Nun, der User "Pansapiens" hat dankenswerterweise einige seiner Aussagen als snapshot fixiert. Darauf beziehe ich mich.
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Zur Art und Weise der Diskussion: "absichtlich falsches Verstehen" ...
https://youtu.be/IcDuvKRYPbw?t=640
Die Hoteliers tun mir leid.
https://www.tagesschau.de/inland/cor...biete-101.html
Für mich eine mehr als fragwürdige Entscheidung.
Ich pack noch einen drauf:
Absolut Irre - und höchstwahrscheinlich auch noch mal wieder verfassungswidrig.
Aber wer genau auf derartig unschöne Entwicklungen hingewiesen hat ist ja ein Aluhut... [emoji6]
Und wie „sinn- und maßvoll“ man dann auch wieder reagiert hat - unglaublich. Wenn ich beruflich oder für einen Familienbesuch in Berlin unterwegs bin ist alles schick (auch wenn ich dann mit der Tante draußen spazieren gehe?). Wenn ich aber als (Tages-)Tourist mir Berlin anschauen möchte bin ich danach „verbrannt“ und darf in anderen Ländern in kein Hotel.
Soll man da jetzt heulen oder lachen?
Dieses Stilisierung als Opfer nervt. Es gab und gibt ständig Kritik und wenn diese sachlich und fundiert ist wird man auch nicht als Aluhut eingestuft (klar Ausnahmen gibt es – in beiden Richtungen).
Worauf beruht deine Annahme, dass könnte Verfassungswidrig sein?
Gab doch da schon genug Entscheidungen zu - siehe Schwedenrückkehrer.
Pauschale Quarantäne oder Verbote nur weil jemand sich in einem (selbst definierten) „Risiko“gebiet aufgehalten hat ohne auch nur zu hinterfragen was man dort gemacht hat ist schlicht unzulässig.
Die 50er Marke ist ja relativ willkürlich - könnten auch 40 oder 60 sein.
Wenn ich diesen Beitrag richtig verstanden habe, dann war das Satire von Bücherwurm, mit der er eben solche Pauschalisierungen anprangern will...:hehehe:
Oder es war nur ein billiger Diffamierungsversuch mir gegenüber.
Mir wird ja unter anderem von ThomasL, der nun zugab, sich öfter mal missverständlich auszudrücken, regelmäßig vorgeworfen, absichtlich falsch zu verstehen.
Starke Vergesslichkeit oder ein bewusster Versuch zu diffamieren? Ich habe bereits in der Vergangenheit öfters eingeräumt wenn ich mich ggf. missverständlich ausgedrückt hatte oder auch einfach falsch verstanden wurde - warum acuh immer (etwas, dass von Dir aber nie akzeptiert wurde, auf deiner ewigen Suche anderen Fehler nachzuweisen). Ebenso habe ich Dir öfters mal Stellen aufgezeigt, wo du mich (vermutlich bewusst) missverstanden hast obwohl anderen klar war was ich meinte.
Deine ständige Versuche andere User in ein schlechtes Licht zu rücken bringen welchen Vorteil für diese Forum? Hast Du das wirklich nötig? Warum nicht stattdessen die Kritik annehmen und mal versuchen den anderen zu verstehen (und bei Unsicherheit ggf. nachzufragen).
Aber: „Wer ein negatives Testergebnis aus den letzten 48 Stunden hat, darf gerne kommen“, sagt der Chef von Brandenburgs größtem Ferienhotel.
Stefan Sühr (49), Chef vom Seehotel Templin: „Wir müssen Hunderte Buchungen stornieren“ (Foto: AHORN Seehotel Templin)
Doch er weiß: Tests sind teuer, die Labors ausgelastet. Sühr: „Das Herbstgeschäft ist gelaufen.“
https://www.bz-berlin.de/berlin/umla...denburg-reisen
Wieder mal vollendete Tatsachen. Man hatte Monate in denen man sich hätte zusammensetzen können um das abzustimmen vor der Erkältungssaison.
