Verdacht der Gefälligkeitsstudie... das Ergebnis hat den Grünen bestimmt nicht geschmeckt :p
Daher wird die Studie von den Initiatoren auch totgeschwiegen.


Die Studie wurde von den Grünen in Auftrag gegeben?
Die Grünen haben den Antrag für die Anhörung gestellt. Die Universität Bremen führt da unter anderem die von Dir zitierte Studie an, die schon zwei Jahr zuvor durchgeführt wurde, von:

Dr. Armin S. Dobat,
"Langjähriger Sportschütze in der „St. Nikolai Schützengilde von 1583 eV“ sowie aktiver Jäger"

und
Prof. Dr. phil. Dietmar Heubrock
"Langjähriger Jäger und Mitglied des Landesjägerschaft Niedersachsen.
Tätigkeiten in der Jungjägerausbildung"


Mitarbeiter (http://www.waffenrecht.uni-bremen.de/html/mitarbeiter.html)

Die entsprechenden Publikationen finden sich in den renommierten psychologischen Fachzeitschriften wie "Wild und Hund", oder "Visier - Das internationale Waffen-Magazin".


Wir sind besser - Nichtjäger und Jäger unter der Psycholupe. Wild und Hund 14/2006.


Gut dass wir verglichen haben - Persönlichkeitsprofile von Schützen und Nicht-Schützen. Visier - Das internationale Waffen-Magazin 10/2006.

:hehehe:

Wobei ich zugebe, dass das überdurchschnittliche Selbstbild, dass den Stichprobenjägern durch diese Studie bescheinigt wurde angesichts des Titels "Wir sind besser" durchaus zutreffen kann.

gasts
22-12-2012, 04:12
Tja, da isser wieder der Korrelations-Kausalitäts-Klapperstorch. Aber in allen anderen Punkten hat man bestimmt sauber und wissenschaftlich gearbeitet. :D


Zwischen der Darstellung von Studienergebnissen durch Dritte und der Sauberkeit einer Studie besteht eventuell nicht mal eine Korrelation.



Das heißt, 55% der gewalttätigen kanadischen Ehemänner begnügen sich nicht damit, ihre Frau zu schlagen, sondern erschießen sie direkt?


Das ist wohl auch eine Falschdarstellung/Interpretation.
Im Bezugsartikel steht wohl eher (ich kann kein Französisch), dass 55% der Leute, die eine Frau ermordeten, Zugang zu einer Schusswaffe hatten.



Dans cette province, où l’on compte une arme à feu dans seulement 15 % des domiciles,
55 % des personnes ayant assassiné une femme avaient accès à une arme à feu.

http://www.guncontrol.ca/francais/F/homicide_conjugaux.pdf

Da weiß man natürlich nicht, ob die extra für diesen Zweck angeschafft wurde, oder gerade zur Hand war.
Klar ist für mich, dass eine Waffe Gewaltausübung effektiver macht und auch einem schwachen Menschen Macht über andere verleiht.
Daher ist es plausibel, dass Menschen, die zu Gewalt und Macht neigen (eventuell auch ein Urinstinkt?) auch eher geneigt sind, sich eine Waffe zu beschaffen.
(der Umkehrschluss gilt nicht)
In Deutschland werden zumindest unter 25 Jährige auf die Motivation abgeklopft und solche, die nicht verbergen können, dass sie die Waffe zur Selbstwerterhöhung wünschen, abgelehnt.
Ob solche Untersuchungen bei über 25-Jährigen durchgeführt werden, weiß ich nicht.
In der Vergangenheit war es zumindest auch für HA (http://www.thl-fdp.de/programm/83-legaler_waffenbesitz_bei_rockergruppen_in_thuering en.html) (die haben ja grundsätzlich auch erst mal auch eine weiße Weste, so wie Al Capone, bis ihm die Steuerhinterziehung nachgewiesen wurde) und Leute mit psychopathologischen Zügen (persönliche Erfahrung) möglich, Mitglied in Schützenvereinen und Legalwaffenbesitzer zu sein.
Auch Väter mit ernsthaft depressiven Söhnen, die Ihre Waffen offen rumliegen lassen, wurden vorher wohl als geeignet befunden, mehrere Schusswaffen zu erwerben und zu besitzen, ebenso wie eventuell Leuten, die Morddrohungen an die Angehörigen von Amokopfern schreiben.



