Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie kam mir nach dem Post dieses Bild in den Kopf... :D
http://memestorage.com/_nw/14/36576631.jpg
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Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie kam mir nach dem Post dieses Bild in den Kopf... :D
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Ein mickriges Kerlchen war er sicher nicht, und er vertrat sein Leben lang die These, dass Kampfkunst und Farmarbeit eine Einheit seien.
http://www.aikidojournal.com/images/...-daito-ryu.jpg
Ist das tatsächlich M. Ueshiba? Und wenn ja, aus welchem Jahr etwa stammt dieses Photo?
Danke!
Zu dem Themenkomplex: Gozo Shioda, ein UchiDeshi von Ueshiba, gibt in seinem Buch Aikido Shugyo sein "Ehrenwort", daß sein Meister über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügte.
Als Nachgeborener kann man das jetzt "glauben" oder eben nicht.
Es gibt auch zeitgenössische Augenzeugen, die berichten, daß ein hochgraduierter Karateka nachts sturzbetrunken auf einem Balkongeländer im 2. Stock die Tekkikatas mit Bravour absolvierte.
Eher ein massiges Kerlchen.
wenn die Angaben hier stimmen, dann war er wohl ein kleiner Schrank und genetisch vorbelastet:
Morihei Ueshiba Biography (2)Zitat:
He was only five feet one-and-a-half inches (156 cm) tall, but weighed around 183 pounds (83 kg.). His paternal ancestors were all very strong and by now Morihei was no less so than his great-grandfather, Kichiemon. Thus, he did not belie his genetic endowment.
83kg auf 1,56m deutet auf einen ziemlich massigen Körper mit guten Hebelverhältnissen hin.
Sein Lehrer Takeda Sokaku war im Vergleich dazu eher mickrig, mit 52kg auf knapp 1,50m
Tsuki Kage Dojo - Aiki Chronology
Soweit ich weiß, hat er auch nicht nur in jüngeren Jahren Sumo gelernt und geübt (wozu immer intensive Kraftübungen gehören), sondern auch neben seinem Trainingspensum viel körperlich gearbeitet. Der Vergleich mit der "russischen Landpomeranze" ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt, wie es auf den ersten Blick scheint.
Ich glaub sofort, dass er das glaubte. Je nach Definition von "außergewöhnlichen Fähigkeiten" würde ich sogar zustimmen.Zitat:
Zu dem Themenkomplex: Gozo Shioda, ein UchiDeshi von Ueshiba, gibt in seinem Buch Aikido Shugyo sein "Ehrenwort", daß sein Meister über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügte.
Als Nachgeborener kann man das jetzt "glauben" oder eben nicht.
Gut gelernte Bewegungen klappen auch im Vollsuff noch erstaunlich gut (das testen bei uns Leute nachts bei jeder Lehrgangsübernachtung ;)). Gibt ja auch verschiedene Geländer. Und die "Bravour" könnte möglicherweise auch im sicher auch nicht mehr ganz nüchternen Auge der Betrachter gelegen haben...Zitat:
Es gibt auch zeitgenössische Augenzeugen, die berichten, daß ein hochgraduierter Karateka nachts sturzbetrunken auf einem Balkongeländer im 2. Stock die Tekkikatas mit Bravour absolvierte.
Also auch damit kein Problem. ;)
@Terao : Das war aber auch nicht so unernst gemeint. Aber trotzdem, so eine olle Russin mit Ueshibas Bart, sei nicht sauer..Es entlockt mir ein Lächeln.
Was übrigens Quellenangaben angeht : Man sollte immer überlegen wer etwas geschrieben hat. Nur so als unwichtige Fußnote.
Na ja, ob er es tatsächliche geschafft hat ist die Frage (versucht hat er es wohl).
Denn er ist erst beim 2. Versuch angenommen worden, und da auch erst mal für die Reserve. Schnell hat man dann aber seine Fähigkeiten erkannt, und ihn erst mal als Ausbilder eingesetzt, für die Front wurde er als zu wertvoll erachtet.
Später kam er aber dann zum Einsatz an der Front.
