Vollständige Version anzeigen : Klingen-Schutzkonzept Videos
amasbaal
05-08-2025, 19:43
Evtl. noch ergänzt um den Umgang mit Pfefferspray.
wobei "distanzmanagement" und einfache methoden, um sich aus "ungewollter nähe" befreien zu können, mit dazu gehören sollten.
Das gehört für mich alles zum Umgang dazu. So etwas macht in meinen Augen auch nicht einzeln Sinn sondern gehört in das Gesamtpaket von Deeskalation und Selbstschutz.
Bei uns sind Deeskalation und Selbstschutz für normale Teilnehmer auf 4-5 Tage (a 8 Stunden) ausgelegt gewesen.
Katamaus
05-08-2025, 21:36
und das Buch „Mut zur Angst“.
Ach so heißt das auf Deutsch. Musste googeln... :D
Katamaus
05-08-2025, 21:56
Mir ist da noch ein Beispiel eingefallen, was die reale Gewalterfahrung betrifft: Walter Röhrl ist mal in einem Interview mit der Zeitschrift "Sports" (die Älteren werden sich erinnern) gefragt worden, wie er sich auf mögliche Unfälle vorbereite bzw. darauf, diese in bestimmten Situationen zu vermeiden, schließlich könne man ja nicht andauernd absichtlich Unfallsituationen herbeiführen, nur um diese zu üben. Antwort: Er stellt sich eine Situation vor und geht sie immer wieder im Kopf durch. Wenn die Situation dann eintritt ist die Reaktion bereits programmiert. Beispiel Gegenlenken: Wenn das Auto rechts hinten ausbricht, lenke nach rechts - auf glattem Untergrund mit Handbremse. Habe ich probiert. Funktionierte (irgendwann später mal mit Papas Sommerreifen auf verschneiten Serpentinen unterwegs in den Skiurlaub)
Ergo: Ein theoretisches Konzepte und Visualisieren kann funktionieren. Muss nicht, aber kann. Natürlich ist das ein Problem, wenn sich theoretisch Konzepte in der Realität als unbrauchbar erweisen. Aber gerade im Bereich SV gibt es tonnenweise zugängliches Wissen, so dass sich durchaus partiell wappnen kann, ohne im Ghetto aufzuwachsen oder bei der Spezialeinheit anzuheuern. Und natürlich ist die reale Erfahrung wertvoller. Sie ist aber nicht unbedingt wünschenswert und einfach nix machen, kann es ja nun auch nicht sein.
Und noch eine letzte Anregung: Es wird recht oft (und ich finde nachvollziehbar) darauf hingewiesen, dass männliche Trainer für die Vermittlung von SV Frauen eher suboptimal sind. Was ist also wichtiger? Reale Gewalterfahrung einer Kampfmaschine oder eine Identifikationsfigur? Ich finde kann auch meiner Frau Dinge erklären und die vermittelt sie dann. Das ist im Zweifelsfall erfolgreicher, als wenn ich sie vermittle. Eben weil die anderen Frauen ihr Vertrauen und sich in ihren Problemen bei ihr wiederfinden.
Und nochmal ganz anders: Wieso zur Hölle muss ich über reale Gewalterfahrung verfügen, um jemandem zu vermitteln, dass er besser die Straßenseite wechselt, wenn ihm spät nachts eine offensichtlich aggressive Gruppe Jugendlicher entgegenkommt? Oder ein Taxi zu nehmen, anstatt in Rio durch die Favela zu laufen?
Mir ist da noch ein Beispiel eingefallen, was die reale Gewalterfahrung betrifft: Walter Röhrl ist mal in einem Interview mit der Zeitschrift "Sports" (die Älteren werden sich erinnern) gefragt worden, wie er sich auf mögliche Unfälle vorbereite bzw. darauf, diese in bestimmten Situationen zu vermeiden, schließlich könne man ja nicht andauernd absichtlich Unfallsituationen herbeiführen, nur um diese zu üben. Antwort: Er stellt sich eine Situation vor und geht sie immer wieder im Kopf durch. Wenn die Situation dann eintritt ist die Reaktion bereits programmiert. Beispiel Gegenlenken: Wenn das Auto rechts hinten ausbricht, lenke nach rechts - auf glattem Untergrund mit Handbremse. Habe ich probiert. Funktionierte (irgendwann später mal mit Papas Sommerreifen auf verschneiten Serpentinen unterwegs in den Skiurlaub)
n?
