Wurde hier 100x erklärt, erst vor kurzem wieder von mir.
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Du regst dich doch immer über die auf, die deiner Meinung nach nur krank werden weil sie nicht auf ihren Körper hören und bei einer Infektion nicht ruhen. Und jetzt machst Du gegen die ausdrückliche Empfehlung direkt nach der Impfung Sport? Sag mal sonst geht es aber noch?
Die ausdrückliche Empfehlung, nicht gleich nach der Impfung Sport zu machen, hatte ich ja nicht von meinem Körper bekommen, sondern das stand in den Richtlinien zur Impfung.
Ich war ja jederzeit frei, den Sport zu beenden, sobald mir übel oder schwummerig oder sonst ungut werden sollte. Was nicht passiert ist, ausser einem leichten Gefühl ähnlich wie ein Alkoholrausch ganz am Schluss.
Auf meinen Körper höre ich deutlich mehr und genauer als auf allgemeine, nicht speziell auf meine Situation angepasste Richtlinien, die dafür sorgen, dass es im Schnitt nicht aus dem Ruder läuft.
Mal ne Frage hierzu - bist Du der Meinung, damit die Nebenwirkungen der Impfung schneller losgeworden zu sein oder bist Du der Meinung ("Rückgängig gemacht", "rausgeschmissen"), dass Du quasi auf dem Stand vor der Impfung bist, als hättest Du Dich nicht impfen lassen?
Es geht hier eher um die Frage, ob es eine relevante (oder überhaupt eine....) Ersparnis ist, wenn du für dein Toilettenpapier, das im Supermarkt in deiner Nähe für 3.99 zu erhalten ist, lieber hundert Kilometer in einen andern Laden fährst, wo es für 3.98 zu erhalten ist.
und nein, ich würde die Impfung niemandem mehr empfehlen, seit ich selbst erfahren habe, was das in mir anstellt. Gar niemandem.
Meine Befindlichkeit (Energieniveau, Motivationsniveau, Fähigkeit mich selbst zu überwinden) befindet sich wieder im Zustand wie vorher. Wobei die Impfung bestimmt noch die eine oder andere Spur oder Narbe hinterlassen hat. Aber dieses bedrückende "ich mag nicht, ich fühle mich schwächer als normal" ist weg.
Die üblichen Erklärungen und Argumente kenne ich doch.
Ich finde sie nur, zu grössten Teilen, weder schlüssig, noch überzeugend.
und ich befürchte, nicht zuletzt aufgrund eigener Beobachtungen, dass die Impfung gerade jenen, die sie schützen will (den Alten, den Kranken, den Schwachen) mehr Probleme bereitet, inklusive bis Tod im Extremfall, als sie löst.
Eine Einstellung, die ich übrigens nicht nur im Fall Corona habe, sondern generell finde ich den Einsatz von Medikation - auch chronisch - viel zu leichtfertig, mit viel zu wenig Beachtung von Nebenwirkungen. Es ist schlicht nicht normal, dass Leute über70 im Shcnitt fünf, sechs, sieben Medis täglich einnehmen müssen. Wenn man etwas für diese Leute, ihre Gesundheit, Lebensdauer und Lebensqualität tun will, wäre mal das gründliche Prüfen und Ausräumen und neu Strukturieren der Übermedikation wohl in den meisten Fällen die bessere Idee, also noch eine Spritze, und noch ein Booster, und dann nochmal noch einen drauf.
Und Das, während in Deutschland und der Schweiz die ITS mit ungeimpften Corona-Patienten volllaufen. Meine Fresse... :rolleyes:
https://www.faz.net/aktuell/politik/...-17527474.htmlZitat:
Wegen Impfmüdigkeit und Delta : Die Intensivbetten in der Schweiz sind schon zu 84 Prozent belegt
https://www.tagesspiegel.de/politik/.../27582684.htmlZitat:
Schweiz debattiert über Triage bei Ungeimpften
Die Schweiz hatte auf das Ende der Pandemie gehofft. Jetzt ist das Infektionsgeschehen hoch, die Kliniken laufen voll. Nun gibt es scharfe Forderungen. (...)
Die Schweiz hat gerade zwischen 70% - 80% Auslastung, was völlig normal ist.
https://rsalzer.github.io/COVID_19_BAG/
Es bleibt leider das Geheimnis der faz, wie sie ihre 84% gefunden hat. Der Stand von letztem Donnerstag ist 75.8%
[/QUOTE]
laut BAG sind 63% der Schweizer geimpft, nicht 51%
https://rsalzer.github.io/COVID_19_BAG/impfung/
Die gesamte Auslastung von Spitalbetten mit Covidpatientenist bei 1.8%
https://rsalzer.github.io/COVID_19_BAG/
ich weiss je nicht, wo diese Journis recherchieren...