Die Zeit nach dem Militär war er sehr depressiv, heute würde man von einer "posttraumatischen Belastungsstörung" sprechen, von der viele Kriegsveteranen betroffen sind.
das er fürs Militär zu klein war, steht auch in dem Link:
aber zwei Zentimeter hin oder her, auch 83kg auf 1,60m sind ziemlich massiv.Zitat:
When Morihei turned 21 he was eligible for military service and underwent a conscription examination which was very strict, with a minimum height requirement of five feet two-and-a-half inches (159 cm.), and proportionate bodyweight. He was heavier than average but slightly below the height requirement and although he strongly wished to serve his country at such a critical moment, he could not fool the examiners. Nonetheless, strong men were desperately needed at such a time and he was finally allowed to join the Wakayama 61st Infantry Regimen.
Oder war der in der Jugend moppelig, weil er Sumo trainierte?
Glaube ehrlich gesagt nicht, dass sein Körperfettanteil zuverlässig überliefert ist. ;)
Mit den ex-post-Diagnosen bei historischen Figuren, die nie einem Diagnostiker begegnet sind, wär ich vorsichtig (auch wenn ich "Achill in Vietnam" hochinteressant fand;)).Zitat:
Die Zeit nach dem Militär war er sehr depressiv, heute würde man von einer "posttraumatischen Belastungsstörung" sprechen, von der viele Kriegsveteranen betroffen sind.
Auch damit wär ich vorsichtig. Niemand ist im Krieg "zu wertvoll". Man kann ihn bloß sinnvoller und weniger sinnvoll einsetzen.Zitat:
Schnell hat man dann aber seine Fähigkeiten erkannt, und ihn erst mal als Ausbilder eingesetzt, für die Front wurde er als zu wertvoll erachtet.
Was wäre denn daran verwunderlich, wenn ein junger Kerl Anfang 20 von den Kriegserlebnissen traumatisiert gewesen wäre?
Die Berichte deuten darauf hin.
Die gleichen Symptome zeigen viele Soldaten, die aus Kriegseinsätzen zurückkehren.
Sie wachen nachts auf, sind depressiv, finden nur schlecht ins zivile Leben zurück, empfinden ein Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit.
Es gibt eine Menge Berichte über so etwas. Ich bin da kein Fachmann, für mich gibt es da aber eindeutige Parallelen.
Seit wann wird man vom Sumotraining moppelig?
Es gibt ein Foto von Takuma Hisa, der ein Yokozuna in der Jugendliga war, bevor er Schüler von Ueshiba wurde.
Zwar kräftig und sportlich, aber durchaus völlig normale Figur.
http://www.aikidojournal.com/images/...sumo_champ.jpg
Jetzt unterhalten wir uns also doch über den KFA von Ueshiba...
Gut, mal ganz allgemein: Im Sumo legen sich ALLE Kämpfer eine hervorragend trainierte Muskulatur zu. Wenn sie dann aber richtig viel Gewicht wollen, müssen sie zusätzlich halt noch Fett draufpacken (weil man nur mit Muskeln nicht schafft, die 150 kg, zumal bei gleichzeitig niedrigem Schwerpunkt, zu knacken, und auch Muskelmasse in diesem Grenzbereich ihren Grenznutzen hat).
Was das für 83 kg auf 1,60 bedeutet, hängt von zu vielen Faktoren ab, um hier eine sinnvolle Aussage treffen zu können. Wenn er intensiv Sumo trainierte, ohne zu den ganz schweren Jungs zu gehören, kann man aber mit Sicherheit sagen: Muskulatur muss, Fett kann.
Drei Jahre später, inmitten der Mongolei.
Andere Klamotten, die ihn nicht so aufgeplustert aussehen lassen, (vielleicht auch weniger zu essen).
http://www.aikidofacts.info/images/u...24mongolei.jpg
Quelle: Stanley Pranin, Aikidojournal
Es gibt auch noch Klugscheißer. :D
War mir schon klar ... die Antwort hast Du ja auch anscheinend erhalten :D
Es war mir halt ins Auge gesprungen, das schöne altdeutsche Wort, welches heute eigentlich nicht mehr gebräuchlich ist ;)
...aber zurück zum Thema... :winke:
Hängt das nicht davon ab, wie das Training aussieht?
