Wie ist es denn gelaufen ?
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Wie ist es denn gelaufen ?
es sei denn, der 80 jährige beherrscht (i)wt, denn laut ggm10krk werden weder muskelkraft, noch ausdauer und auch keine besondere gelenkigkeit vorrausgesetzt. das alter dürfte demnach keinen negativen einfluss haben. im gegenteil, wenn der i(wt) adept schon jahrzehnte "dabei ist" hat er die systemprinzipien verinnerlicht und kann diese mühelos verwirklichen. dem 80jährigen fällt der sieg wie eine reife frucht in den schoß. folglich müßte
ggm10krk sich in der kampfstärksten form seines lebens befinden.
es sei denn, das ist alles verarsche...
Das ist ein gutes Argument. Wenn Kraft usw nicht zaehlt kann es aber auch nicht immer "der ist jetzt aber schon zu alt" heissen.
Das Gegenstueck dazu ist natuerlich "der ist zu jung, der beherrscht es noch nicht richtig" :D.
Selten so etwas unsinniges gelesen. Schau Dir doch bitte nochmal an, wonach ich genau Frage!:ups:Zitat:
WTHerb:
Die vom genannten User vorgebrachten Szenarien sind derart "fixiert", dass sie die Zahl Unendlich an Lösungen durch winzige Veränderungen ergeben kann.
Die Reaktion auf meine Fragen ist ein typisches Beispiel warum es an der EWTO soviel Kritik gibt, Vertreter andere Systeme könnten problemlos aus ihrem Erfahrungsschatz (Sparring) meine Fragen beantworten. Von seiten der EWTO (Webseiten,Veröffentlichungen) gibt es zwar endlos viele theoretische Erläuterung, aber vieles ist schwammig und vor der Beantwortung konkreter Problemstellungen drückt man sich. Gilt aber zum Glück nicht für alle, mein HG Kumpel, konnte die Fragen problemlos beantworten. Seine Antworten geben aber ein ganz anderes (ehrlicheres) Bild, als dass das der gute WT_Herb hier gerne verbreitet.
Um es Dir aber leichter zu machen, habe ich hier nochmal nach einem konkreten Beispiel gefragt (in einem anderen Kontext) für das es ganz sicher nicht unendlich viele Lösungen gibt und für das jeder der sich realistisch mit allen Distanzen beschäftigt problemlos sagen können muss, was für ihn in dieser Situation (Gegner in der Mount) am Besten funktioniert:
http://www.kampfkunst-board.info/for...9/index13.html
Anstatt hier sinnlos Zeit mit unsinnigen Diskussionen (natürliche Bewegungen) zu verplembern, könntest Du mit der Beantwortung meiner Fragen wirklich etwas für das bessere Verständnis des WT's erreichen und verdeutlichen warum es so aussergewöhnlich ist. Dafür, dass Du es nicht tust gibt es für mich leider nur eine Erklärung. Find ich persönlich schade, da ich im WT durchaus viel gutes gelernt habe.
Ja oder Nein? Ein F1 Fahrzeug fährt auch in einer Lagerhalle, auch wenn es kein Gabelstabler ist. Ich habe nie behauptet, das WT nur in einer echten SV-Situation funktioniert. Ich habe oft genug auch darüber berichtet, wo WT durchaus erfolgreich funktioniert hat. WT ist aber kein Wettkampfsystem.
...
Welche Formen der körperlichen Auseinandersetzung neben Wettkampf und SV gibt es denn da noch? (Ok die Jungs die sich freiwillig in der dritten Halbzeit gegenseitig auf die Omme hauen und Polizei und Co. lassen wir da jetzt mal außen vor.)
Im reglementierten VK-WK werden dem WTler seine wirkungsvollsten Waffen genommen, gibt da ja auch entsprechende Ausführungen warum WT nicht an Wettkämpfen teilnimmt. Hast Du hier ja auch mehrfach in unterschiedlicher Form ausgeführt.