Das Geheimnis wird dem aufmerksamen Leser relativ schnell gelüftet, die Artikel sind vom 08.09.21.
Dir ist aufgrund deiner selektiven Lese wohl auch folgendes entgangen:
Alles völlig normal und kein Grund zur Sorge, gell? :rolleyes:Zitat:
Was in Deutschland künftig gelten soll, ist in der Schweiz schon der Fall: Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken ist dort das wichtigste Kriterium bei der Pandemiebekämpfung. Der Blick auf diese Zahl verheißt derzeit nichts Gutes: Rund 84 Prozent der 876 zertifizierten Schweizer Intensivbetten sind belegt. Dabei verschleiert diese Durchschnittszahl noch, dass einige Krankenhäuser schon am Anschlag sind und geplante Operationen verschieben müssen, weil sich ihre Intensivstationen mit Covid-19-Patienten gefüllt haben. Der Verband Zürcher Krankenhäuser beispielsweise teilte mit, dass schwer verletzte Unfallopfer nicht mehr ohne Weiteres zum nächstgelegenen Krankenhaus transportiert werden könnten. So gingen wertvolle Minuten verloren.(...)
Unabhängig davon was jetzt stimmt kann man sich trotzdem die Frage stellen, wieso hat man denn nicht mehr intensiv Plätze im vorfeld geschaffen ?
1 1/2 Jahre hatte man ja schliesslich zeit und spätenstens als man vor nem halben jahr schon im Vorfeld mit einer 4. Welle rechnete und dann noch im Sommer die impfbereitschaft merklich nachgelassen hat, hätte man da doch reagieren können.
Gar nichts wird gelüftet, das ist einfach das, wsa der Journi in den Artikel schreibt. Leider ohne den geringsten Beleg, woher er diese Zahlen hat. Papier und Pixel sind geduldig...
Gemäss der von mir verlinkten Statistik waren nämlich nie (!) 84% der Schweizer Intensivbetten belegt.
Wobei es im April 2020 noch 1200 Intensivplätze gab, heute nur noch 800. Also ein Drittel aller Intensivbetten wurde während der Pandemie abgebaut.... hmmmm.
Dass einzelne (!) Intensivstationen an Kapazitätsgrenzen gelangen, und Patienten gegebenenfalls in ein anderes Spital verlegt werden müssen, war schon immer so. Auch vor Corona. Aber in der kleinen Schweiz ist das nächste Spital nie sehr weit weg, es gibt Sanität, es gibt Helikoptertransporte.
Es gibt die Armee, die bei Bedarf schnell zur Überbrückung weitere Plätze errichten kann, wenn es sein muss.
Da muss man sich wirklich Mühe geben, denUntergang des Abendlandes in diesen Sachverhalt hineinzulesen...
Mal abgesehen davon, dass dies wieder nur der Versuch ist die Verantwortung auf den Staat zu schieben:
Wir sind nicht in China, wo man über Nacht 10 Krankenhäuser aus dem Boden stampfen kann. Und selbst wenn es ginge: Woher nimmst Du das Personal, dass die 10.000 Intensivpatienten versorgen soll? Was machst du mit dem Personal nach der Pandemie? Diese Mitarbeiter kommen doch nicht über irgendwelche Zeitarbeitsfirmen.
Kein Arbeitgeber dieser Erde stockt sein Personal massiv auf, um vorübergehende Engpässe zu überbrücken. Schon gar nicht, wenn er dazu Fachpersonal braucht, das er einem anderen erst abwerben müsste.
Und nochmal: Hätte, hätte, Fahrradreifen, bringt uns nicht weiter.
Also ich sehe in der Statistik just für September einen Ausschlag der ITS Belastung knapp über 80%.
Zum Rest, naja. Es gibt Verantwortliche in der Schweiz die warnen, und es gibt Discipula, die meint das sei alles völlig normal.
Möge sich jeder selbst eine Meinung dazu bilden.
Wenn das Personal fehlt, zeig mir mal, wie du da reagieren würdest.
Bei uns hat Personal aufgrund der hohen Belastungsphasen während Corona in den letzten Monaten gekündigt, und fehlt jetzt zusätzlich auf den ohnehin schon unterbesetzten Stationen.
Aber klar, setzen wir halt das Militär ein. Die werden schon kompensieren, dass die Hälfte der Schweizer zu faul zum impfen ist.
