:cry:
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@wusau - vielen Dank fuer Deine ausfuehrliche Antwort!!! Ich stimme Dir zu 100% zu und hoffe, das meine Posts, arroganzfrei, verstanden werden. Denn das war ja mein Grundgedanke - jede KK/KS/SV hat Ihre Berechtigung. "Darsteller/Poser/Blender" - die sind das Problem.
Mich ueberrascht, dass das WT und anscheinend viele WT-ler, so wie Ihr es hier beschreibt, sich derartig verändert haben...auch bez dem großspurigen Auftreten. Ich selbst wohne und trainiere in Polen. Und solch eine Meinung ueber das WT, hier, kenne ich halt nicht. Artikel, Buecher....auf die Frage an unseren GM Norbert Maday, im Seminar, wann denn endlich ein Buch von ihm kommt, antwortete er: "Nie...das haltet ihr in euren Händen" - ich hoffe er behält das bei.
Natuerlich gibt es positive & negative Meinungen, aber keine "Welle". Ich kenne es hier auch nicht, dass sich die WT-ler die Krone aufsetzen. Im Gegenteil, viele meiner Trainingspartner sind interessiert am Sparring und am Austausch mit anderen Stilen...um zu pruefen, lernen auszutauschen....nicht um anderen eins reinzudruecken oder bloss zu stellen...btw...WT ist hier nich gar nicht sooo bekannt und wird eher belächelt, wenn man auch noch Kung-Fu hört ;)
Kurz zu mir: Ich habe 8 Jahre TKD in Köln (Meister Kim) trainiert (1.Dan), Kurz WC in Köln bei Meister Yie (verbandsunabhängig), mal Krav Maga mittrainiert, mit Freunden die Boxer und Karateka waren gesparrt. Aufgewachsen unter Hools, wo es weniger ums Spiel ging. Neuerdings Kontakt mit Aikido. Mich interessiert sehr BJJ, MMA, Boxen um zu lernen, aber auch um teilhaben zu lassen an meinen Lösungswegen. Und ja, in WT hab ich meinen Part gefunden.
@ wusau : prima Beitrag :yeaha::yeaha:
@ awi2911
Du bist in Polen.
Da stehen wohl ( noch nicht ) unzählige EWTO-Schulen im Wettbewerb
um ein paar Schüler und müssen JEDEN nehmen den sie kriegen können - so
nämlich in D/A/CH wo die "Luschen" die totale Mehrheit bilden - da KANN man
nix draus machen !
Wenn man WT als Herausforderung an harte Jungs anbietet - dann kommen genau
die und wenn das Training entsprechend aus sieht ( was absolut möglich ist !! )
kommt auch genau das raus !
Bietet man WT als Freizeit-Sport für Hausfrauen und Kontakt-Fürchtende an,
kommen auch da genau die angesprochenen Leute - - - Ergebnis ist bekannt !
Mit WT wird man kein harter Kämpfer - das muss man schon mitbringen und
die Bereitschaft hart zu arbeiten.
Dann funktionieren auch die oft angezweifelten WT-Techniken.
In JEDEM ernsthaften KS/KK wird körperliche Fitness gefordert und trainiert.
In der EWTO gibt's die fast geniale Ausrede: "das machen wir außerhalb des
regulären Trainings - dafür ist dort die Zeit zu schade".
Und ganz klar: ALLE machen das mit Ernst und Energie zusätzlich zu einem
Training das denen sichtlich schon zu anstrengend ist :D:D:D
Grüße
BUJUN
Es war einmal: Großlehrgang auf Schloß, 4 - 5 Tage ( Ostern / Pfingsten / Sommer z.T. mit LT / Herbst )
2 Trainingseinheiten je 3 Stunden ( 09.00 - 12.00 und 15.00 bis 18.00 )
dazwischen mal schnell nach Hause und Waldlauf ( querfeldein ) Ausnahme: wenn Escrima in der "Mittagspause" war
abends noch mit den Gewichten gespielt
und sao-wohl gefühlt :)
@Bujun
EEWTO bitte...so viel Zeit muss sein :D
Das mit den Schulen stimmt...hier gibt es auch nicht viele Ableger.
Unsere Camps & Seminare, sehen genauso aus, wie Du es beschrieben hast.
2x à 2,5 - 3 Std Training pro Tag.
