Doch, mehr als ein Mal.
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Bei mir im Sportverein hat (vor Corona) immer eine Aikido Gruppe trainiert. Wenn ich zu früh war, konnte ich immer noch eine Weile zusehen.
Rumtänzeln habe ich nie gesehen. Was meinst du damit?
Wenn die Abwehr gegen einen Fauststoß geübt haben, wirkte das auf mich überhaupt nicht wie Bullshido.
Das würde mich auch interessieren. Ich kenne das vom Boxen, aus dem Karate und auch im Taekwondo zum Beispiel. Gerade aus dem aikidô nun aber nicht.
Ich habe bei Crossover Trainings genau das Gegenteil von dem erlebt, was Wadoka II schreibt: Meine Trainingspartner sind "getänzelt" während ich eher "geerdet" geblieben bin.
Zum Thema Tanzen:
Ich hatte mal einen Schüler, der geriet früher schon mal
gerne in Streitigkeiten, meist nach dem Fußballspielen, der spielte in solchen "Thekenmannschaften" (sowas gibt es halt im Ruhrgebiet, der war nach jedem Spiel echt heftig zermackt)
Da gab es dann einen Typen der so vor ihm begann so boxerartig herumzutanzen. Er meinte dann zu dem "wenn du vorne rumtanzt, tanzt du dich tot..." Was dann passierte war ein direkter Irimi-nage: "Da bin ich rein, so wie du mir immer gezeigt hast, und dann lag der da..." War halt so ne typische Geschichte.
Jetzt ist er viel ruhiger als damals, ist auch über 20 Jahre her.
weder boxer, noch aikidoka tänzeln während die fäuste fliegen.
die besseren boxer, die ich kannte tänzelten gar nicht, waren aber "leicht auf den füßen" bevor und nach "kontakt", während dessen aber immer geerdet (im moment des kontakts).
selbst TKDler tänzeln nicht, die hüpfen eher.
"rumtänzeln" im Zusammenhang mit Aikido.....woran erinnert mich das?.....:gruebel:
ach ja:
kommt drauf an, wessen Fäuste (die eigenen, oder die des Gegners) und zumindest der User Asentreu meinte ja "bevor"....
kommt drauf an, wen man so kennt und was man unter "geerdet" versteht.
The Greatest konnte offensichtlich sogar im Rückwärtstänzeln Leute auf die Bretter schicken:
https://www.kampfkunst-board.info/fo...6&d=1623720292
https://www.kampfkunst-board.info/fo...7&d=1623720304
https://www.kampfkunst-board.info/fo...8&d=1623720317
https://www.kampfkunst-board.info/fo...9&d=1623720329
https://www.kampfkunst-board.info/fo...0&d=1623720342
das Hoppelkarate wurde damals im Kolosseum in Rom erfunden....
https://www.youtube.com/watch?v=_2IF56ON2Rw&t=54s
Naja, was er beschreibt sind halt Fähigkeiten, dafür muss man "die Leute" bei denen er das beobachtet hat nicht persönlich kennen. Andernfalls wäre die Beschreibung zu ungenau.
Struktur entwickeln kann man ja auf unterschiedliche Weise, und wenn er sagt was er geübt hat beruht auf Tricks und Prinzipien, dann ist eigentlich nicht "Struktur".
Der andere den er dann irgendwann wegschieben konnte, hat anscheinend nicht mehr weiter geübt, denn normalerweise entwickelt der sich auch weiter, und verbessert seine Fähigkeiten.
Anders ist es, wenn es auf Körpermasse beruht, dann kann man einfach mehr essen als der Andere, dann ist Struktur vielleicht was anderes. Manche machen auch beides, "so Leute" wie Michael Ryabko.
Allerdings so wie ich ihn verstehe ist es eine Eigenschaft, die ich durchaus kenne, von unterschiedlichen Leuten, die natürlich auch in unterschiedlichen Übungssystemen üben und geübt haben. Luggage redet hier von IMA, was wahrscheinlich Internal Martial Arts bedeutet, eine Kategorie die es ja so eigentlich nicht wirklich gibt.
Gleichzeitig sagt er dann, dass er im Aikido beiher niemanden getroffen habe, der diese "Struktur" entwickelt hätte. Nun war ja gerade Ueshiba berühmt dafür, genau diese Eigenschaften entwickelt zu haben. Einer seiner uchideshi, Nobuyoshi Tamura, hatte in Hawaii den Beinamen " the stone wall", genau aufgrund solcher Eigenschaften.