Ist nicht in jedem Falle das, was sich in Jahrzehnten intensiven Trainings entwickelt, immer auch von Persönlichkeit und Biographie des Übenden abhängig?
Ich meine inzwischen zu wissen, daß das, was man von Ueshiba kennt, keine "Wunder" waren. Sondern daß seine Fähigkeiten prinzipiell auch anderen Übenden möglich sind.
Wie man sich dem annähern kann - und möchte - und wie es sich konkret ausformt, hängt von den Übenden ab, denke ich.
Bisher ist niemand im Aikido auf ein ähnliches Level gekommen.
Ueshibas Biographie lässt sich nicht nachleben, und so sind auch sicher einige Schlüsselerlebnisse, die zu seinen Wahrnehmungsfähigkeiten und seinem Können geführt haben, individuell und enzigartig.
Dennoch gab es auch andere Leute mit ähnlichen Fähigkeiten, daher muss man davon ausgehen dass theoretisch jeder Mensch bei entsprechendem Training und Talent etwas derartiges erreichen kann.
Das Training heute ist aber meist nicht intensiv genug, enthält oftmals wichtige Elemente nicht, und niemand übt auf diese besessene Art und Weise Tag und Nacht seinen Körper und seinen Geist, wie Ueshiba es getan hat.
Solche Ausnahmen, die zudem auch ein außergewöhnliches Talent mitbringen, gibt es immer nur ein paar wenige.
!! Sorry - OT!!!
Suche ein englischsprachiges Buch, das vor kurzem erschienen ist und die Frühgeschichte des Aikido behandelt. Es ist nicht von Pranin ... Mir ist der Autor dummerweise völlig entfallen. Es wurde damals im KKB schon besprochen.
Danke!
Die Fähigkeiten von Ueshiba - zumindest der Art nach - kann auch heute jeder lernen, er muss nur die Übungen dafür machen. Warum er die keinem verraten hat, oder ob er diese Dinge zufällig ohne die Übungen erworben hat, weiss ich nicht. Im Detail mag es durchaus sein, dass er körperliche Voraussetzungen (breit, genetisch mit starkem Muskelbau versehen, und eher kurz geraten) hatte, die man eben nicht erwerben kann. Man hat sie, oder nicht.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob es erstrebenswert ist, solche Fähigkeiten erwerben zu wollen, und in Kauf zu nehmen was mit einem passiert. Kann vorkommen, dass die eigene Zündschnur etwas kurz gerät, vielleicht gibt sich das auch wieder, keine Ahnung.
Die wenigsten Leute kennen die Übungen, die man "nur" dafür machen muss, und auf welche Weise man üben muss.
Wenn das so einfach wäre, gäbe es einige tausende von Ueshibas.
Natürlich gibt es bestimmte Übungen die man machen kann, aber das ist doch längst nicht alles, es ist ein Teilaspekt des Ganzen.
Es geht dabei nur vordergründig um den Erwerb von "Fähigkeiten". Was glaubst du, was mit einem "passiert"?
oh, interessant:
in der Darstellung auf dieser Seite:
Aikido in Neuruppin - den Geist reinigen
klingt es wie eine Art Qi-Gong, das mit der Verbindung mit Himmel und Erde arbeitet und mit den drei Dantian.
Stammt das aus dem Ōmoto-kyō?
:cool:Zitat:
Die ersten Übungen (des Chinkon Kishin, shinkokyu, torifune, furutama und variationen) sind verbunden mit den drei fundamentalen Prinzipien des Aikido und verkörpern Dreieck, Kreis und Quadrat. In Übung 10 erhebt man sich auf Kami-Level. Sie aktiviert die Kräfte, die es erlauben, das Ziel zu erreichen. Diese Übung hat die Schüler O senseis zu seiner Zeit so verwirrt, dass er sie nur noch ausnahmsweise ausführte.
Wird das in vielen Schulen mit diesen Imaginationen geübt?
Ich könnte mir vorstellen, dass das einigen Westlern zu esoterisch ist. :p
Also doch Übungen die man einfach machen könnte. Oder, nicht.