Und ich stimme Dir zu und hab das auch vorher geschrieben, es liegt an einem selbst und dem Trainer, wie er trainiert. Mein Trainer ist nicht der Softi und das gefällt mir sehr. Technik, Effizienz und ein Maß an Härte wird abverlangt, so wie das Abhärten an sich.
Polen ist vielleicht auch deshalb etwas anders, da die Kämpfermentalität eine Andere ist...obwohl es auch in einigen Städten etwas lascher zugeht als bei uns.
Aber da wären wir wieder beim Trainer, der Einstellung und den Prioritäten.
Toller Beitrag wusau!
Ich hab mal ganz kurz in die EWTO Welt rein geschnuppert. Vor Jahren wurde mal ein kostenloses mehrwöchiges BlitzDefence Seminar angeboten.
Im Gegensatz zu BUJUN's Kritik gab es jedoch ein sehr anstrengendes Konditionstraining vor dem eigentlich Training. Hausfrauentraining war es keines.
Dennoch wurde von der ersten Stunde extrem viel Wert darauf gelegt, WT als die heilbringende Wunderwaffe zu erklären, was hier so oft kritisiert wird.
Den Teilnehmern wurde mehr oder weniger deutlich dargelegt, dass sie sich durch das BlitzDefence Seminar in nahezu allen Lebenslagen perfekt verteidigen können.
Und es wurde auch zu keiner Zeit vermieden das gelehrte WT über alle anderen Kampfkünste zu stellen. Dazu gab es etliche Vergleiche warum dies und jenes alles Scheiße ist und man eigentlich nichts weiter als WT benötigt. Wenn der Trainer dann noch seine Kettenfauststöße vorführen konnte, war die Welt für Ihn in Ordnung.
Ich habe damals relativ schnell die Lust daran verloren und bin weitergezogen. Seither bin ich aber extrem mißtrauisch sobald ein Trainer anfängt seine Kampfkunst über eine andere zu heben. Das geht mir aber auch in anderen Lebenslagen so. Ich benötige auch keinen Autohändler, kein Hausbauunternehmen oder ähnliches, die Ihre Produkte "besser" darstellen wollen, indem sie Konkurrenzprodukte klein reden. Man darf überzeugt von seiner Sache sein - man sollte seinen Horizont aber doch auch nach rechts und links nicht komplett verschließen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich kann die Kritik, speziell an der Organisation von Herrn K. vollkommen nachvollziehen.
Einen Takedown mit in die Augen Popeln aufhalten, halte ich tatsächlich für absoluten Murks. Natürlich ist ein Finger im Auge effektiv. Es geht hier aber um prinzipielle Verhaltensweisen, Erfolgswahrscheinlichkeiten und den gewünschten Effekt. Wenn du in einer schlechten Position bist, bringt dir das auch nicht viel. Wenn du in einer guten bist, brauchst du es nicht. Warum die Erfolgsaussichten schlecht stehen hatte ich bereits aufgeführt.
Es gibt im Internet zig Videos der Gracie Challenges wo all das erlaubt war. Auch gibt es zig Videos alter Vale Tudo Kämpfe wo ebenfalls beißen, griff in die Augen, Schläge in Genitalbereich etc. erlaubt waren.
@antikörper:
+1
hier einige beispiele:
einfach, um mal zu zeigen, daß es sehr schwer ist, einen takedown abzuwehren, wenn man das nicht trainiert. und es gibt nun mal nur eine handvoll abwehrstrategien gegen solche angriffe - und die meisten beruhen auf dem sprawl, wie hier bereits erklärt wurde.
ich finde KEINE kämpfe, in denen ein chunner solche takedowns erfolgreich abgewehrt hätte.
vieleicht hab ich nicht gründlich genug gesucht ...
ich bitte aber darum, NUR beispiele aus KÄMPFEN zu posten, nicht aus trainings-sessions mit willigem partner, der "jetzt mal den ringer macht" ...
;)
mir geht's nicht ums lästern.
:)
ich finde im netz immer nur solche videos:
auch hier wieder NUR theorie mit den eigenen schülern. KEIN einziges beispiel (video), daß DAS mal in einem kampf gegen einen wrestler / bjj-ler / judoka / sambokämpfer funktioniert hätte.
nur theoretisches herumgehampel.