Nun gibt es gerade im Aikido in einigen Gruppen eine Entwicklung "back to the roots", in denen solche Trainingsmethoden wieder Einzug halten, da gibt es dann Leute die sich mit unterschiedlichen Systemen beschäftigen, einige kommen tatsächlich auch aus dem Bereich der gerne mit IMA, oder CMA umschrieben wird. Also wenn er da bisher niemanden getroffen hat, dann liegt es eindeutig an ihm. Und wie gesagt gibt es durchaus auch heute noch Aikidoka, meist natürlich Lehrer, denen man "solche Eigenschaften" zuschreiben kann. Da mir auch schon von einigen
mit übenden gesagt wurde, dass es bei mir ähnliche Dinge zu beobachten gibt, natürlich nicht auf dem Niveau eines Nobuyoshi Tamura, gehöre ich vielleicht selbst zu "diesen Leuten" zumindest für die, die darin nicht besser sind als ich, aber das ist völlig normal. Das beruht aber eben eindeutig auf Erfahrung und Training, und die Struktur kommt dann eben auch. Wenn man Leute wie Puppen herumwerfen kann, dann ist das immer relativ. Klar dass ich einen Anfänger der überhaupt keine Erfahrung im Kampfkunstbereich hat, wie eine Puppe herumwerfen kann. Jemand der dann eine Weile geübt hat, bei dem es ist dann irgendwann nicht mehr so einfach, besonders wenn er zu "diese Leute" gehört.
Ich werfe mal ein, dass Mike Sigman, der ja in der IMA-Szene mal recht bekannt war, ursprünglich zu IMA kam, weil er gerade bei Aikidoka viele Leute getroffen hat die diese Struktur bzw. Fähigkeiten nicht hatten, aber doch immer wieder auch welche die das in außerordentlich merkbarem Maße konnten. Die konnten ihm aber nicht erklären wie sie das entwickelt haben. Als er rumgeforscht hat kam er halt auf Chen Xiaowang, der ihm das erklären und per Übungen vermitteln konnte. Mit denen war er dann auch nicht zufrieden und hat seine eigenen gemacht, ob die besser waren lasse ich dahingestellt. Das heisst also, dass diese Fertigkeiten nicht nur in esoterischen Aikido-Kreisen im innersten Japan vorhanden waren, sondern auch in Kreisen die für den Amerikaner Sigman zugänglich waren. Und auch da nicht nur einer.
Das hier fällt mir neben manchen Boxern zu "Tänzeln" ein, mein Vater hat das sehr ausgeprägt gemacht (warum auch immer):
https://www.youtube.com/watch?v=hgR7FVE2TZo
Ich persönlich tänzle überhaupt nicht.
Die hat er dann wohl nicht getroffen.
Dann solltet ihr euch einfach mal treffen, dann bist Du vielleicht der erste Aikidoka, bei dem Luggage eine Struktur in dieser Ausprägung wahrnimmt....oder eben nicht.
Er hat ja nicht davon gesprochen, dass er noch keinen Aikidoka mit Struktur getroffen hat, sondern keinen "mit so einer" Struktur.
Kannst du ein bisschen ausführen, was du unter "Tricks" und "Prinzipien" verstehst?
Zum einen erlebe ich es inzwischen nicht selten in Kontexten zu üben, in denen aikidôka und IMAler gemeinsam üben.Zitat:
Allerdings habe ich noch keinen im Aikido getroffen, der so eine Struktur entwickelt hätte. Ich wüsste auch nicht wodurch, die Übungen, die ich dabei so gesehen habe, wollen mir dazu nicht taugen (natürlich kenne ich nicht alle).
Zum anderen sehe ich es genauso wie du: Durch das zumeist übliche Aikido Training werden die Fähigkeiten, von denen du sprichst nicht geschult. Auch nicht durch Jahrzehnte langes üben.
Lustig für mich, dass die es dann trotzdem Aikido nennen.
Das Selbe wohl eher nicht. Das "Gleiche" findet sich aber auch noch in anderen Teilen der Welt, zB. in Südostasien.
Die "Theorien" dahinter sind dann allerdings schon different und die "Übungen" durchaus Stil-spezifisch.
Liebe Grüße
DatOlli
Nicht unbedingt, da es nirgendwo festgeschrieben steht, was man unter "Aiki" zu verstehen hat, und es wie schon öfter erwähnt wurde, durchaus verschiedene Definitionen gibt und gab.