Funktioniert wirklich . Ist aber auf der technischen Ebene beschränkt. Und selbst hier benötigst du eine Matrix die durch VORHERIGE Erfahrung beworben wurde , um dem Körper die korrekten Parameter einzubleuen , die du mit Visualisierung unterstützen möchtest. Es ersetzt aber auch hier nicht das Erfahren der inneren Zustände wenn die Post abgeht und es befähigt dich nicht ein Auge für Gefahren zu bekommen , einen sinnvollen Blick für die Situation selbst , ABSEITS von technischer Betrachtung.
Und nochmal ganz anders: Wieso zur Hölle muss ich über reale Gewalterfahrung verfügen, um jemandem zu vermitteln, dass er besser die Straßenseite wechselt, wenn ihm spät nachts eine offensichtlich aggressive Gruppe Jugendlicher entgegenkommt? Oder ein Taxi zu nehmen, anstatt in Rio durch die Favela zu laufen?
Wenn es nur darum ginge , würde ich dir zustimmen. Das wären dann einfach nur gesunder Menschenverstand , dafür reicht übrigens Goggeln oder Influenzen , um sich Anregungen zu holen .^^ . Wenn es NUR um sowas ginge bräuchte man auch keine Seminare , egal wie teuer.
Konzepte allerdings die auf ein ganz konkretes Thema hinaus gehen und dann noch mit Klingenbeteiligung und den Begriff "Schutz" in sich tragen ,und SELBST entwickelt wurden , UND die dann auch noch gelehrt werden , ist ein ganz anderes Kaliber , als allgemeine Verhaltensregeln die man sich mit gesundem Menschenverstand selber aneignen kann. Hier geht es auch um Verantwortung für andere und nicht nur für sich selbst . Welche Konzepte der einzelne für sich fährt ist allein sein Ding . Wenns doof kommt schadet er sich nur selbst damit .
Und solche Konzepte sollten schon auf einer hinreichenden Basis zum Thema Gewalt mit Klingenbeteiligung stehen .
und DA gehört ganz oben , daß das ich kenne was es in mir anrichtet wenn ich solch einer Situation gegenüber stehe. Eigene Erfahrung ,und das muss NICHT unbedingt mit Klinge sein aber mit echter Gewalt , die mein System als solches ausgewertet UND reagiert hat !, sollte da schon vorhanden sein . Schläge und tritte ist da ein Minimum . was die dynamik angeht , was die treffer und ihren Umgang angeht , um handlungsfähig zu bleiben. was den Umgang mit der eigenen Angst angeht , was den Fokus angeht . jemanden zu sagen "Gegner mit leichtigkeit wegschieben" oder Effortless zu bewerben , halte ich da für verantwortungslos .
Da gehört ganz oben , daß ich solche Konstellationen korrekt analysieren kann , Fehler aufzuzeigen , um Vorteile anzubieten . Wenn schon hier deutliche Mängel bei videoanalysen zu bemerken sind , und das waren sie zu Hauf ! , dann schrillen zumindest bei mir die Alarmglocken.
Da gehört ganz oben , daß man erkennen kann welche Techniken , Anwendungen man besser weglässt als Empfehlung . Wenn man lehren möchte ..
Den halben Nelson halte ich bis heute für eine Selbstmordaktion. Auch DAS ist dann einer fehlenden Erfahrung geschuldet .
Es muss keiner durch die Favelas laufen ,um sich Erfahrungen zu holen , genauso wenig wie man Taser und Messer SV bewerben muss , weil man meint bald mit Favelaverhältnissen zu tun haben wird . Das ist nämlich die Kehrseite dieser Medaille. Aber wenn man schon für solche Ausnahmesituationen andere vorbereiten will (ich rede da NICHT von kämpfen ! ) und es anständig bleiben soll (das Lehren ) dann sollte man solche Ausnahmesituationen im Innen wie im Aussen , (muss nicht Messer sein! ) kennen . Siehe oben .
Alles kein Problem , wenn es nur darum ginge jemanden aufzuzeigen daß er die Strassenseite wechseln soll.
@Katamaus
In dem von mir verlinkten Artikel wird ja auf die Transmitter und die Spiegelneurone eingegangen.