Hatte den zwar schonmal in dem anderen Faden, aber weil es ja eigentlich hier um Wirtschaft geht:
https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...-iwf-1.5059455
"IWF rät im Zweifel zum Lockdown
Der Kampf gegen das Coronavirus belastet die Wirtschaft. Richtig konzipierte Lockdowns sind laut IWF trotzdem das beste Mittel - für Gesundheit und Konjunktur..."
Mir fehlt etwas der Glaube am richtig konzipiert :engel_3:
Mir ebenfalls.
Ein Kollege konnte zuletzt seinen Urlaub in MeckPomm nicht antreten, Das Hotel musste (nicht „wollte“!) ihn abweisen, weil er aus München kommt.
München hat in den letzten 2 Wochen, grob geschätzt, 5000 Fälle gemeldet, d.h. die Chance, dass da ein Infizierter ankommt, liegt bei ca. 0,35%. Wo bitte ist denn da das Risiko, dass den wirtschaftlichen Schaden rechtfertigt?
Ich kann hinter einer solchen Strategie nur weiterhin bestehende Ausrottungsfantasien vermuten aber nicht das Vermeiden einer Überlastung des Gesundheitssystems.
Na das ist doch schön, dass ihr beiden Experten das geklärt hättet.
Mir ist kein Land bekannt was es geschafft hat so ein Konzept umzusetzen.
Dazu wird ja bestätigt was viele sagen, schürst du Angst in der Bevölkerung verzichten alle freiwillig. Das passiert ja gerade massiv. Für dass Konzept ist der Zug daher bereits abgefahren.
Das Konzept heißt rasches stringentes Vorgehen, also früher Lockdown, und nicht zu schnell wieder lockern.
Taiwan und Südkorea würden mir da einfallen. Beide zwar staatlichen richtigen "Lockdown", aber mit anderen rigorosen Maßnahmen und massiver Selbstbeschränkung der Bevölkerung.
Für D gab es ja durchaus Modellierungen die besagten, dass wir die Pandemie weit besser in den Griff bekommen hätten, wenn der Lockdown noch 2-3 Wochen länger gedauert hätte.
Also kein Lockdown daher als Beispiel unzulässig.
Wie in Österreich. Dafür ist die Wirtschaft am Ende und jeder zittert vor dem zweiten Lockdown.Zitat:
Für D gab es ja durchaus Modellierungen die besagten, dass wir die Pandemie weit besser in den Griff bekommen hätten, wenn der Lockdown noch 2-3 Wochen länger gedauert hätte.
Die Analyse kannst anscheinend in die Tonne kloppen weil sie anscheinend von einem Ende der Pandemie nach dem ersten Lockdown ausgeht.
Wer nur von zwölf bis Mittag denkt, kommt zu solchen Schlüssen.
Wer sich dagegen genauer mit den Pandemieverläufen in beiden Ländern auseinandersetzt wird darauf stoßen, dass es massive Selbstbeschränkungen in der Bevölkerung gab, und die Geschäfte darum bis Mitte Juni leer blieben. Ein freiwilliger "Lockdown" von unten sozusagen.
Weiterhin ist zu lesen:
"...Die beeindruckenden Resultate der Coronabekämpfung sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wie etwa auf die nach der MERS-Krise 2003 aufgebauten organisatorischen Strukturen, das schnelle Umsetzen vorausschauender Maßnahmen wie Einreiserestriktionen und Quarantänevorschriften, die frühzeitige temporäre Schließung von Schulen und Universitäten sowie die detaillierte Analyse von Infektionswegen und -clustern.
Darüber hinaus wurde die Pandemie mittels der intensiven Nutzung digitaler Technologien, des weitverbreiteten Einsatzes von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln, Social Distancing sowie der Absage größerer Veranstaltungen in Grenzen gehalten..."
https://www.gtai.de/gtai-de/trade/sp...toc-anchor--15
Man kann sich jetzt streiten wie man "Lockdown" definiert. Das sah in Deutschland ja auch anders aus als bspw. in Spanien oder Frankreich.