Eine Version ist zum Beispiel ganz simpel, wenn der Gegner schiebt, zieh ich, wenn er zieht, schiebe ich. So hat selbst Tokimune Takeda auf die Frage geantwortet. Eine andere Interpretation ist, dass Aiki das ist, was unter Ai-uchi verstanden wird, wenn beide die gleiche Aktion machen, und sich gegenseitig töten. Da ging es darum, Aiki zu vermeiden.
Die Interpretation, dass Aiki etwas ist was mit innerer Kraft zu tun hat, ist relativ neu, und noch neuer ist die Idee dass es das ist was man im Aiki mit "blending" meint, dann wiederum gibt es die Idee dass es sowas wie "Harmonie mit dem Universum" bedeutet.
Wieder andere reden einfach vom Ki, oft ist einfach auch nicht klar dass Aiki eben nicht Ai + Ki ist.
Also so einfach ist das nicht.
Das weiß ich wohl, ich habe die Diskussionen ja lange genug verfolgt, und kenne ja nun auch aus eigener Erfahrung unterschiedliches.
Ach ja, "das Selbe" und "das Gleiche"...
Das "zumeist übliche Aikidotraining", was ist das genau?
Ich sehe inzwischen viele unterschiedliche Ansätze, wie Aikido trainiert wird, da könnte ich gar nicht mehr wirklich sagen was "das übliche" ist.
Inzwischen hat sich Aikido doch auch in Deutschland immerhin so weit entwickelt, dass man die Grundlegenden Dinge verstanden hat, nicht wie am Anfang als es darum ging überhaupt erst mal was zu etablieren, was den Namen Aikido verdient. Dass da noch eine Menge auf recht niedrigem Niveau gemacht wird, liegt halt daran, dass es zum großen Teil als Breitensport organisiert ist, es gibt halt kein "Kader", eine Eliteschmiede oder irgend sowas.
Meiner Ansicht nach kommt es darauf an, wie intensiv man trainiert, mit wem, und wie eng man den Begriff "Aikido-Training" fasst, und, als Ergänzung, was man mit Aiki denn eigentlich meint, denn daran sollte sich auch die Trainingsweise orientieren.
Ja, sagte er ja. Aber es war ja für Normalsterbliche niemals verboten zu solchen Lehrern zu fahren, um sie "zu treffen".
Die er ja versucht hat zu beschreiben, also war relativ klar was gemeint war, dann hat sich das doch erledigt.
Dass sowas wie "Masse anfuttern" auch nicht gemeint war, dürfte doch auch klar sein.
Hm ... ich denke schon, dass es an der Art des Übens hängt. Und an dem mangelnden Wissen, was eigentlich "drinsteckt" in dem, was geübt wird. Und also aikidô nur über die äußeren Formen der Bewegungen verstanden , erklärt und trainiert wird.
Das nun kann aber auch ein vierter oder fünfter dan so tun. Der hat ein bestimmtes Niveau dieser Art des Übens erreicht. Aber es ist eben dennoch nicht das, was ich f ür wesentlich hallte.
Er hat nicht die Struktur an sich beschrieben, sondern seine Wahrnehmung, wenn er mit dieser Struktur konfrontiert war:
Ist das die "Struktur", die manche Aikidoka glauben lässt, die Meister könnten die Naturgesetze missachten und tatsächlich "Kraft auflösen"?
Wenn man Aiki-Do als Weg zur Entwicklung von Aiki auffasst, dann finde ich es auch sehr seltsam, dass es kein gemeinsames Verständnis von "Aiki" gibt, wie übrigens auch die aktuelle Diskussion im englischen Aikiweb unterstreicht: "What is Aiki to you?".
Jedenfalls hatte sich Morihei Ueshiba in einem Interview einmal so geäußert:
Ohne das verstehen zu können und zu müssen...Zitat:
Zitat von O' Sensei
Aber ist "Breitensport" im Sinne von ein Übungsweg für jederfrau und jedermann nicht das, was der Aikikai zum Ziel hat?
Zitat:
Zitat von Aikai, Hombu Dojo
Noch eine Idee zum Eingangsvideo. Vielleicht gibt es ja tatsächlich einen Trick, um die Arme widerstandsfähiger gegen Druck zu machen:
https://www.youtube.com/watch?v=wNqhkKqNC54
Der steht doch in der Videobeschreibung:
Es ist nicht nur die Muskulatur, die deine Arme stark macht, sondern auch die Art und Weise, wie du sie hebst. Im Video hebt der Schüler die Arme einmal einfach so hoch und einmal indem er durch die Luft schneidet und die Arme sozusagen oben auf die Luft legt. Der Unterschied ist groß.