WENN diese dinge praktikabel wären - warum haben die MMA-jungs das nicht längst geklaut, in ihr training integriert ... und warum sieht man diese tollen konzepte nicht in MMA-kämpfen?
In einem anderen Themenstrang hat der User "Ganz Braver" ja auch erklärt mit seinem SV System seien Takedowns kein Problem - die würde er quasi im Schlaf abwehren.
Da ich ja nun mal ein von Natur aus neugieriger Mensch bin (und solche Takedown Abwehren auch gern drauf hätte) habe ich ihn gefragt was genau er denn trainiert. Aber darauf habe ich bislang leider noch keine Nachricht erhalten.
und auch in diesem video sehe ich NUR typen, die sich gegenseitig erzählen, wie sie grappling-takedowns abwehren WÜRDEN, wenn ...
ich sehe KEIN einziges beispiel dafür, daß so etwas jemals in einem MMA-kampf funktioniert hätte.
was mich immer wieder wundert: die gehen ganz selbstverständlich davon aus, daß der single leg takedown /double leg takedown der EINZIGE angriff ist, den ein grappler zur verfügung hat ...
ich sehe auf der tube immer nur sowas:
der titel des videos lautet: wrestling vs wing chun.
wo ist denn da bitte das wrestling? außer viel gelaber und theoretischen erwägungen ("würde ... hätte ... könnte ...") kommt da NICHTS.
in den weiter oben verlinkte videos sieht man, was passiert, wenn diese theorie auf die realität trifft. dann kommt der takedown nämlich durch, und dann gehts in den boden, und da ist dann schluß.
ist ja nicht schlimm - die jungs vom muay thai behaupten ja auch nicht, sie würden im clinch mit ringern mithalten können doer am boden die großen cracks sein.
hat eben jede kk ihr ureigenes gebiet ... aber dann sollte man auch nicht meinen, außerhalb der eigenen kompetenzen mitreden zu müssen.
;)
Beim WT damals wurde immer bei der TakeDown Abwehr als erstes versucht, aus der Bahn raus zu laufen.
Die Variante mit dem Ellenbogen auf Rücken gabs auch, aber man merkte beim Training recht schnell, wenn einer richtig reinprescht, gings nicht gut aus und man traf sich auf dem Boden. Da denke ich, Rambat hat schon recht.
ich hab überhaupt nix gegen chunner.
nur - wenn man einen takedown abwehren können will, sollte man sich nicht in theoretischen überlegungen ergehen, sondern vielleicht mal diejenigen fragen, die das in jedem training machen.
also mit wrestlern trainieren.
würde ich sehr viel besser finden als dieses ganze "und wenn dann ein wrestler kommt - ach, siggi, tu doch mal so, als wärest du ein ringer - dann machen wir dieses und jenes ..."
na ja, wenn das funktionieren WÜRDE, dann würden das die jungs im MMA und beim ringen ja auch machen, oder?Zitat:
Beim WT damals wurde immer bei der TakeDown Abwehr als erstes versucht, aus der Bahn raus zu laufen.
es hat sich doch gezeigt, daß der ganze kram nicht funktioniert.
warum also nicht die takedown-abwehren trainieren, die tatsächlich wirksam sind?
Das ist, denke ich , eines der Hauptprobleme. Man merkt es doch schon im allgemeinem. Wenn langsam trainiert wird klappen Dinge, die niemals unter Druck und Tempo passen. Wenn man bei dem TakeDown Beispiel bleibt, wenn ich nicht das reale Tempo und den Druck, der da auf mich zukommt bekomme, wie soll ich damit lernen ,umzugehen? Man wundert sich , wie viel sich relativiert.
Und ja, man sollte bei den Leuten vorbeischauen und gucken, wie die das machen, wenn man solche Dinge üben will.
Ich werde das Gefuehl nich los, dass meine Posts hier falsch interpretiert werden. Daher nochmal kurz:
Ich sage nirgendwo, dass wir im WT eine "Abwehr" trainieren, die keine TD's zulässt und dies auch nirgends behaupte.