Sofern die verlinkten Zahlen stimmen, lässt sich daraus, so wie ich das sehe, nur eines entnehmen: Wenn eine Frau mit einem massiv gewaltätigen Mann zusammenlebt, der eine Schusswaffe besitzt, sollte sie tunlichst ausziehen.

Glaube, da würde hier keiner widersprechen, oder? ;)



Doch, ich. :p
IMO stell der der Auszug aus der gemeinsamen Wohnung des Menschen, der einen a.) begehrt und b.) kontrollieren will, nicht in jedem Fall eine gute Lösung dar, insbesondere da Trennung auch ein großer Risikofaktor für eine derartige Tat ist.
Die bessere Lösung wäre es, die Möglichkeiten des Mannes zur Gewaltausübung zu beschränken, so wie es in Ontario geschehen ist.
Inwieweit Vorfälle in Bezug auf häusliche Gewalt, die nicht im Fürhungszeugnis erscheinen, in Deutschland Einfluss auf die Möglichkeit des Waffenbesitzes haben, ist mir nicht bekannt.

Ich habe übrigens nix dagegen einzuwenden, dass vernünftige Menschen eine Schusswaffe besitzen, damit ihrem (erlaubten) Hobby nachgehen oder auch jagen.
Eventuell habe ich allerdings eine andere Definition von "vernünftig" als andere.

gasts
22-12-2012, 06:40
"Zahlen gemäss dem Aktionsnetzwerk gegen Kleinwaffen IANSA, dem Amnesty International angehört"

Amnesty = Keinewaffen-Lobby ???


IANSA heißt im Original "International Action Network on Small Arms" und ist eher eine "KeineWaffengewalt-Lobby"

Amnesty setzt sich gegen die Verletzung von Menschenrechten ein.
Um das Menschenrecht eines anderen zu verletzen, brauchst Du vermeintliche oder wirkliche Macht.
Kleinwaffen können dazu verhelfen bzw. werden zumindest in bestimmten Regionen der Welt konkret dazu verwendet, dass Macht über andere ausgeübt und deren Menschenrechte verletzt werden.


Amnesty International setzt sich für die Durchsetzung aller in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formulierten Rechte ein. Besonders engagiert sich Amnesty:
[...]

für eine wirksame Kontrolle des Waffenhandels,


für den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt und Unterdrückung,

[...]


Unsere Themen | Amnesty International Deutschland (http://www.amnesty.de/unsere-themen?destination=node%2F1356)

D_LU
22-12-2012, 13:51
Kleinwaffen können dazu verhelfen bzw. werden zumindest in bestimmten Regionen der Welt konkret dazu verwendet, dass Macht über andere ausgeübt und deren Menschenrechte verletzt werden.


Genau... und deshalb gehören Schusswaffen nur in die Hände von verantwortungsvollen staatlichen Organisationen wie GESTAPO , STASI, KGB....

Womit sind eigentlich die zigtausende Menschen in Ruanda umgebracht worden?

Es ist auch sehr geschickt das Du nicht auf die BKA-Statistiken zum legalen Waffenbesitz eingehst... weil die schon seit Jahren bestätigt das legaler Waffenbesitz kein Problem darstellt.

Wie auch in unseren Nachbarländern mit liberalerem WaffG.

gasts
22-12-2012, 14:09
Genau... und deshalb gehören Schusswaffen nur in die Hände von verantwortungsvollen staatlichen Organisationen wie GESTAPO , STASI, KGB....


Du willst also eine Waffe nicht nur für Sport, Hobby, Brauchtum und zur Jagd, sondern auch um im Notfall Deine Bürgerrechte zu schützen?
Es ist unwahrscheinlich, dass Dir so etwas in einem Land, in dem man dem Bürger grundsätzlich derart misstraut, dass man Volksabstimmungen zu wichtigen Themen meidet, wie der Teufel das Weihwasser, zugebilligt wird.



Es ist auch sehr geschickt das Du nicht auf die BKA-Statistiken zum legalen Waffenbesitz eingehst... weil die schon seit Jahren bestätigt das legaler Waffenbesitz kein Problem darstellt.


Kein Problem, oder eher ein im Vergleich zum illegalen Waffenbesitz kleines Problem?

Nach Deinem Link wurde 2002 der Großteil der Taten mit Schusswaffengebrauch mit erlaubnisfreien Schusswaffen begangen.
Bei den Taten mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen wurden in mindestens 6% der Fälle Legalwaffen verwendet.