Also Muskeln + Yi?
Noch besser fände ich es, wenn der "große Unterschied" objektiv quantifiziert würde, wenn man nicht denjenigen, der was demonstrieren will, ziehen oder drücken lässt, sondern eine standardisierte Kraft in eine standardisierte Richtung ausüben ließe.
Ja, denn diese Fähigkeit von der du sprichst, wurde nicht beschrieben. Du könntest auch fragen ob das die Struktur ist, mit der die Meister den Mond zu Käse machen.
Für mich war relativ klar was gemeint war, für dich anscheinend nicht. Vielleicht war es ja auch schon ein bisschen spät.
Habe die Diskussion mal bis #19 gelesen, wobei mich jetzt die Yawara/JJ - Abgrenzung nicht interessiert hat.
Die verschiedenen Beschreibungen zusammengefasst geben für mich das wieder, was unter Ilmu Batin, Kebatinan, Tenaga Dalam, keine Ahnung wie der chinesische Ausdruck ist u.s.w. fällt.
Plump und stark versimpelt, inneres Wissen, Üben u.s.w..
Legt für mich nahe, dass Aiki, das "Gleiche" meint (aufgrund der genannten Inhalte).
Bedeutet nicht, dass dem auch so ist, nur dass ich das so interpretiere. Bin ja kein Aikidoka.
Falls ich damit "richtig" liege, würde sich entweder ein Besuch in Münster bei Kanken , so der darauf Lust hat oder zusätzliches YiQuan Training anbieten (oder Ziranmen oder... oder...oder... gibt ja genug).
Zumindest, wenn man den Teil drin haben möchte, aber keinen Aikido-Lehrer hat, der es gezielt vermitteln kann.
Liebe Grüße
DatOlli
Ich finde, dass der Meister sich beim Drücken auf den "starken" Arm nicht besonders viel Mühe gibt...aaaaber:
ich wollte die Geschichte nicht plump für Quatsch erklären und habe einfach beide Arme mal so und mal so gehoben und dabei in mich hinein gehört und dabei erstaunlicherweise einen Unterschied in der Bauchmuskelspannung bemerkt - sind die Handflächen vertikal ausgerichtet und werden erst zum Schluss gedreht (egal ob am Anfang der Handrücken oder Daumen oben ist), dann werden bei mir die beiden Muskelstränge in den Leistenbeugen vorgespannt. Beim einfachen Anheben passiert gar nichts.
Ob das jetzt starke Arme macht oder nicht, kann ich gerade nicht testen, kann mir aber vorstellen, dass man dadurch zumindest in der Hüfte stabiler steht.
P.S.: mein Text bezieht sich auf das Video, was Aiki50+ gepostet hat.
wäre es nicht besser , zu verstehen wie es funktioniert ,um es anwenden zu können , als auf standartisierte Messung zu gucken ? schon um die entgegengesetzte Körperarbeit ( einbrechende ) zu vermeiden .
kein Gegner attackiert dich standartisiert und du bist nie in einer standartisierten Struktur .
Es sind vor allem die Wechsel (Vektoren, Spannungen ...) , die du in einer chaotischen Situation beherrschen solltest .
wenn dich dort eine Struktur stabil und gleichzeitig flexibel macht , ist das schonmal ein grosses Plus.
auch wenn du das Gross im Unterschied in Ausführungszeichen geschrieben hast , der "grosse" Unterschied entsteht dann wirklich , wenn du es schaffst , es permanent auf deinen GANZEN Körper zu übertragen und aus dieser Basis heraus zu agieren . die Frage nach Standarts entstehen dann eigentlich nicht mehr.
Das ist wohl wahr, und das man da bei stärkerem Drücken direkt umkippt, muss natürlich auch nicht sein.
Ich denke es hat eher was mit der hinteren Schultermuskulatur zu tun, bei der Rotation wird diese unter Spannung gebracht, und stabilisiert so die Arme.
Nein, das ist nicht das was ich denke.
Es wird gesagt, dass jeder Mensch, unabhängig davon welches Alter oder Geschlecht er hat, auf dem Weg des Aikido unablässig immer weiter voranschreitet.
Das bedeutet für mich, dass jeder zwar ein anderes Potential hat, aber versucht diese auszuschöpfen. Das bedeutet eben auch, dass jemand mit einem größeren Potential auch ein weitaus höheres Level erreichen kann, und dass das im Grunde auch die Aufgabe ist.