China kann. Wie machen die das? :gruebel:
Es wäre ja schon mal hilfreich, wenn man nicht durch miserable Bedingungen noch zusätzlich viele Beschäftigte zur Aufgabe getrieben hätte.Zitat:
Und selbst wenn es ginge: Woher nimmst Du das Personal, dass die 10.000 Intensivpatienten versorgen soll? Was machst du mit dem Personal nach der Pandemie? Diese Mitarbeiter kommen doch nicht über irgendwelche Zeitarbeitsfirmen.
https://www.praktischarzt.de/magazin...undheitswesen/
Und die, die letztes Jahr noch beklatscht wurden, müssen um jede noch so kleine Verbesserung kämpfen.
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beit...ss-berlin.html
Von alleine passiert da gar nichts, weder durch Politik noch durch Klinikleitungen.
Lass mich raten: Weil es die Rendite schmälert? Aber es geht doch vor allem um die Menschen, oder?Zitat:
Kein Arbeitgeber dieser Erde stockt sein Personal massiv auf, um vorübergehende Engpässe zu überbrücken. Schon gar nicht, wenn er dazu Fachpersonal braucht, das er einem anderen erst abwerben müsste.
Im übrigen kommt vieles drauf an, ob die Geimpften sich vernünftig verhalten.
https://www.welt.de/gesundheit/plus2...mpften-ab.html
Und es ist so unmöglich neues Personal zu finden indem man attraktivere Bedingungen schafft?
Nein, lieber vergrault man dann noch Leute indem man sie raus mobbt, da sie nicht geimpft sind sich aber jeden Tag! Testen müssen was als Sicherheit sicher nicht schlechter ist. Kenne selber persönlich 2 Fälle bei denen es genauso war. Dann aber hinterher sagen es fehlt Personal. Ein dickes mega lol :megalach:
Schlechte Personalpolitik sollte durch gute Personalpolitik ersetzt werden. Jetzt, anderthalb Jahre in die Pandemie hinein, hat es ja Zeit und Gelegenheit dazu gegeben. Und früher eigentlich auch schon, das Problem ist doch seit längstem bekannt.
bitte keine Fake News, 63% der Schweizer Bevölkerung ist geimpft. Hier nochmals zum Nachlesen:Zitat:
Aber klar, setzen wir halt das Militär ein. Die werden schon kompensieren, dass die Hälfte der Schweizer zu faul zum impfen ist.
https://rsalzer.github.io/COVID_19_BAG/impfung/
und ja klar, das MIlitär hilft immer in Notlagen. Das ist völlig normal und üblich in der Schweiz.
Wer Leute per Lockdowns zum Daheimbleiben verknurrt, wird aufgrund mangelnder Bewegung mehr Stürze generieren, somit mehr neue Spitalaufenthalte.
Wer Leuten das Sozialleben wegnimmt, generiert mehr Ängste, Depressionen und psychische Störungen, was weitreichende Folgen auf den Gesundheitszustand hat.
Wer Leuten den Sport wegnimmt, wird mehr Diabetes und Übergewicht generieren. Also genau das, was unter anderem auch Risikofaktor für schweren Covid ist.
Wer den Leuten via Medien Angst einjagt, wird Angst ernten... mit allem, was das bedeutet.
ja, und generell ist ein Krankenhaus ein Ort, wo man notdürftig zusammengeflickt wird, aber heilen muss man anderswo. Sei es zuhause, oder in speziellen Rehaeinrichtungen. Ein Krankenhaus ist keine Umgebung, wo Gesundheit gefördert wird. Es ist eine Umgebung, wo Krankheiten und Verletzungsfolgen behandelt werden. Was zwei sehr unterschiedliche Dinge sind.
Die Schweiz betrieb im April 2020 um die 1200 Intensivbetten. Heute sind es noch um die 800 Intensivbetten.
Wo ist denn das Personal heute, das vor einem Jahr diese 400 Betten betrieb, die in der Zwischenzeit abgebaut wurden? Die haben sich bestimmt nicht alle in Luft aufgelöst?
Lauterbach möchte ja wieder Impfzentren eröffnen, eine gute Idee aber bei der hohen Zahl an Geimpften wäre es unnötig Personal bindend wenn dann nur ein paar pro Tag kommen.
Vielleicht wäre es effektiver wenn Ungeimpfte einen Termin vereinbaren können zu denen dann Personal zu ihnen nach Hause kommt und dort impft.
Oder ganz klassisch mit Klingeln putzen und von Tür zu Tür gehen.
Inwiefern es datenrechtlich möglich ist Stadtteile und Gegenden mit schon Geimpften abzugleichen um effektiver zu den Leuten zu gehen weiß ich nicht.