In verschiedenen Strängen in denen es um das Thema "Sparring" ging hast Du versucht darzustellen warum (klassisches) Sparring nicht für WT geeignet ist und warum es daher auch keinen Sinn macht als WTler (klassisches) Sparring ggf. auch gegen Stilfremde zu praktizieren.
Sinngemäß war auch hier Deine Argumentation, dass es ja keine echte SV-Situation sein und man ja daher den Gegner auch nicht wirklich verletzen wolle und deshalb verzichte man auf (klassisches)Sparring bzw. wäre da ja wieder zu limitiert, das System wäre eben nur dann funktional wenn einem einer wirklich eins auf die Mütze geben wollte, aber eben nicht wenn einer nur so tut als ob.
Wann wenn also nicht in einer echten SV-Situation kann man denn dann WT sonst in einer körperlichen Auseinandersetzung funktional anwenden ohne das es systemlimitierende Faktoren gibt?
Gut wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass es einen vollkommen regellosen VK-WK geben würde (also nicht so wie dieser Kinderkram von der UFC) - dann hätten wir ja - zumindest in der Theorie - eine weitere Möglichkeit gefunden WT funktional einzusetzen. Wenn da nicht dann noch das blöde Wu Wei wäre.
Ohne Wu Wei aber kein müheloses Siegen, insofern also selbst im regellosen VK-WK wieder ein Grund warum WT da nicht so klappen würde wie geplant.
Z.B. der freundschaftliche Vergleich zweier Stilvertreter im unreglementiertem Sparring. Oder das Überzeugen eines stilfremden "Gastes" im Training.
Ja, so ist es. Und wenn im Vergleich ein WT-ler sich auf Boxerregeln beschränkt, IST er nun mal um wichtige Körperwaffen beraubt. Daher kann WT in reglementierter Umgebung nur eingeschränkt funktionieren. Warum das von einigen Leuten nicht begriffen wird, entzieht sich meiner Vorstellung von Intelligenz.Zitat:
Im reglementierten VK-WK werden dem WTler seine wirkungsvollsten Waffen genommen, gibt da ja auch entsprechende Ausführungen warum WT nicht an Wettkämpfen teilnimmt. Hast Du hier ja auch mehrfach in unterschiedlicher Form ausgeführt.
Weil "klassisches Sparring" eine Vorbereigungsdisziplin für den Wettkampf ist, in dem der Kämpfer SEINEN Kampfstil unter verschärften Bedingungen trainiert. Ebenso habe ich aber auch immer geschrieben, dass es im WT sehr wohl Sparring gibt.Zitat:
In verschiedenen Strängen in denen es um das Thema "Sparring" ging hast Du versucht darzustellen warum (klassisches) Sparring nicht für WT geeignet ist und warum es daher auch keinen Sinn macht als WTler (klassisches) Sparring ggf. auch gegen Stilfremde zu praktizieren.
Das ist so ja auch richtig. Daher kann Sparring, das die Ziele und Inhalte des WTs abbildet, nur so weit reichen, dass es für den Unterlegenen NICHT zu Verletzungen kommt. In einer realen SV-Situation muss man das anders sehen, um sich vor unmittelbar bestehenden und möglicherweise noch folgenden Angriffen zu schützen.Zitat:
Sinngemäß war auch hier Deine Argumentation, dass es ja keine echte SV-Situation sein und man ja daher den Gegner auch nicht wirklich verletzen wolle und deshalb verzichte man auf (klassisches)Sparring bzw. wäre da ja wieder zu limitiert, das System wäre eben nur dann funktional wenn einem einer wirklich eins auf die Mütze geben wollte, aber eben nicht wenn einer nur so tut als ob.
In seiner endgültigen Zielsetzung gar nicht, es sei denn, "Die Spieler" kommen sich darin überein, so weit zu gehen - was in D allerdings sittenwidrig ist. Ansonsten finden Vergleichskämpfe immer unter der Voraussetzung statt, dass man aufhört, sich zu bewegen, wenn die Überlegenheit deutlich geworden ist. Das ist i.a.R. schon nach wenigen Sekunden klar. In einer SV-Situation aber nicht. Da muss der Angreifer selbst "aufhören".Zitat:
Wann wenn also nicht in einer echten SV-Situation kann man denn dann WT sonst in einer körperlichen Auseinandersetzung funktional anwenden ohne das es systemlimitierende Faktoren gibt?
Kannst Du nicht lesen?
So schwert ist der Satz doch nicht:
"In welchem Wettkampf unter welchen Bedingungen hat WT denn "durchaus erfolgreich funktioniert"? Wo ist das einsehbar?"
Nun... funktioniert WT im sportlichen Vergleich innerhalb eines fest aber möglichst frei definierten Regelwerkes (MMA), oder nicht?
Und jetzt bitte keine Antwort à la: Wenn meine Oma ein Bus wäre könnte sie hupen.
Obstsalat.
Na, wir koennen uns natuerlich nicht ueber etwas unterhalten was es nicht gibt. Was es gibt sind viele Videos in denen WTler in unterschiedlichsten Kontexten auf's Maul kriegen. Aber vielleicht rauemen die ja ab sobald die Kamera ausgeht, wer weiss. Ich will jetzt aber nicht das Video wieder rauskramen muessen in denen einer Eurer Chef-Formel 1 Piloten von so einem Gabelstapler-Klaus innerhalb von einer halben Minute ausgechokt wurde. Oder das Duell zwischen zwei hochrangingen Meistern was so ein bisschen nach Schulhofrangelei aussieht. Oder den Pressebericht ueber den wohlbeleibten Lehrer dem kuerzlich von zwei primitiven Strassenschlaegern eingeschenkt worden ist.
Diese Diskussion hatten wir ja schon unzaehlige Male :).
Und im unreglementiertem Sparring sind Verletzungen für den Unterlegenen dann aber durchaus möglich bzw. werden einkalkuliert? Und wie sieht so ein unreglementiertes Sparring dann aus?
Unterm Strich wäre dann ja auch so ein unreglementiertes Sparring eine SV-Situation - denn auch hier versucht ja jemand mich - zwar auf freundschaftliche Weise - körperlich anzugehen.
Bleibt weiterhin festzuhalten, dass nachdem ja nun klar ist unter welchen Bedingungen WT nicht oder nur eingeschränkt funktioniert im Ergebnis dann nur die volle Funktionalität in einer echten SV-Situation gegeben ist.
Insofern ist das was ich weiter vorn geschrieben habe mitnichten eine Lüge sondern fasst eben nur die verschiedensten Ausführungen zur Anwendbarkeit des WT kurz und knapp zusammen.
geh mal auf you tube. dort wimmelt es von "einsehbaren" SV-Situationen.
da deine Frage vermuten lässt , daß du es doch irgendwie nicht hinbekommst, dann sieh Brodalas Thread zum Thema SV-Situationen an. er kommentiert dort auch sehr schön.
wozu vor 2005 gehen ? ich dachte ewto_wt ist gerade jetzt auf dem Höchststand der Entwicklung ? sagtest du nicht daß nun ...
gängiges Prozedere ist ? so in der Praxis , Realität und so.......Zitat:
das stete Aufrechterhalten des sich selbst Befindens im Gleichgewicht -> der inneren wie äußeren Kräfte; räumlicher ausdehnender Gestalt; Balance von Kraft, Stand, Y&Y im spezifischen Kreisläufen... etc. -> zunächst für sich selbst UND dann in Kopplung mit des Gegners räumlicher, wie Kraft ausübender Ausbreitung.
ich hab mal die Schlüsselworte hervorgehoben.
wir hatten doch so eine Situation du erinnerst dich? Grappler - Binden/Pinnen an Wand >>>> Keine Lösung !!!
komisch nur, daß du es warst der in dieser Konstellation aufhörte sich zu bewegen , auch schon geistig (keine sinnvollen Möglichkeiten gefunden ), und nicht der Angreifer .