Dem „Jahresbericht zur Waffen- und Sprengstoffkriminalität“ sind auch weitere bedeutsame Zahlen zu entnehmen, denen aus kriminalpräventiver Sicht eine besonders große Bedeutung zukommt: So bildeten die erlaubnisfreien Gas-, Schreckschuss- und Luftdruckwaffen mit einem Anteil von 52,4% den Hauptanteil der sichergestellten Tatwaffen. Der Anteil erlaubnispflichtiger legaler Schusswaffen betrug 2,6%. Im Jahr 2002 wurden bei 1.538 Fällen 1.742 Schusswaffen sichergestellt. Betrachtet man die Besitzverhältnisse der Tatwaffen, so stellt man fest, dass 738 Waffen (42,2%) ohne erforderliche waffenrechtliche Erlaubnis besessen wurden, 912 (52,4%) Waffen erlaubnisfrei waren, und bei 46 Waffen (2,6%) die Besitzverhältnisse nicht geklärt werden konnten. Der Anteil erlaubnispflichtiger Waffen aus Legalbesitz lag bei 2,6% (46 Waffen).

Allgemein stellt Schusswaffengebrauch bei uns glücklicherweise ein eher kleines Problem dar.

Lars´n Roll
22-12-2012, 14:19
...warum werden dann immer mehr bislang legale Waffen, per Feststellungsbescheid zur illegalen Waffe erklärt?

Weil Leute, die nix sinnvolles zu tun haben sich Arbeit suchen, damit man den Eindruck bekommt, sie seien produktiv?

Sokolo
22-12-2012, 14:24
Wenn das BKA davon ausgeht, dass legaler Waffenbesitz kein Problem darstellt, warum werden dann immer mehr bislang legale Waffen, per Feststellungsbescheid zur illegalen Waffe erklärt?

Oha, back to topic. ;)

a) Legaler Schusswaffenbesitz stellt aus BKA-Sicht kein Problem dar. Messergewalt ist eine gänzlich andere Baustelle.

b) Die Verwaltung führt die Gesetze (im besten Fall) so aus, wie der Gesetzgeber sie macht. Faustmesser, Schlagringe usw. werden nicht durch die Verwaltung verboten, sondern sind bereits per Gesetz verboten. Das BKA stellt nur fest, dass die verbotene Eigenschaft zutrifft.

Selbst wenn das BKA der Auffassung wäre, dass Schlagringe total nützliche und sinnvolle Gegenstände sind, die jeder Bürger haben sollte - den Feststellungsbescheid müsste es trotzdem erlassen.

gasts
22-12-2012, 14:46
Oha, back to topic. ;)

a) Legaler Schusswaffenbesitz stellt aus BKA-Sicht kein Problem dar. Messergewalt ist eine gänzlich andere Baustelle.

b) Die Verwaltung führt die Gesetze (im besten Fall) so aus, wie der Gesetzgeber sie macht. Faustmesser, Schlagringe usw. werden nicht durch die Verwaltung verboten, sondern sind bereits per Gesetz verboten. Das BKA stellt nur fest, dass die verbotene Eigenschaft zutrifft.

Selbst wenn das BKA der Auffassung wäre, dass Schlagringe total nützliche und sinnvolle Gegenstände sind, die jeder Bürger haben sollte - den Feststellungsbescheid müsste es trotzdem erlassen.

(sorry, ich hab inzwischen meinen Beitrag geändert, so dass das Zitat in's Leere läuft)
Wie geschildert stellen erlaubnisfreie Schusswaffen den größten Anteil an Tatwaffen dar, bei den anderen Gegenständen wird es ähnlich sein.
Immerhin legt das BKA die Gesetze aus und die Waffengesetze sind in Bezug auf gefährliche Gegenstände/verbotene/führungsverbotene Messer und dergleichen ja so unklar formuliert, dass selbst Polizisten und Innenminister unsicher sind , daher hat das BKA wohl einigen Spielraum bei seinen Feststellungsbescheiden.

fujikomma
02-03-2013, 20:11
Ich habe grad das h&k plan d gesehen. ma schauen wie lang der feststellungsbescheid brauch!

Wuozup
02-03-2013, 21:27
Ich habe grad das h&k plan d gesehen. ma schauen wie lang der feststellungsbescheid brauch!

Schönes Teil :cool: