Ja genau, gegen andere, die gar keine Ahnung haben. Das bringt es halt nicht so wirklich.
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Klar, aber irgendwo musste man ja damals mal anfangen.
Deswegen heißt es wahrscheinlich auch am ende des oben direkt über dem sifu-boztepe-video durch mich eingestellten video zum schluss „Development through Practice“.
Zudem war wt ja nicht auf sportlichen kampf ausgerichtet und die wahrscheinlichkeit in einer discoauseinandersetzung auf einen bjj-meister zu treffen, nicht groß?
Absolut. Ich sehe da von der Schlag- und Körpermechanik ebenfalls null Wing Chun, dafür eben die klassische Boxmotorik (Schulter, Ellenbogen, Hüfte etc.), die ja im Grunde quasi gegensätzlich zu jener im Wing-Chun ist
Was eher noch in die Richtung ginge wäre der Kettenfauststoß aus dem Jeet Kune Do - aber auch der ist ja in der Ausführung schon eher vom Boxen beeinflusst als vom klassischen WC-Kettenfauststoß.
Naja, "Chinese Boxing" ist halt genau so ein Oberbegriff wie "Kung Fu" - da fällt halt alles an Martial Arts drunter, was aus China kommt (weitgehend unabhängig davon, ob und wie da geschlagen wird). Daher ja auch der Name "Boxer-Aufstand" für die dortigen Unruhen während der Kolonialzeit.
Der einzige chinesische Stil, den ich kenne, der boxerische Motorik / Methodik im westlichen Sinne praktiziert ist m.E. das Sanda aus dem modernen Wushu - und das ist ja im Grunde eher ein moderner Hybrid mit massivem Einfluss aus der russischen Boxschule, was das Striking angeht...
https://www.youtube.com/watch?v=oNBU-7oiEdQ
Nun ja, mittlerweile haben sich ja etliche KKB-Wing-Chun-"Experten" zu Wort gemeldet, die zwar selbst kein zeitgemäßes Wing Chun trainieren, aber ganz genau wissen wollen, was heutiges Wing Chun ist und was nicht. Finde den Fehler! :biglaugh:
Dein Resümee mit Formulierungen wie "jeder Lehrer in jedem ing ung Stil" ist keine konkrete, sachliche Kritik, sondern ein Musterbeispiel für Pauschalisierung ohne Basis. Oder trainierst du aktuell Wing Chun und kennst jeden Lehrer?
Die von mir verlinkten Videos mit Abwärtsellenbogen und Kettenfauststößen würden in meinem Trainingsumfeld als situativ angepasste Anwendung von Wing-Chun-Techniken gelten und nicht vom Lehrer kritisiert werden.
s. MGuzzi, das stimmt so pauschal gesagt einfach nicht. Dann ist alles und jeder MMA. Außerdem geht es nicht nur um Techniken sondern auch eine bestimmte Art des Trainings die ermöglicht, Techniken auch unter Druck umsetzen zu können. Laut Dir können das Wing Chunler auch im Ring. Wer mischt da jenseits irgendwelcher low level Amateurkämpfe irgendwo nennenswert mit? Ein Belfort der irgendwas macht, was ein bisschen wie Kettenfaustöße aussieht, ist eher das Schmücken mit fremden Federn.
Lebst du hinter dem Mond?
Anderson Silva
- ehemaliger UFC-Mittelgewichtschampion
- hält in der UFC die Rekorde für die meisten aufeinanderfolgenden Siege sowie die meisten vorzeitigen Siege
https://www.youtube.com/watch?v=LT6IZ63oc-U
Er weiß offenbar den Wert von Wing Chun zu schätzen, sonst hätte er es nicht in sein MMA integriert.
Hier beschreibt sifu könig aus der umgekehrten sicht, inwieweit/wie grappling für wtler unterrichtet wurde (stand 2015):
https://wingtsunwelt.com/content/WT-und-Grappling
Anderson Silva und Vitor Belfort sind jeweils absolute Ausnahmeathleten, die aufgrund ihrer Eigenschaften (Speed,Timing, Antizipation, Rhytmus-und Distanzgefühl,Schlagkraft, Cardio, Flexibilität, Resilienz etc.) mit einer ganzen Menge Spinnereien (der eigene Mythos hilft nicht gegen Jeden) durchkommen, wenn sie es übertreiben mit dem Clowning aber auch KO gehen...ob die nun trappen oder Karate Kid - Upward Kick machen heisst nicht das man das selbst abliefern kann.