Doch, ist es. Du hast folgendes behauptet:
Und das ist eben gelogen. Ich habe nie behauptet, WT würde nur ein einer echten SV-Situation funktionieren. Ich habe immer gesagt, dass WT nicht für sportive Vergleichskämpfe geschaffen wurde, dass dort WT immer nur unter gewissen Beschränkungen stattfinden kann.
Also wenn Du schon Korinthen kacken willst:
Selber Lügner - ich habe nie behauptet Du hättest behauptet, sondern lediglich Du hättest erklärt. Und dann bitte auch den Kontext beim zitieren nicht unter den Tisch fallen lassen. ;)
WT ist Prinzipienorientiert oder ? und ausschlaggebend in der Anwendung ist das Systemverhalten im Kampf ? das betonst du doch immer.
wie kann ein Prinzip oder mehre, durch z.b. sportliche Reglementierungen , eingeschränkt werden.
du betonst doch immer die Techniklose Anwendung, das Prinzipiengerechte Verhalten und Systemgerechte Bewegen als großes Plus des Systems .
so sollte es doch völlig egal sein ob Augenstich, Eiertritt und Kehlkopfangriff erlaubt sind oder nicht. das sind doch nur Techniken.
viel wichtiger ist doch die Art und Weise des Verhaltens , das Verstehen der Prinzipien und deren Umsetzung in jeder Bewegung.
Einschränkungen durch sportliche Regeln würden doch nur bestimmte Ziele von Bewegungen ausschließen aber nicht das "überlegene" , systemgerechte, öffnen und schliessende ,koppelnde , yin-yang-ausbreitende , usw. Bewegen ansich .
solange genug Wirkung erbringende Waffen (Fauststoß, Wurf. Hebel , egal was noch) vorhanden sind und eingesetzt werden dürfen, und Wirkung zulassende Ziele erhalten bleiben (Kopf, Leber, Solarpl. usw. ) , solange sollte es doch gar keine Probleme geben.
>>>>>>>> also: wieso beschränken sportliche Regeln ein Systemverhalten das sich ausschließlich Prinzipienorientiert Bewegt ???
keine sportliche Regeln der Welt verbieten doch diese Art des Bewegens.
und Prinzipien sind von Reglementierungen nicht beschränkbar. >>>>>> sonst wäre es kein Prinzip ^^
Sehr richtig!
Mittlerweile wendet man ja sogar die Prinzipien beim grapplen mit Gokor an. Wenn's da geht, sollte das beim MMA erst recht gehen.
Aber wir werden hier den Gläubigen kaum zur Blasphemie bewegen können. Da kommen jetzt nur noch rhetorische Windungen, ein "ist alles benannt und bekannt" oder der Verweis darauf, dass der Dachboden noch nicht aufgeräumt ist....
Du sagtest oben, WT im Wettkampf ist wie Rennwagen in der Lagerhalle. Also funktioniert's im Wettkampf, nur schlechter. Aber warum? Weil man den Gegner nicht verstuemmeln darf? Oder weil das System darauf angelegt ist, den anderen kampfunfaehig zu machen ohne juristische Konsquenzen fuerchten zu muessen?
Bitte noch mal kurz fuer die Doofen erklaeren - danke :D.
e: hier nochmal Dein Beitrag - damit niemand Dich schon wieder falsch versteht:
Na, was ist denn die Reaktion auf ein gegnerisches Verhalten, wenn dabei beispielsweise der Weg für den eigenen Ellenbogen frei wird? Eines der Prinzipien ergibt hier einen Angriff mit dem Ellenbogen, vielleicht auf den Hals, was nach Boxerregel nicht zulässig ist.