Ich "glaube" nicht, ich weiss, was mit MIR passiert ist. Ich wurde, aufgrund diverser Irrungen und Wirrungen meines Lebensweges, ziemlich böse, man schafft es eben nicht grundsätzlich, sich von richtig grosser Körperkraft nicht irritieren zu lassen, und es nicht dauernd einsetzen zu möchten. Da lässt man dann öfter mal Leute in die Wand laufen, weil man keinen Bock auf die und deren besch*ssene Attitüden hat, oder schmeisst die anderweitig aus dem Fenster, Zug, oder wo auch immer man denen begegnet. Dabei gehen dann Zähne zu Bruch, Knie, oder andere Knochen. Nachher denkt man drüber nach, ob das so immer richtig gewesen ist, und setzt sich mit seinen Irrungen auseinander. In meinem Fall hat das dazu geführt dass die Kraft wieder weggegangen ist, aber das muss natürlich nicht immer so laufen.
Man tritt ein in eine Welt, in der der Körper "tierischer" wird, stärker, VIEL stärker, schneller, reaktionsschneller. Aber eben auch der Geist, der reagiert dann schon mal wie der eines Raubtiers auf die Beute, und haut was um weil man so empfunden hat. Und an der Stelle fängt man an nachzudenken, ob das so richtig ist. Was nicht unbedingt eine schöne Erfahrung ist. Wenn man merkt dass man irgendeinem deshalb das Knie zertreten hat, weil irgendwann vorher mal ne dämliche Tussie was von "haha Du Lusche / Schlapp******* / <insert your derogative here>" von sich gegeben hat.
Diese "fantastischen" Fähigkeiten gliedern sich in 2 Teile. Der eine ist schlicht eine animalische Grundfähigkeit, auf Elemente des Körpers zuzugreifen bzw. diese wieder zu reaktivieren, die mal in der Urzeit Komponenten des Flucht- bzw. Raubtiers war von dem wir stammen. Ein Affe ist auch heute noch viel stärker als wir, bei gleichem Gewicht. Lass mal nen 80-Kilo-Bonobo dieser gröberen, grauhaarigen Art wütend werden. Das ist einerseits eine biologische Anpassung, die Strukturen sind da, müssen aber wieder wachsen um der Belastung standzuhalten, und vermutlich notwendige Stoffwechselressourcen ausreichend bereit zu stellen. An der Stelle lernt man dann auch dessen Grenzen kennen, denn wenn die verbraucht sind weil man es übertreibt, geht es einem extrem dreckig. Dieser Mechanismus unterliegt keinerlei Schranken, was soziale Gefühle angeht. Das ist ein Tier, und so agiert man, schnell, auf den Punkt.
Der andere ist ein emotionaler Mechanismus, in dem man sich mit seinen tieferen, bzw. "höheren" Komponenten stärker in Verbindung setzt. Das seelische in einem, dem gefällt nicht wenn man Witwen beklaut oder Kindern den Lolli wegnimmt. Der schaltet auch das Tier aus, wenn es übertreibt. Das ist dann das Reich der Intuition, der Eingebung, des Zugangs zu den Gefühlen anderer Menschen. Ihre Absichten zu erkennen, intuitiv mit denen zu kommunizieren, vorherzusehen was die machen wollen. An dem Punkt verliert es sich dann ein bischen was das alles kann, aber, es kann eine Menge. Nur eben nicht ohne Gefühle. Dieses "Nicht verletzen" ist quasi das womit man es da zu tun bekommt in Reinkultur.
Beides zusammen ist eine tolle Sache. Man macht nie was falsch, aber kann unheimlich tolle Sachen körperlich. Unglücklicherweise ist das nicht automatisch, wenn es Konflikte gibt, ist das ziemlich Arbeit, das miteinander zu versöhnen. Und darum ist das eben auch nicht alltäglich, und etwas das man in jedem Sportverein findet. Grundsätzlich kann das jeder Mensch, nur ist das etwas das viel Intuition, und viel Arbeit an den Gefühlen erfordert, oder voraussetzt. Der Gefühlsmensch der in seinem stillen Kämmerlein handwerklich vor sich hinhämmert hat eher Zugang, weil er von Natur aus stärker mit sich im Reinen ist, als der Kopfmensch der immer alles wissen will, und nicht ohne genauen Plan wie das klappt auf's Klo geht.