Theoretische Beschäftigung ist schön und gut, aber man muss den Neurotransmittern regelmäßig ausgesetzt sein um deren Effekt zu kennen und unter dem Einfluss der Neurotransmitter handlungsfähig zu sein.
Darfur muss man regelmäßig IN solchen Situationen sein, in denen Aggression und Gewalt alltäglich sind.
Es ist etwas anderes ob ich über Orgasmen lese und mich theoretisch mit Ihnen beschäftige, oder ob ich einen habe…
Katamaus
05-08-2025, 23:59
Darfur muss man regelmäßig IN solchen Situationen sein, in denen Aggression und Gewalt alltäglich sind.
Das mag für körperliche Auseinandersetzungen gelten, aber nur noch bedingt für Deeskalation und imho gar nicht für sinnvolle Vermeidungsstrategien. Wir reden ja nicht davon, das Optimum zu erreichen, sondern überhaupt mal irgendwas.
Es kann durchaus helfen, wenn einem ein Kumpel den Tipp gegeben hat, beim GV an Kochrezepte zu denken, um den Orgasmus hinauszuzögern. Dafür muss man das nicht schon mal ausprobiert haben. Klar macht Übung auch hier den Meister, aber darum ging es mir ja gerade nicht.
Es kann durchaus helfen, wenn einem ein Kumpel den Tipp gegeben hat, beim GV an Kochrezepte zu denken, um den Orgasmus hinauszuzögern. Dafür muss man das nicht schon mal ausprobiert haben.t.
Die Strategie mit dem Kochrezept selber hat aber irgendjemand erstmal ausprobiert und seine Wirkung erfahren . Deshalb kann er es ja mit ruhigen Gewissen weiter empfehlen.
Aber das ist doch im Moment alles nur Ablenkung.
Der Punkt gerade ist , weiss derjenige der etwas lehrt überhaupt wovon er spricht , oder gibt er auch er nur Tipps ala "Kochrezepte im Kopf denken " weiter ? Und das bei einem Thema wo es um mehr geht als einen verlängerten GV. Denn wie gesagt , wenn es nur um "Tipps" geht , da stimme ich dir zu, dann genügt es. Dann genügt auch googeln oder YT.
Wieso ich?
Du hast gesagt dassman dss im Internet findet.
Sollte es dich wirklich interessieren was im US Militär diesbezüglich gelehrt wird und wie die Erfahrungen damit sind, dann besorg Dir das Buch Left of Bang.
Als Disclaimer: Du wirst sehen warum ein spezifisches Achtsamkeitstraining (ich mag den Ausdruck immer noch nicht) sinnvoll ist und wie es aussehen kann. Danach wirst du vermutlich auch nachvollziehen können warum ein spezifisches, themenbezogenes "Achtsamkeitstraining" sinnvoll(er) ist als ein unspezifisches.
Aber nehmen wir mal deine Aussage "dass jeder das von seinen Eltern mit auf dem Weg bekommen sollte", ist das denn in der Praxis wirklich so? Falls nicht, ändert es nichts an der Tatsache, dass so etwas sinnvoll sein kann....zumindest für die, die es nicht von zuhause mitbekommen haben.
Achtsamkeit ist die Fähigkeit sich quasi auf die gesamte Umgebung zu fokussieren und die Umwelt zu 360-Grad wahrzunehmen.
... und das mit allen Sinnen. Einfach gesagt, man achtet schon auf die Vorboten.
... und das mit allen Sinnen. Einfach gesagt, man achtet schon auf die Vorboten.
Jep
Das mag für körperliche Auseinandersetzungen gelten, aber nur noch bedingt für Deeskalation und imho gar nicht für sinnvolle Vermeidungsstrategien. Wir reden ja nicht davon, das Optimum zu erreichen, sondern überhaupt mal irgendwas.
Auch bei Deeskaltion gilt: man muss es regelmäßig üben. Da ist halt der Vorteil dass man das sehr viel breiter tun kann. Ich kann es in normalen Jobs bei Vorgesetzten, Kollegen üben, ich kann es zu Hause mit der Ehefrau oder dem Teenager üben etc.
Wenn ich aber in Aggressionsszenarien effektiv Deeskalieren will, dann muss ich das aber auch regelmäßig DA üben.
Noch einmal: Im Angesicht richtiger Aggression passiert etwas in unserem Gehirn durch die entsprechenden Transmitter, die Spiegelneurone und die Aktivierung bestimmter Areale.