Ja natürlich sind das Techniken. Was verstehst Du denn unter prinzipienorientiertem Verhalten? Das Verhalten wird durch Prinzipien bestimmt, nicht durch Techniken. Die Technik ist die Folge des jeweiligen Prinizips. Am Ende des Prozesses eines prinzipienorientieren Verhaltens steht immer eine Bewegung, die im Kontakt mit dem Gegner und dessen Bewegung eine Technik darstellt. Sie ist das ENDE des Prozesses. Bei technikenorientiertem Verhalten steht die Technik am Beginn, ist das Ergebnis der Entscheidung zur Reaktion.Zitat:
so sollte es doch völlig egal sein ob Augenstich, Eiertritt und Kehlkopfangriff erlaubt sind oder nicht. das sind doch nur Techniken.
Ja, auch ein technikenorientiertes Verhalten unterliegt bestimmten Prinzipien. Diese Prinzipien beschreiben aber schon vor dem Kontakt die einzusetzende Technik, sie bestimmt die Bewegung und das Ergebnis im Kontakt.Zitat:
viel wichtiger ist doch die Art und Weise des Verhaltens , das Verstehen der Prinzipien und deren Umsetzung in jeder Bewegung.
Nein... Die Einschränkung würde verlangen, dass die "Folge des Kontaktes" (wenn diese (i.o. Beispiel) den Weg zum Hals für den Ellenbogen frei gibt)., die daraus sich ergebende Bewegung, zu unterdrücken. Das Ziel ist ja nicht frei wählbar, sondern ergibt sich aus den Verhältnissen des Kontaktes zwischen Angreifer und einem Selbst.Zitat:
Einschränkungen durch sportliche Regeln würden doch nur bestimmte Ziele von Bewegungen ausschließen
Deine Vorstellungen dazu sind mir nicht ganz klar, wenn Du damit angibst, dass hierdurch "wählbare Ziel" entstehen. Es gibt hier keine "wählbares" Bewegen, sondern ein folgelogeisches Bewegen auf Grund der Zustände im Kontakt.Zitat:
aber nicht das "überlegene" , systemgerechte, öffnen und schliessende ,koppelnde , yin-yang-ausbreitende , usw. Bewegen ansich .
... womit Du wieder voll im Technikendenken steckst. "Man setzt Technik X ein" (Wurf, Fauststoß, Hebel...)Zitat:
solange genug Wirkung erbringende Waffen (Fauststoß, Wurf. Hebel , egal was noch) vorhanden sind und eingesetzt werden dürfen, und Wirkung zulassende Ziele erhalten bleiben (Kopf, Leber, Solarpl. usw. ) , solange sollte es doch gar keine Probleme geben.
Doch!!! Nämlich solche Art des Bewegens, die auf Grund der Zustände zwischen Angreifer und Verteidiger die Bewegung entstehen lässt. Solche Bewegungen sind dann unmittelbar, direkt und sind nicht durch willentliche Reaktion determiniert. Sportliche Regeln lassen das nicht zu, weil sie bestimmen, dass gerade die neuralgischen Ziele keine sein dürfen, gerade jene, die durch die Prinzipien des Systems sich vorrangig ergeben. Würde man diese Ziele nicht "bedienen", hätte das eklatante Auswirkungen auf das Ganze, denn das würde das Ergebnis des eigenen Verhaltens derart nachteilig verändern, dass "der Kampf" sich zum eigenen Nachteil jedes Mal fortsetzt.Zitat:
keine sportliche Regeln der Welt verbieten doch diese Art des Bewegens.
Die Prinzipien werden nicht beschränkt, aber die Summe der möglichen Bewegungen, die sich aus den Prinzipien ergeben. Und sobald bestimmte Bewegungen nicht möglich, weil nicht erlaubt sind, erzeugen die Prinzipien Fehlerverhalten im Sinne der Wettkampfregeln.Zitat:
Prinzipien sind von Reglementierungen nicht beschränkbar.