So, jetzt kann sich jeder überlegen, ob er "wie Ueshiba" werden möchte oder nicht. Das ist kein Spaziergang, sowas dauert länger.
Nein, es geht nicht darum, einfach Übungen zu machen.
Ueshiba antwortete auf die Frage, wer ihn ein solch phantastische Kampfkunst gelehrt hätte, und ob es Takeda Sokaku gewesen sei.
Die Antwort war nein, Takeda hätte ihm zwar die Augen für Budo geöffnet, aber die Kampfkunst Aikido ist ein Geschenk der Götter.
Ueshibas Weg war religiös geprägt, und viele seiner Übungen waren spirtueller Natur.
Es gibt eine Menge Leute die jede Menge Übungen machen, aber ob man dadurch automatisch Weise oder erleuchtet wird oder ein begnadeter Kampfkunstmeister wird, hängt noch von vielen anderen Faktoren ab.
"Einfach Übungen machen" hat noch niemanden auf eine solches Level gebracht.
Was auch immer mit dir passiert ist, aus deiner Schilderung kann ich nichts erkennen dass es irgendwas damit zu tun hätte, was Ueshiba gemacht hat.
Er war weder ein böses wildes Tier, noch war er gefühlsbetont, noch eine Mischung von beidem.
Ich schliesse aus deiner Äußerung, dass du deine Erfahrungen, oder Fähigkeiten die du hast (oder gerne hättest) mit denen Ueshibas geleichsetzt?
ES gibt keine Anleitung, um zu werden wie Ueshiba.
Deine Irrungen und Wirrungen sind dein eigenes Ding.
Die eingangs erwähnten Dinge, zumindest, dürften sich durch Üben erreichen lassen.Zitat:
"Einfach Übungen machen" hat noch niemanden auf eine solches Level gebracht.
chinkon kishin hat eher einen schamanistischen Hintergrund.
Es gib ganz sicher Verbindungen zu qi gong, aber ich persönlich erlebe beides als unterschiedlich.
chinkon kishin basiert auf shintoistischen Meditations- und Reinigungsübungen. Die Übungen und deren Zusammenstellung, wie wir sie heute kennen, gehen auf Honda Chikaatsu zurück und wurden von Deguchi Onisaburo überarbeitet in das ômoto kyô integriert.Zitat:
Stammt das aus dem Ōmoto-kyō?
Ich selber habe chinkon kishin nicht mit diesen Imaginationen geübt und vermute, daß das auch sonst nicht sehr verbreitet ist.Zitat:
Wird das in vielen Schulen mit diesen Imaginationen geübt?
Ich könnte mir vorstellen, dass das einigen Westlern zu esoterisch ist.
Wenn Du meinst, dass Ueshibas Fähigkeiten nichts mit dem zu tun haben was man in den CMA/IMA unter "innerer Kraft" versteht, und er das nur Dank der gütigen Hilfe des Himmels und nicht etwa aufgrund ähnlicher Übungen erlangt hat mit denen das Leute in China seit 1000 Jahren hinbekommen, dann kannst Du diese Meinung natürlich gerne haben. Ich teile sie nicht.
Allerdings weise ich darauf hin, dass das nicht völlig unproblematisch ablaufen muss, und dass man süchtig nach dieser Kraft werden kann. Lernen kann es aber jeder, und das mit teils richtig primitiven Übungen die man einfach nur jeden Tag durchziehen muss, egal was Leute dazu meinen. Nur, wenn der Antrieb dafür ist, sich gegen Unrecht wehren zu können, dann hat das zur Folge dass man sich emotional mit diesen Antrieben wird auseinandersetzen müssen, denn sowas verselbständigt sich dann schon mal.
Es ist allerdings weder übernatürlich, noch braucht man besondere Gene, oder eine unnatürliche "Energie" aus dem Kosmos. Es ist einfach Bestandteil unserer Machart, nur untergegangen im Laufe der Evolution. Das Spirituelle benötigt man, damit man keinen Unsinn anstellt, und es in gütigen Bahnen läuft. Der eine bekommt das besser hin, als der andere, aber können tut es jeder. Auch wenn das jetzt schlimm ist, dass das jeder lernen kann wie Tischtennis spielen, oder Origami.