Sehr wohl lese ich aber, dass es, Euren Trainingserfahrungen nach, nur bestimmte "Verteidigungen/Abwehr", in Form von Sprawls gibt. Verstehe ich das richtig? Ich brauch keine YT-Ringvideos
Meine Frage war, trainiert Ihr auch "nicht Regelkonform" Abweherhaltungen und könnt darauf aufbauen? Beispiel: Verteidiger hat beide Hände frei, rechnet mit einem TD....kommt man dann bei Euch nicht ans Gesicht, Nacken, Hals, Rueckrat, kann sich wegdrehen, da:
a) Druck, Geschwindigkeit zu hoch
b) Kopf soweit unten, dass kein Hinkommen möglich ist
c) beides...noch was anderes....alles schon selbst probiert und nix hat geklappt
Ich will hier nichts beweisen, sondern fragen. Fühlt Euch doch nicht immer gleich "angegriffen" wenn man fragt? Obwohl ich verstehe, dass es auch andere WT-Ler geben mag, die einfach immer das Gegenteil behaupten und auf Ihren Trainingsmethoden beruhen
da openmind ja gerade strandurlaub macht und sich hier nicht äussern kann, hat er mich gebeten seine anti-takedown-form hier reinzustellen.
damit dürfte das thema abgehandelt sein...
OK - sorry fuer meine Fragen, ich bin dann raus.
@awi:
jeder, der grappling trainiert, kennt auch die "dirty tricks", mit deren hilfe man vor allem im wettkampf (regelwidrig) versucht, sich den einen oder anderen vorteil zu verschaffen (soviel zum thema "kampfSPORTLER könne ja nur innerhalb ihres regelwerks agieren!").Zitat:
Beispiel: Verteidiger hat beide Hände frei, rechnet mit einem TD....kommt man dann bei Euch nicht ans Gesicht, Nacken, Hals, Rueckrat, kann sich wegdrehen, da:
a) Druck, Geschwindigkeit zu hoch
b) Kopf soweit unten, dass kein Hinkommen möglich ist
c) beides...noch was anderes....alles schon selbst probiert und nix hat geklappt
dazu gehören natürlich auch solche dinge wie "ins gesicht fassen" in allen möglichen varianten.
meist geht das so schnell und ist so eingeübt, daß der kampfrichter es nicht sieht.
und trotzdem bringt es wenig bis nichts.
ringer knallen DAUERND mit den köpfen zusammen!
beim grip-fight kriegen sie DAUERND "watsch'n" an die ohren!
jeder, der länger als ein halbes jahr grappling trainiert, kann mit sowas umgehen und ist damit nicht mehr zu beeindrucken.
außerdem lernt man im ringen sehr schnell, den kopf so zu halten, daß man dem anderen möglichst wenig angriffsfläche bietet.
das alles ist ringer-grundschule.
und nun überleg doch mal bitte, warum die methode "ich fasse dem ringer ins gesicht und pople an seinen auegn rum und drehe ihm die nase weg oder gleich den ganze kopf" nicht wirklich funktionieren KANN ...
;)
vor allem dann nicht, wenn man nicht gelernt hat, die eigene basis, den eigenen stand zu verteidigen - udn das geht eben NUR mit sprawl.
wäre es anders, WÜRDEN die ringer und vor allem die jungs vom MMA das auch anders machen.
Ernst hat das nicht so ernst gemeint, nicht böse sein. Hab Geduld mit den Leuten, es ist Freitag. Auf deine ernst gemeinten Fragen wirst Du auch ernst gemeinte Antworten erhalten hier. Der Klamauk zwischendrin dient der Unterhaltung und gehört hier einfach seit vielen Jahren dazu. Ist nicht jedermanns Sache, aber man gewöhnt sich daran und lernt es zu schätzen mit der Zeit.
Ich persönlich würde hauptsächlich mit a) antworten. Bei einem gut gemachte Takedown geht das zu schnell und zu heftig, als dass ein Augenpieksen das noch verhindern kann, selbst wenn das Auge dabei kaputt geht. Und das Dumme ist, dass Du dann eventuell auf dem Hinterkopf landest und im Anschluß auf der Intensivstation, wenn Du nicht rechtzeitig gesprawlt hast.
Aus meiner Sicht gibt es aber noch eine Antwort: Man überschätzt gerne die Wirkung von so Dingen wie Kehlkopfschlägen, Genitaltritten und Augenstechen. Nicht nur ist da eine gewisse Verzögerung einzuberechnen, bis eine Wirkung eintreten kann, sondern ich habe inzwischen schon einige Leute kennen gelernt, bei denen das einfach kaum funktioniert. Ich weiß, schwer vorstellbar, aber wenn Du bei jemandem erst mal 10 Sekunden richtig fest herumdrücken musst, bis Du endlich den Augapfel so erwischt, dass der sagt: "OK jetzt fängt es an weh zu tun", dann wird Dir klar, dass dies im Kampf völlig nutzlos sein kann.