Im Breitensport machen alle da Gleiche, trainieren gleich viel, und haben im Grunde genommen nur das Ziel eine gewisse Grundfitness zu erreichen oder zu halten.
Die Idee im Aikido ist, das Potential was man hat, auszuschöpfen, somit gibt es natürlich große Niveau-Unterschiede. Wenn das nicht so wäre, gäbe es keinen Doshu, keinen Waka Sensei, keine großartigen Lehrer die andere auf dem Weg nach vorne bringen können, dann gäbe es nur Vorturner und Nachturner, und dann ist es halt egal ob Karl-Heinz, Elfriede, Moni oder Jochen da vorne stehen und den Breitensport-Vorturner machen. Aber das ist mal nun leider oft genug der Fall, auch wenn Karl-Heinz im Laufe von 30 Jahren Aikido doch den 3. Dan erreicht hat, weil er eben jede Woche 2 mal auf die Matte gegangen ist. Aber jetzt machen sich langsam die kaputten Knie bemerkbar, und der Rücken will auch nicht mehr so, und dann zeigt man halt die Techniken ein bisschen Altersgemäß, und naja, auf Lehrgänge fahren ist halt auch anstrengend.
So dümpelt dass dann vor sich hin, bis der nächste das Ruder übernimmt, und die Geschichte geht von vorne los. Aber es gibt immer Grillpartys und Weihnachtsfeiern, und das ist ja mit das wesentliche am Vereins- oder Breitensport.
Also nein, ich glaube dass ist nicht das, was damit gemeint ist.
Ich glaube nicht, dass der "unbendable arm" sonderlich viel mit dem Training für tatsächliche Stabilität mit und ohne Bewegung zu tun hat. Nicht umsonst ist das ja bei Taijiquan und Co. kein "Trick" sondern ein längeres Programm mit spezifischen Stand- und Bewegungsübungen.
Sehe ich ähnlich ,was die Stabi angeht .
Ziel des Übens ist der Motor dahinter ,zu erkennen , anzuwenden. Die Resultierende Stabi ist nur eine mögliche Wirkung daraus bzw. ein Ausdruck dessen.
Ob aber längere Programme notwendig sind ? Hmh, für manche ja , für andere ist es recht schnell erfassund abrufbar.
Manche hangeln sich von 1-2 richtigen Bersuchen von 10 zu 4-5 und bleiben dortb. Anderensind recht fix bei 8-10 von 10 .xd
Ist ,wie oft , eine Frage des Körperverständnisses. Und dort sind duchaus grosse Unterschiede bei den Menschen zu erkennen.
Tja, nur scheint das jeder was anderes zu meinen, und stark versimpelt ist z.B. für den einen oder anderen nur simples push-pull.
Die Abgrenzung zum "Yawara" ist schon interessant, da hier anscheinend mit Yawara "Ju" gemeint ist, was aber meiner Ansicht nach auch nicht näher erläutert wird, um mit dem Ju vom Judo gleichgesetzt wird. Üblicherweise wird das ja als "Nachgeben" interpretiert, was aber eben so auch nicht stimmt.
Also alles in einen Topf schmeißen, wo man irgendwas "inneres" macht, geht nicht.
Gerade der Vergleich mit dem Judo ist interessant, da die Kito-ryu, die ja eine der Schulen ist aus der Judo entstand, ähnliche Prinzipien beinhaltet, wie die Aiki-Prinzipien der Daito-ryu. Der Name Ki-to, was so viel wie steigen und fallen bedeutet, legt das nahe.
Wie gesagt, irgendwas "inneres" machen, ist nicht überall das Gleiche. Also ist auch das:
nicht unbedingt der Wahrheit letzter Schluss, da müsste man halt vergleichen.Zitat:
Falls ich damit "richtig" liege, würde sich entweder ein Besuch in Münster bei Kanken , so der darauf Lust hat oder zusätzliches YiQuan Training anbieten
Allerdings gehen ja einige Aikidoka schon solche Wege, Daito-ryu, tai-qi, I chuan, bagua, Systema und alle möglichen anderen Sachen die so im Bereich "inneres Training" angeboten werden, werden da oftmals schon parallel geübt.
Einige machen einfach Aikido und folgen der Methodik und den Übungen die es im Aikido verschiedener guter Lehrer halt gibt. Wenn das intensiv genug geübt wird (und das ist ohnehin die Grundvoraussetzung) kann man da schon ein recht hohes Niveau erreichen.
Die einzige Methode um was zu erreichen ist halt Training, Training, Training.