So zu tun, als ob Vorzeigeländer wie die in Asien keine rigorosen Maßnahmen ergriffen hätten, ist aber Bullsh!t.
Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht, gell? Beschäftige dich nochmal genauer mit der Studie. Die dort postulierten Erkenntnisse hast du nämlich nicht verstanden.
Dass du alles was deinen Horizont übersteigt negierst und ableugnest, spricht dagegen mal wieder Bände über deinen Charakter.
In Taiwan war im übrigen die Pandemie nach dem ersten "Lockdown" zuende, weil man die Welle mit rigorosen Maßnahmen in den Griff bekommen hat.
So wie das für Deutschland bei drei Wochen längerem Shutdown auch prognostiziert wurde.
Sag mal Kensei, warum musst du eigentlich immer sofort persönlich werden? Ist das die Debattenkultur, die du deinen Schülern beibringst?
Wieder so ein Spezi, der ad hominem kritisiert indem er ad hominem geht. :rolleyes:
Wie lachhaft.
Persönlich werde ich bei bestimmten Leuten, wie zum Beipiel Martin oder Bücherwurm, bei denen sich in 200+ Seiten Diskussion gezeigt hat, dass das die einzige Sprache ist, die die verstehen.
Bei dir bin ich mir noch unsicher, ob du ein ernstzunehmender Diskussionspartner bist. Mal schauen was noch so kommt.
Vielleicht Frust. Ist halt schwer seine intellektuelle Überlegenheit zur Schau zu stellen, wenn kaum einer mit einem spielen will. Dabei ist das ja eigentlich gar kein Grund frustriert zu sein. Die Leute hier erkennen damit ja eigentlich an, dass er in einer ganz anderen Liga spielt.
Er versucht halt einen damit aus der Reserve zu locken. Ist billig, aber leicht zu durchschauen.
Dazu noch zig Nebelkerzen und Falschaussagen mit Uminterpretierungen. Aber null Quellen.
Wenn man drauf eingeht dreht er die Aussage wieder um, interpretiert wieder was rein was nicht steht und versucht dich dann zu beleidigen, dass du reagierst.
Es ist ein endlos Spiel, dabei liest er oder versteht seine Quellen meist gar nicht.
Ignorieren ist ertragreicher, weil man sich aufs Thema konzentrieren kann. ;)
Finde seinen Lehrerton ala du musst jetzt aber weil ich das sage putzig. :biglaugh:
Sonst zum Thema, er gibt ja selber zu, dass in Südkorea nie ein Lockdown stattgefunden hat, gibt das aber als positives Beispiel für ein Lockdownland.
Jetzt kann man natürlich entgegen halten, daß es strenge Auflagen gibt aber in Österreich gab es strengere z. B. hatte Österreich einen schnellen und harten Lockdown. Sogar einen Monat und dann sehr langsame Öffnungen.
Eigentlich perfekte Voraussetzungen nach dem Artikel.
Die Wirtschaft steht trotzdem vor dem Abgrund und die Infektionszahlen haben ein neues Hoch. Jeder rechnet mit einem neuen Lockdown.
Weiß er natürlich nicht. Aber er wird schon einen kreativen Weg finden mich zu beleidigen und vom Thema abzulenken. :biglaugh:
Blabla und blubb. :kaffeetri
Deine selektive Lese und mangelnde Differenzierungsfähigkeit sind doch nur noch ein einziger Witz.
Ich schrieb etwas von der asiatischen Kultur und selbstgewählter Isolation der Menschen, weil es nicht um einen verordneten Lockdown an sich, sondern um das Prinzip dahinter geht. Stichwort technische Nachverfolgung der Infektionswege und schnelle Quarantäne. Schulschließungen und abgesagte Großveranstaltungen gab's auch in Asien. DIe Geschäfte sind dort auch leer geblieben, auch ohne staatliche Vorgaben. Wurscht, ob die das Lockdown, Shutdown oder sonstwie nennen. Das Ergebnis zählt. Und darum ging es in der Studie.
Lässt du in deiner Welt nicht gelten, geschenkt.
Ich antworte dir eh nicht in Erwartung eines ernsthaften Gedankenaustauschs, sondern um deine Borniertheit zu entlarven.
Es kamen gestern in der Tagesschau vom 10.10.2020 die Verbände zu Wort und die haben die Probleme mit den Maßnahmen aufgeschlüsselt:
https://www.tagesschau.de/multimedia.../ts-39495.html
Die ersten 5 Minuten etwa.
Ich hoffe man kann noch entsprechend nachbessern.
Geht Verwandten von mir auch gerade so. Leben in einem (dezeit) Risikogebiet und dürfen nicht nach MeckPom. Finde ich (und finden auch die) richtig so. Es macht keinen Sinn Risikogebiete zu definieren, wenn daraus keine Konsequenzen erwachsen.
Jetzt kann man natürlich darüber diskutieren, ab wann ein Gebiet Risikogebiet ist und vllt müsste das etwas fluide gehandhabt werden und an die Auslastungen der Kliniken gekoppelt werden. Aber in der Sache finde ich das Vorgehen richtig so.
Finde es auch legitim, wenn ein Gebiet sich vor Leuten aus Risikogebieten versucht etwas abzuschotten. Das ist für mich völlig nachvollziehbar.
In diesem, oder im anderen Thread hast du darauf hingewiesen, dass Grippetote und Covid-Tote anders gezählt werden. Das ist richtig. Darauf habe ich bereits vor Monaten hier hingewiesen. Mich irritiert dennoch, dass du darauf hinweist, weil dieser Umstand deine Argumentation ja eigentlich schwächt, weil die unterschiedlichen Zählweisen und dann der Äpfel-Birnen-Vergleich der Zahlen ja zu einer Unterschätzung von Covid führt
Aha.
Ab Ende April erste Öffnungen, ab 01.Mai alle Geschäfte wieder offen.
https://www.tagesschau.de/ausland/oe...ungen-101.html
Klingt für mich nicht nach langsamen Öffnungen.
In Taiwan füllten sich ab Mitte/Ende Juni die Einkaufspassagen, und das auch erst allmählich.
Und die hatten als direkte Nachbarn von China schon weit eher mit der Pandemie zu tun als Europa, und auch entsprechend früher Maßnahmen ergriffen.
Ich denke eher das die Verfasser der Studie sowas vor Augen hatten, auch wenn es in Taiwan keinen von oben verordneten staatlichen Lockdown gab.
Er hat das auch recht klaglos akzeptiert und sie haben dann seine Eltern besucht. ich kann den Sinn, ehrlich gesagt, nicht erkennen. Da steckt er ja eher seine Eltern an als irgendwann beim Spazierengehen am Strand oder in einem Hotel mit Hygienekonzept, Abstandsregeln und Maskenpflicht. Das mag vielleicht mal Sinn ergeben, wenn das lokale Gesundheitssystem kurz vor dem Kollaps steht aber nicht bei dieser vollkommen aus der Luft gegriffenen Zahl 50.
Außerdem kann man es auch andersrum sehen. Je mehr ich die Bewegungsfreiheit einschränke, umso mehr verstärke ich Cluster. Hier im München sind die Restaurants oder Fitnessstudios derzeit gut gefüllt (weswegen wir da momentan nicht hingehen). Vielleicht wäre es besser, ein paar von denen würden an der Ostsee oder im Schwarzwald spazieren (oder sogar in der Sierra Nevada wandern) gehen.
Davon abgesehen ist das für mich ein Indiz, dass Politik und Medien mit dem Dauergewarne die Mehrheit der Leute verloren haben. Egal, was die in irgendwelchen Umfragen erklären. Ein Problem auf das ich hier schon vor Monaten hingewiesen hatte.