Ok WT-Herb jetzt nochmal ganz kurz zum mitschreiben: Warum funktioniert das Beschränken der prinzipiengerechten Angriffe "on da schtriet", sodass dem Kontrahenten nicht zwangsläufig der Kehlkopf zertümmert und die Augen ausgequetscht werden, falls dies nicht verhältnissmäßig wäre, aber im Ring (WK, Vergleichssparring, whatever) kann der trainierte WTler sich nicht mehr beherrschen und wendet die verstümmelnden Techniken an?
hmh,mit dem Fehlverhalten stimme ich sogar zu.
aber mal ehrlich. das Problem hat doch auch jeder Ringer der an Judoturnieren teilnimmt. jeder Judoka der an Grapplingturnieren teilnimmt. jeder Thaiboxer der an Kickboxen teilnimmt und und und. da höre ich kein Gejammer. es wird akzeptiert und darauf geachtet.
und NEIN !!! die denken und bewegen sich nicht in Techniken !!!
und nebenbei . auch der Gegner hat diese Beschränkungen und sie ergeben auch Räume, die ohne die Beschränkungen nicht vorhanden wären.
ja und ? die gleichen Einschränkungen hat doch auch dein Gegner. wo ist das Problem? dann benutzt du eben die Prinzipien für Wege die gestattet sind.Zitat:
Na, was ist denn die Reaktion auf ein gegnerisches Verhalten, wenn dabei beispielsweise der Weg für den eigenen Ellenbogen frei wird? Eines der Prinzipien ergibt hier einen Angriff mit dem Ellenbogen, vielleicht auf den Hals, was nach Boxerregel nicht zulässig ist.
machst du doch im Training auch, wenn du deinen Partner nicht ständig ins Nirvana schickst. sollte also gehen.
was für ein Unsinn.Zitat:
Ja natürlich sind das Techniken. Was verstehst Du denn unter prinzipienorientiertem Verhalten? Das Verhalten wird durch Prinzipien bestimmt, nicht durch Techniken. Die Technik ist die Folge des jeweiligen Prinizips. Am Ende des Prozesses eines prinzipienorientieren Verhaltens steht immer eine Bewegung, die im Kontakt mit dem Gegner und dessen Bewegung eine Technik darstellt. Sie ist das ENDE des Prozesses. Bei technikenorientiertem Verhalten steht die Technik am Beginn, ist das Ergebnis der Entscheidung zur Reaktion.
als wenn ein Karateka oder Judoka oder Ringer erst eine Technik machen würde und dann ein Prinzip umsetzt.
sie Bewegen sich genau wie du nach ihren eigenen Konzepten und die ergeben irgendwann eine Bewegung die man ev. als Technik bezeichnen könnte
deine postulierten Unterschiede sind an den Haaren herbeigezogen.
deswegen ist folgendes nur mal wieder Irreführung
>>>>>>ehrlich. einfach nur Unsinn. als wenn ein Judoka oder Ringer schon vor dem Kontakt, ohne Druck oder Zug wahrzunehmen, sich auf eine Technik festlegen würde. meine Güte wach auf.Zitat:
Ja, auch ein technikenorientiertes Verhalten unterliegt bestimmten Prinzipien. Diese Prinzipien beschreiben aber schon vor dem Kontakt die einzusetzende Technik, sie bestimmt die Bewegung und das Ergebnis im Kontakt.
hast du jemals Crosstraining in deinem Leben gemacht ? nach deinem Schreibseln hab ich da ganz große Zweifel.