Ich muss REGELMÄSSIG diesem Zustand ausgesetzt sein um mich daran zu gewöhnen. Da ist es erst einmal egal ob ich dann Deeskaliere oder körperlich aktiv werde.
Sparring ist, wie auch Szenariotraining, ein Tool aber es ersetzt nicht die Realität. Das Training/Sparring mit Klingen hilft ein großes Stück weiter, vor allem mit Stahlklingen und wenig Schutz, da man dadurch schon ziemlich viel Stress erzeugen kann, aber auch das ist nur ein Tool.
Wie in dem Artikel schon geschrieben ist für die „normalen“ Menschen Deeskalation und „Mut zur Angst“ das absolut beste Tool für die SV, Selbnstschutztechniken (egal ob mit oder ohne Pfeffer), sind ein Add-on (helfen aber vielen sich sicherer zu fühlen und aus dieser gefühlten Sicherheit kann man dann besser deeskalieren und aufmerksamer sein, da es hilft die „Rote Stress-Linie“ zu verschieben).
Hier geht es aber darum dass Björn für 1000 Euro in 10 Stunden Leute ausbilden will, die anderen dann beibringen sollen wie man sich gegenüber einer Klinge verhält. So etwas ist in meinen Augen unverantwortlich, egal ob derjenige 2 Jahre BJJ trainiert hat oder nicht.
Sollte es dich wirklich interessieren was im US Militär diesbezüglich gelehrt wird und wie die Erfahrungen damit sind, dann besorg Dir das Buch Left of Bang.
Als Disclaimer: Du wirst sehen warum ein spezifisches Achtsamkeitstraining (ich mag den Ausdruck immer noch nicht) sinnvoll ist und wie es aussehen kann.
Wo habe ich gesagt, dass ein spezifisches Training zur Schulung von Aufmerksamkeit, Beobachtungs und Einschätzungsfähigkeiten nicht sinnvoll finde?
Ich sagte, dass eine Seminar, dass Inhalte vermitteln will die eigentlich in 10 Stunden nicht vermittelbar sind, sinnlos ist (oder eben Geldmacherei ist), und für den genannten Zweck ein Achtsamkeitstraining (oder eben ein Deeskalationstraining) völlig ausreichen würde.
Was das US Militär da lehrt und trainiert, ist da auf einem anderen Level, den Vergleich heranzuziehen ist völlig unsinnig, die trainieren für Kriegseinsätze, und nicht für Situationen, in denen Hans und Ute in Stress geraten, und die für einen entsprechend für Einsätze trainierten Menschen nicht mal eine Pulserhöhung bedeuten.
... und das mit allen Sinnen. Einfach gesagt, man achtet schon auf die Vorboten.
Naja, das nennt man vorausschauendes Handeln.
Das gilt für alle anderen Lebensbereiche auch, fürs Autofahren, Straße überqueren, sogar fürs Einkaufen, wenn man am Wochenende nicht plötzlich zur Tankstelle rennen und Kekse kaufen will, weil nix zu essen da ist.
Wer nicht verstanden hat dass man nicht bekifft mit Sonnenbrille und Stöpseln im Ohr durch die Gegend läuft, braucht auch kein Klingenschutz-Konzept Seminar.
Das sind grundlegende Prinzipien der Lebensführung, und die sollte man schon vermittelt bekommen haben.
Wo habe ich gesagt, dass ein spezifisches Training zur Schulung von Aufmerksamkeit, Beobachtungs und Einschätzungsfähigkeiten nicht sinnvoll finde?
Ich sagte, dass eine Seminar, dass Inhalte vermitteln will die eigentlich in 10 Stunden nicht vermittelbar sind, sinnlos ist (oder eben Geldmacherei ist), und für den genannten Zweck ein Achtsamkeitstraining (oder eben ein Deeskalationstraining) völlig ausreichen würde.
Was das US Militär da lehrt und trainiert, ist da auf einem anderen Level, den Vergleich heranzuziehen ist völlig unsinnig, die trainieren für Kriegseinsätze, und nicht für Situationen, in denen Hans und Ute in Stress geraten, und die für einen entsprechend für Einsätze trainierten Menschen nicht mal eine Pulserhöhung bedeuten.