Die Zählung der Toten zählt ja eher zu einer Überschätzung. Aber zuallererst einmal, finde ich den Vergleich nicht hilfreich. Ich könnte ja (im wesentlichen zu recht) behaupten, Ebola sei 30x tödlicher. Aber dann wirst du mir (ebenfalls zu recht) vorhalten, das sei dafür nicht so ansteckend bzw. epidemisch. usw. usw.Zitat:
In diesem, oder im anderen Thread hast du darauf hingewiesen, dass Grippetote und Covid-Tote anders gezählt werden. Das ist richtig. Darauf habe ich bereits vor Monaten hier hingewiesen. Mich irritiert dennoch, dass du darauf hinweist, weil dieser Umstand deine Argumentation ja eigentlich schwächt, weil die unterschiedlichen Zählweisen und dann der Äpfel-Birnen-Vergleich der Zahlen ja zu einer Unterschätzung von Covid führt
Ein Äpfel-Birnen-Vergleich schwächt weder meine Argumentation, noch führt er zu irgendeiner Über- oder Unterschätzung von irgendwas. Er führt einfach nur in die Irre. Und das gilt für Aussagen wie „Corona ist nicht gefährlicher als die Grippe“ genauso wie „Corona ist 16x tödlicher als die Grippe“. Ich kann mich nicht erinnern, so etwas hier irgendwo behauptet zu haben.
Wenn wir uns darauf einigen können, können wir anschließend überlegen, ob die IFR bei Covid nun bei 0,3% oder doch eher bei 1% (oder sogar bei 2%) liegt. Und wenn wir darüber mehr wissen, können wir uns darüber verständigen (wir beide aber auch die Gesellschaft), welch Maßnahmen wir angesichts dieser Zahl für notwendig erachten und welche Collateralschäden wir in Kauf nehmen wollen. Natürlich muss im selben Geiste noch weitere Parameter ansehen (wobei bloße Infiziertenzahlen ohne sinnvolles Bezugssystem meiner Meinung nach nicht dazu gehören).
Der derzeitige Lagerkampf führt nur dazu, dass sich, was nach meiner Beobachtung bereits passiert ist, die Menschen der Sache überdrüssig werden und sich nolens volens halbwegs an die bestehenden Vorschriften halten und ansonsten machen, worauf sie Bock haben. Wie oben beschrieben: sie stopfen sich in ein enges, schlecht gelüftetes Restaurant an, wo sie 50cm voneinander entfernt, durch Plexiglasscheiben getrennt, gemütlich essen gehen aber sich brav am Eingang die Hände desinfizieren. Da braucht man sich doch nun wirklich nicht über steigende Fallzahlen zu wundern, oder?
Ich halte zwar einige der Vorgaben für total hirnrissig. Deswegen gehe ich aber auch nicht gleich auf Corona-Partys, sondern halte Abstand und gehe nicht dahin, wo viele Leute sind. Genauso halte ich die Panik für übertrieben und Covid nicht für so gefährlich, wie es (teilweise) dargestellt wird. Aber ich habe mich auch schon mit einer Intensivmedizinerin hier unterhalten und weiß, wie schlimm es gegebenenfalls werden kann. Wir haben auch einige Fälle im Bekanntenkreis (von nix gemerkt bis ziemlich schwer) und einen verstorbenen Arbeitskollegen. Ferner habe ich einen Hochrisikopatienten daheim und man soll den Teufel ja nicht löcken.
Auf der anderen Seite haben wir genauso andere schwere Krankheitsverläufe im Bekanntenkreis und das Café meiner Frau liegt gegenüber einer großen Kinderklinik. Da bekommen wir Geschichten mit, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Aber was soll ich da machen? Angstvoll unter das Bett kauern ist ja auch keine Lösung. Es gibt halt sowas wie Lebensrisiko und ich kann mich nur jeden Tag beim lieben Gott bedanken, wenn er mich mal wieder verschont hat.
Am Ende ist es für mich eine Frage des persönlichen Risikomanagements. Etwas, das keine amtliche Regelungswut ersetzen kann. Das sollte einem versierten KS/KKler eigentlich vertraut sein.