gleiches Thema wie oben. auch dein Gegner hat diese Einschränkungen und Einschränkungen bedeuten auch , daß bestimmte Ziele nicht geschützt werden müssen. was wieder Raum für andere Möglichkeiten lässt.Zitat:
Nein... Die Einschränkung würde verlangen, dass die "Folge des Kontaktes" (wenn diese (i.o. Beispiel) den Weg zum Hals für den Ellenbogen frei gibt)., die daraus sich ergebende Bewegung, zu unterdrücken. Das Ziel ist ja nicht frei wählbar, sondern ergibt sich aus den Verhältnissen des Kontaktes zwischen Angreifer und einem Selbst.
und gerade prinzipienorientierte Systeme sollten davon profitieren da sie ja viel freier agieren , viel flexibler handeln, können als Techniklastige Systeme gelle? ^^. also sollten ......
was das Ziel angeht. wenn ich zum Hals komme , dann komme ich auch an das Kinn. wo ist also das Problem ? auch in deinem Beispiel.
unterscheide bitte zwischen Wählbare Ziele und wählbares Verhalten.Zitat:
Deine Vorstellungen dazu sind mir nicht ganz klar, wenn Du damit angibst, dass hierdurch "wählbare Ziel" entstehen. Es gibt hier keine "wählbares" Bewegen, sondern ein folgelogeisches Bewegen auf Grund der Zustände im Kontakt.
wenn ein bestimmtes Konzept das Verhalten vorgibt , was ich sogar zustimme , dann gibt es aber nicht automatisch auch das Ziel vor .
man bewegt sich auf Linien und nicht auf Punkte. letzteres wäre wirklich Technikdenken.
du schnallst es nicht oder?Zitat:
... womit Du wieder voll im Technikendenken steckst. "Man setzt Technik X ein" (Wurf, Fauststoß, Hebel...)
ich spreche von Waffen !!! damit meine ich eine Technik die irgendwann auch Schaden anrichtet. den Gegner ausknockt, kontrolliert , oder was auch immer.
einen Fauststoß zu benutzen bedeutet doch nicht automatisch das man in Techniken denkt. sagst du doch selber.
vor allem nach deinem eigenen Text oben
>>>>wenn ein Wurf oder Hebel am Ende der Systemprinzipiellen Bewegung steht , ist es sogar nach deiner eigenen Definition keine Technikdenken.Zitat:
Die Technik ist die Folge des jeweiligen Prinizips. Am Ende des Prozesses eines prinzipienorientieren Verhaltens steht immer eine Bewegung, die im Kontakt mit dem Gegner und dessen Bewegung eine Technik darstellt.
man entscheide dich mal .
und unterstelle nicht allen anderen, die nicht WT machen, daß sie sich nicht nach Prinzipien bewegen.
Gott ist das arrogant
und hier mal ganz speziell für dich, da du offensichtlich nach all den Jahren im KK-Betrieb es immernoch nicht weisst.
ein Armschlüssel und ein Armstreck z.b. sind keine Techniken. Das sind Hebelprinzipien
und selbst das Anwenden dieser Hebel-Prinzipien kann wiederum in zwei andere Konzepte/Strategien/Prinzipien unterteilt werden
z.b. - erst die Position , dann Der Griff ..... oder
- erst der Griff dann die Position
so ein Schrutz. kein Prinzip irgendeines System führt vorrangig zu neuralgischen Punkten .Zitat:
Doch!!! Nämlich solche Art des Bewegens, die auf Grund der Zustände zwischen Angreifer und Verteidiger die Bewegung entstehen lässt. Solche Bewegungen sind dann unmittelbar, direkt und sind nicht durch willentliche Reaktion determiniert. Sportliche Regeln lassen das nicht zu, weil sie bestimmen, dass gerade die neuralgischen Ziele keine sein dürfen, gerade jene, die durch die Prinzipien des Systems sich vorrangig ergeben. Würde man diese Ziele nicht "bedienen", hätte das eklatante Auswirkungen auf das Ganze, denn das würde das Ergebnis des eigenen Verhaltens derart nachteilig verändern, dass "der Kampf" sich zum eigenen Nachteil jedes Mal fortsetzt.