Zu der ersten Frage von dir: ich bin nicht der einzige der dich da anders verstanden hat, als so wie du es jetzt beschreibst.
Insofern ist diese Aussage eine gute Ergänzung.
Ob das in 10 Stunden vermittelbar ist an Fachleute (also erfahrene Kampfsportler)? Kommt auf den Personenkreis an.
Ob das prinzipiell ausreichend ist, da habe ich auch meine Zweifel.
Der Vergleich ist nicht unsinnig. Ich lehre ja nicht alles was die wissen, sondern das auf Hans und Ute übertragbar ist.
Björn Friedrich
06-08-2025, 13:11
Man darf halt bei der ganzen Diskussion um das Klingen-Schutzkonzept nicht vergessen, das viele der Leute die mich kritisieren, mich einfach nicht leiden können und schon jahrelang jedes Posting von mir kommentieren. Von daher sage ich auch nicht viel dazu, weil ich keine Lust habe mit Leuten zu schreiben, die mich sowieso nicht leiden können. Aber hier geht es bei einigen (nicht allen), überhaupt nicht um das was ich unterrichte, sondern einfach nur darum, mich schlecht zu machen.
amasbaal
06-08-2025, 13:22
das kommt mir auch so vor.
nicht, dass ich manchen deiner aussagen nicht völlig widersprechen würde (v.a., wenn es politisch wird, oder wenn es mir zu esoterisch wird), aber ich kenn dich nicht persönlich, also kann man sowas doch beiseite lassen, wenn es um ein ganz anderes thema geht.
ich bin dann mal wiedeer weg.... von mir wurde alles gesagt (bzgl. preis und allgemeine skepsis, was viele SV seminare angeht)
Björn, meine Kritik geht nur gegen die Sache, in keiner Weise gegen dich als Person. Ich kenne dich nicht und kritisiere lediglich dein Seminar.
Zu der ersten Frage von dir: ich bin nicht der einzige der dich da anders verstanden hat, als so wie du es jetzt beschreibst.
Wie kann man das falsch verstehen, wenn ich sage ein Achtsamkeitstraining würde ausreichen?
Bedeutet dass für dich, ich finde Achtsamkeitstraining nicht sinnvoll?
Aber hier geht es bei einigen (nicht allen), überhaupt nicht um das was ich unterrichte, sondern einfach nur darum, mich schlecht zu machen.
Du machst es dir hier (wie auch in anderen Threads ) zu einfach.
Die Punkte welche angesprochen wurden haben nunmal nichts mit "schlecht machen" zu tun.
Fehlende Erfahrung mit realen Situationen und Klingenbeteiligung anzusprechen ist kein schlecht machen .
Erfahrungen anzusprechen , generell in Situationen wo Angst , wo ein Überlebensinstinkt getriggert wurde , wo es zu echter Gewalt kam , um zu zeigen ,daß die dabei innen stattfindenden Prozesse wichtig sind , um eigene Handlungsweisen , Handlungsmöglichkeiten und Blockaden zu erkennen und damit auch bei Teilnehmern , ist kein schlecht machen .
Zu fragen , auf welcher Basis ein Konzept steht , vor allem wenn es SCHUTZ anbietet , ist kein schlecht machen .
Darauf zu verweisen , daß bei Videoanalysen , gerade zu Thema SV und Messer , wichtige Dinge einfach falsch analysiert wurden , ist kein schlecht machen . Und lassen Fragen dazu , ob man fähig ist solche Situationen , auch bei Teilnehmern , korrekt einzuschätzen , berechtigt sein .
zusätzlich , weil es gerade aktuell ist ,...die fehlende Bereitschaft solche Argumente auch nur ansatzweise mal durchzudiskutieren , diese Punkte anzusprechen , ist kein schecht machen.
Du versteifst dich darauf daß die Leute dich nicht mögen . wann immer es nicht zu deinen Gunsten verläuft .
Hast du mal überlegt , ob es nicht diese Art der Diskussion , wie gerade verdeutlicht , ist was manche nicht mögen ? mal überlegt , daß es die Reaktionen sind , die manche nicht mögen ? Mal überlegt , daß es die offensichtlichen Diskrepanzen zw. geschriebenen Anspruch und seiner belehrenden Art , wie egolos usw. und die dann tatsächlich gezeigte Natur hier im Forum , ist was sauer aufstösst ?