Amen! ;):D
das sehe ich genauso, allerdings möchte ich meine freiheiten nicht freiwillig bzw gezwungendermassen vollkommen einschränken, weil andere sich nicht an wissenschaftlich gesichtere massnahmen halten wollen und ihren persönlichen egotripp fahren. im Kampfsport gibt es dazu regeln, die alle teilnehmer gleichermassen schützen sollen, die einige auch nicht für angemessen halten.
Natürlich müssen Regeln, die gelten auch eingehalten werden. Darüber hinaus darf man die aber in einer Demokratie auch kritisch hinterfragen und (im Rahmen des Systems!) dagegen vorgehen. Dementsprechend sind ja auch bereits einige Gerichtsurteile ergangen. Vor allem aber würde ich mir wünschen, dass der Staat zunächst einmal für die Einhaltung der geltenden Regeln sorgt, anstatt andauernd neue (überwiegend schwachsinnige) hinzufügt.
Ich schrieb ja schon mal weiter oben. Dass ich bei Regen auf einem öffentlichen Platz eine Maske tragen soll aber auch, dass meine Tochter nicht mit ein paar Freunden am Isarufer bei nem Bierchen (auch spätabends) chillen darf, während anderswo Großhochzeiten mit Hunderten von Menschen unter Ignoranz sämtlicher bestehende Abstands- und Hygieneregeln stattfinden können, erschließt sich mir überhaupt nicht.
Wenn Merkel von „brachial durchgreifen“ oder Söder von „Zügel anziehen“ reden und dann lauter neuen Quatsch erfinden, wollen se doch nur von ihrer Unfähigkeit ablenken, die wenigen grundlegenden wirklich wichtigen Regeln konsequent durchzusetzen. Da bleibe ich dann dabei: Eher locker als verschärfen! Aber im Gegenzug eben das was dann noch übrig bleibt, auch konsequent einfordern. Bei weniger Regeln sollte ja auch die konsequente Nachverfolgung deutlich einfacher fallen. Also die berühmte 80%-Lösung...
viele massnahmen sind sinnfrei und massnahmen sind nicht vergleichbar, was nicht zur akzeptanz beiträgt.
mir fehlen verschiedenen zahlen und ergebnisse der gesundsheitsämter bzw RKI, die eine diskussion über massnahmen ermöglichen.
wieviele fälle sind auf party und feiern zurückzuführen, sportveranstaltungen, sportausübung, öffentliche verkehrmittel restaurants, hotelübernachtungen , in füchtlingsheim in betrieben etc .etc.
irgendwie erscheint mir vieles etwas wage und ein versuch un irrtumsweg. das finde ich schon merkwürdig.
auch die formel ,maske abstand, handwaschen, lüften, wird nicht reichen und führt in den sog hygienekonzepten zum erfolg.
@Katamaus
Das Problem ist halt das vieles was es an Regeln gibt schlicht nicht nach den Nutzen untersucht wird. Entweder weil man nicht will, die Ressourcen fehlen oder schlicht keinen Plan hat.
Ist halt nicht alles so wasserdicht bewiesen wie das sich manch einer einredet um die eigene Angst zu zügeln.
Also versucht man das Volk mit Angst zu steuern, hat ja im Frühjahr super funktioniert.
Dadurch spaltet sich die Bevölkerung, in die die sich vor Angst in die Hose machen. Die hast eh unter Kontrolle, dafür tun sich hier andere negative Effekte auf.
Hab ja einiges dazu verlinkt.
Und die andere Gruppe die sagt, scheiß auf die Regeln es ist völlig egal was ich tue weil die verbieten eh alles wie sie lustig sind.
Dazu sind die Regeln zahnlos und wirklich nachverfolgen kannst den Großteil nicht.
Das wurde aber alles schon lange vorhergesagt.
Die Entwicklung der Zahlen und den Unmut sieht man ja jetzt. Und der Winter kommt erst.