Daher sehen wir solche Dinge im 8PWC eher als Stör- oder Ablenkungsaktionen, aber verlassen uns nicht darauf, dass eine signifikante Wirkung eintritt.
@dirk:
nicht nur das - KEIN grappler wird seinen kopf stillhalten, wenn ihm der gegner ins gesicht grabscht.
und das in manchen videos zu sehende "ich greif um dein kinn und drehe deinen kopf weg" möchte ich angesichts der sehr stark ausgeprägten hals- und nackenmuskulatur bei grapplern gern mal in einem kampf sehen und nicht immer nur gegen chunner, die "mal den ringer machen" ...
:D
in der rückwärtsbewegung dürfte so etwas außerdem sehr schwer sein. wer nicht sprawlt, der fällt, und im fallen noch irgendetwas anderes machen zu wollen als eben dies - zu fallen ... das dürfte äußerst schwierig werden.
nochmal: wäre es anders würden wir das im sambo, im judo, im ringen und in den MMA pausenlos sehen.
Ja Herrgott, wie oft sollen wir uns denn noch wiederholen? Einfacher und verständlicher kann man es nicht formulieren... Wat willst du denn immer mit deinen Regel-konform?
Du musst deine BEINE aus der SCHUSSBAHN bringen und nicht versuchen den anderen in den Augen Rumzupopeln.
Ob du dabei mit einem Sprawl gleich einen 12to6 Elbow auf die Wirbelsäule bringst (nicht Regelkonform) oder den Gegner nach unten drückst und dann via Knie massierst ist völlig Wurst.
Und ja, bei einem vernünftigen Takedown, ist weder das Gesicht in Reichweite, noch kann man einen vernünftigen Schlag anbringen. Ja Denkt ihr denn die Leute sind doof und nicht selbst auf solch glorreiche Gedanken gekommen?
Immer diese Haartsträubenden Gewaltfantasien... Finger in die Augenhöhle bohren :rolleyes: Und was soll diese Fragerei?! PROBIER es doch mal REALISTISCH. Geh doch einmal ins nächste Ringer/MMA Gym und probiere es aus.
Sry aber es nervt mich langsam....
Da freundlicher weise der "Würger" RAMBAT mitspielt wird er uns gerne
bestätigen dass ALLE Ringer so dumm sind IMMER aus der Distanz direkt zu
den Beinen zu wollen !
Die können nix anderes !
Kein anderes Verhalten geübt - durch die Ringer-Spielregeln daran gebunden !
Also mit etwas EWTO-WT problemlos abzuschießen !
Dass neuerdings dank Jon auch das ( unnötige ) Grappling in der EWTO
angeboten wird - nur als BEWEIS dass dort auch mit diesen erfahrenen
Grapplern spielend leicht fertiggeworden wird !
:hammer::hammer::hammer::troete::troete::troete::i ronie::ironie::ironie:
So - hab mich mal in EWTO-"Sprache" geübt :D:D:D ( unschön !! )
Das erste von Tom verlinkte Video mit dem langarmigen VT-ler war aus
einem der allerersten UFC als Vorkampf ( Reserve-Kämpfer auskämpfen falls
die gelisteten Kämpfer ausscheiden ) :
An die Reaktion von krk kann ich mich LEIDER perfekt erinnern !
Ich hatte mir ja die Videos besorgt und wir hatten Videoabende mit
fachkundiger Diskussion - und hatten höchsten Respekt vor den UFC-lern !
Dann textet krk ( veröffentlicht im Karate-Journal ):
"alles nur Show - USA-Wrestling"
und
"es hat sich nur ein DUMMER WC-ler versucht der verlieren mußte"
später hat Emin noch ergänzt dass er bei einem Ringer trainiert der die
gesamte UFC im Alleingang platt machen kann
wenige UFC später trat dieser Ringer an - es war einer der kürzesten und
einseitigsten Kämpfe des UFC den platt zu machen.
( hab die Bänder noch und kann's auf Wunsch raus suchen )
Wenig später waren die UFC auch in Deutschland erhältlich, auch in
Videotheken und aus Holland ( dafür Werbung Karate-Journal ).