Ich kenne dich nicht , ich kenne nur deine Antworten und deine Videos , ihre Inhalte und genau auf diese hab ich oft genug reagiert wegen Ungereimtheiten . und oft , sehr oft , stellst du es dar, als würden die Leute dich nur abfucken wollen , dich nicht mögen , keine Demut haben . Aber einfach mal auch auf die unangenehmen Fragen eingehen ? Nö. Erinnere dich an die Diskussion zum Thema ueshiba und grappling .Irgendwann als es nicht weiter ging bei dir , kam nur noch als Antwort daß dir Begriffe eh egal sind (nach seitenlanger Diskussion ) und als Argument , .. daß du doch sparring machst . was völlig gaga ist als Argument zu diesem Thema.
Verstehst du . Diese unmögliche Art ist es was manche aufstösst , aber du setzt es gleich mit "dich nicht mögen als person , also ist eine Diskussion sinnlos" .
Falscher Weg , sag ich da nur .
Björn Friedrich
06-08-2025, 14:54
@Kanken, dich meine ich auch nicht, deshalb hatte ich dir ja in einem anderen Thread geantwortet, weil du immer vernünftig schreibst. Kritik ist vollkommen o.k. die gehört auf jeden Fall zu einer guten Gesprächskultur.
Du hast so ein Training im Posting #236 bezeichnet mit:
"Achtsamkeit ist Aufmerksamkeit, und wachen Geistes durch die Welt zu gehen.
Dafür braucht es im Prinzip überhaupt kein Seminar, sollte jeder von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen."
Das klingt nicht nach:
Wie kann man das falsch verstehen, wenn ich sage ein Achtsamkeitstraining würde ausreichen?
Bedeutet dass für dich, ich finde Achtsamkeitstraining nicht sinnvoll?
"Achtsamkeit ist Aufmerksamkeit, und wachen Geistes durch die Welt zu gehen.
Dafür braucht es im Prinzip überhaupt kein Seminar, sollte jeder von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen."
Ja, das klingt für mich als ob du ein Achtsamkeitstraining nicht als sinnvoll empfindest. Aber wenn das ein Mißverständnis war, dann können wir es damit auch gut sein lassen ....
Im Übrigen sind Beiträge von Leuten über deren KK/KS/SV-Hintergrund man nichts weiß, schwer einzuschätzen. Bei Usern von denen ich wenigstens weiß welchen Stil sie trainieren kann ich das eher.
Ja, das klingt für mich als ob du ein Achtsamkeitstraining nicht als sinnvoll empfindest.
Also du denkst, ich empfehle etwas, was ich nicht sinnvoll finde?
Im Übrigen sind Beiträge von Leuten über deren KK/KS/SV-Hintergrund man nichts weiß, schwer einzuschätzen. Bei Usern von denen ich wenigstens weiß welchen Stil sie trainieren kann ich das eher.
Sagt jemand, der auf Nachfrage was er trainiert, nur per PN antwortet.
Ist es echt so schwer zu verstehen, dass deine Aussage so verstanden werden können, als wäre ein spezifisches Achtsamkeitstraining nicht sinnvoll und niemand würde es brauchen?
Was das US Militär da lehrt und trainiert, ist da auf einem anderen Level, den Vergleich heranzuziehen ist völlig unsinnig, die trainieren für Kriegseinsätze, und nicht für Situationen, in denen Hans und Ute in Stress geraten, und die für einen entsprechend für Einsätze trainierten Menschen nicht mal eine Pulserhöhung bedeuten.
Wo vergleiche ich etwas? Ich habe Dir einfach eine Quelle genannt wo du mehr Informationen darüber findest was im US Militär diesbezüglich unterrichtet wird und welche Erfahrungen damit gemacht wurden.
Nebenbei, ich würde das Buch vielleicht erstmal lesen bevor du urteilst. Hättest du es getan, wüsstest du, dass die dort beschriebenen Ansätze keineswegs nur für Kriegseinsätze gedacht sind und warum sie gerade auch für Hans und Ute (kenne die beiden nicht) wertvoll sein können. Und vor allem wüsstest du auch, dass das Programm nicht zuletzt zur Vorbereitung von Soldaten auf ihren ersten Einsatz konzipiert wurde. Also für Personen die damit noch unerfahren sind. Letztlich ist es ein Teil des Trainings, der dafür sorgen kann, dass der Puls erst gar nicht hochgehen muss...weil es die Fähigkeit verbessert rechtzeitig gefährliche Situationen zu erkennen und diese zu (ver)meiden.
Im Endeffekt würde ich dieses Buch jedem als Folgelektüre zu "Gift of Fear" empfehlen. Ich sehe es als ein Leitfaden wie man das Wissen aus diesem Buch in der Praxis sinnvoll anwenden kann (und wie man dies Anwendung trainiert).
Unsinnig ist es etwas zu bewerten, was man offensichtlich nicht kennt.
Das 10h ausreichen um jemanden beizubringen wie man anderen das beibringt glaube ich auch nicht.
Also du denkst, ich empfehle etwas, was ich nicht sinnvoll finde?
Sagt jemand, der auf Nachfrage was er trainiert, nur per PN antwortet.
Geht's noch? Du musst nur auf mein Profil gehen und da steht es. Bei dir hingegen sieht man nichts.
Meine Antwort per PN bezog sich auf private Gründe für einen Wechsel der KK.
Falls es für dich zu mühselig ist auf mein Profil zu gehen:
Ich komme vom Ju Jutsu und bin über Karate und Aikido zum WingTsun gekommen und jetzt wieder beim Aikido gelandet.
Jetzt bist du dran. Was ist dein Hintergrund?
FireFlea
07-08-2025, 08:34
Jetzt bist du dran. Was ist dein Hintergrund?
Er macht auch Aikido. Jetzt kann's ja hier wieder harmonisch weitergehen. :D
Er macht auch Aikido. Jetzt kann's ja hier wieder harmonisch weitergehen. :D
Schön wärs. Danke für die Info, aber das löst nicht das eigentliche Problem mit ihm. Für den "harmonischen Part" muss ER auch mitmachen.
Katamaus
07-08-2025, 08:40
Er macht auch Aikido. Jetzt kann's ja hier wieder harmonisch weitergehen. :D
Diskussionen zwischen ihm und anderen Aikidoka können. harmonisch verlaufen? :ups: Aber nur, wenn es nicht um Aikido geht, oder? ;) :D
(scnr)
Diskussionen zwischen ihm und anderen Aikidoka können. harmonisch verlaufen? :ups: Aber nur, wenn es nicht um Aikido geht, oder? ;) :D
(scnr)
Tja wer weiß - hier ging es ja grade nicht um Aikido und von AI (Harmonie) war da wenig zu spüren.
Aber egal. Ich bin gespannt auf seine Antwort auf Post # 275.
Björn Friedrich
07-08-2025, 10:39
Wenn ich jetzt sage das ich auch vieles aus dem Aikido mag und für mich nutze, wirds defintiv noch harmonischer;-);-);-)
[Das ist ein spannendes Thema, ob Aikido tatsächlich auch etwas mit Harmonie in Diskussionen zu tun hat.
Die Silbe "Ai" steht ja nicht für sich. Aber das ist ein anderes Thema, mit dem auch viele Aikidoka überfordert sind...
Aber fall es hilft, meine geübten Richtungen sind hauptsächlich Aikido, Iaido, Karate, Jujutsu (Judo), viele andere interessante Sachen bei Gelegenheit.
Katamaus
07-08-2025, 12:19
Wenn ich jetzt sage das ich auch vieles aus dem Aikido mag und für mich nutze, wirds defintiv noch harmonischer;-);-);-)
:rofl::rofl::rofl:
Zu diesen Versuchen sage ich jetzt nix...
aikibunny
07-08-2025, 18:38
[Das ist ein spannendes Thema, ob Aikido tatsächlich auch etwas mit Harmonie in Diskussionen zu tun hat.
Die Silbe "Ai" steht ja nicht für sich. Aber das ist ein anderes Thema, mit dem auch viele Aikidoka überfordert sind...
Aber fall es hilft, meine geübten Richtungen sind hauptsächlich Aikido, Iaido, Karate, Jujutsu (Judo), viele andere interessante Sachen bei Gelegenheit.
Kicher. Mit denen (gibt es noch welche?), die hier Aikido machen, harmonisierst Du tatsächlich meist im ursprünglichen Sinne Ueshibas, bist also irgendwie konsequent :D. OK, OT, aber konnte es mir nicht verkneifen.
Bin sehr harmoniebedürftig
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