Spätestens dann wurden die "Sprüche" als solche entlarvt - und die
Glaubhaftigkeit der EWTO war irgendwo in der Tiefsee verloren.
Wer sich so aus dem Fenster lehnt - dem weht auch der Wind entgegen und
endlose Sprüche ohne Beweise - ist sooo langweilig.
Aber ich weis und verstehe ja nix !
Vielelicht ist UFC einfach zu kindisch für die EWTO-Kämpfer - die gehören
ev. besser dahin: ( vorsicht ! brutal und blutig !! )
https://www.youtube.com/watch?v=GFRNILwd1iI
Hoffe den Zusammenhang mit dem Thema EWTO-Kritik getroffen zu haben !
Grüße
BUJUN
@all
Danke fuer Eure Geduld und Antworten!...meine ich ehrlich :halbyeaha
Ich werde demnächst einfach versuchen mit ein paar Grapplern zu Sparren und zu lernen. Vielleicht bringt es denen auch etwas. Und wenn nicht, dann haben die halt Spaß und ich einen größeren Erfahrungsschatz und lerne vielleicht auch noch, ansatzweise, einen "richtigen" Sprawl
A) ja , für die meisten Möglichkeiten und Situation ist der Druck und die Geschwindigkeit, in der Ausführung selber, einfach zu hoch.
du darfst nicht vergessen daß auch ein TD vorbereitet wird und nicht blindlings geschieht. wenn dir das durch Sparring/Randori bekannt ist, erwartest du bzw. provozierst sogar dann in einer bestimmten Konstellation (Position, Distanz, Stellung deiner Extremitäten) einen TD. und reagierst automatisch mit rausgehen (Sprawl ) oder reingehen (ja, auchdas kann funktionieren in dem du ebenfalls sein Bein angreifst oder zum Hals (nicht Kehlkopf ^^) gehst)
B) zum einen ist Kopf eher gesenkt , also schwer mit Augenstich und Kehlkopfangriff , abzuwehren.
der Nacken und Rücken ist war frei, aber durch den enormen Druck nach vorn der auf dich wirkt, hast du maximal eine einzige Chance , durch sacken lsssen und gleichzeitig Ellenbogen reindonnern , Wirkung zu erzielen.
der Angreifer bewegt sich aber auch und das sehr schnell , ich würde darauf nicht zählen.
funzt super in slowmotionen mit Partner ,aber so gut wie gar nicht in Aktion.
Knie wäre eine Option, aber viele vergessen, daß der Ringer seine Hände auch vorne hat und gewohnt ist Beine , auch sehr Schnelle , aufzufangen.
hab nur einmal erlebt daß es geklappt hat mit Folge eines abgebrochenen Zahns ^^, aber kein KO.
C) müsste oben enthalten sein
mir persönlich geht es nicht um krk.
oder um irgend einen anderen chunner.
mir geht es darum, daß - so nehme ich das jedenfalls wahr - so gut wie alle chunner glauben, sie könnten
1.) gegen einen von einem ringer angesetzten takedown mühelos stehenbleiben oder diesem takedown mühelos ausweichen
2.) während dieses ausweichens /stehenbleibens den angreifenden ringer mit putzigen fingepopeleien zum aufgeben bewegen
3.) diese rein theoretischen "abwehren" auch in praxi erfolgreich anwenden.
mir ist dabei völlig wurscht, welchem verband oder welcher orga diese chunner angehören.
mir gehts nicht um bashing.
ich möchte einfach endlich mal verstehen, wieso die jungs solchen schrott üben, obwohl sie doch die möglichkeit hätten, sich einfach mal in entsprechende gyms auf die matte zu bequemen und DORT auszuprobieren, wie weit sie mit ihren "meidbewegungen" und "gefährlichen schlag- und stichtechniken" kommen.
offenbar haben einige chunner ja noch nicht einmal in vorbereitung auf einen wettkampf (MMA und dergleichen) für nötig gehalten, sich mal wirklich mit ringerangriffen auseinanderzusetzen ...
die videos sind da eindeutig. und ich hab wirklich gesucht, aber ich hab kein einziges video gefunden, in dem ein chunner gegen einen (echten) ringer gewonnen bzw. wenigstens den takedown verhindert hätte.
wie gesagt - ich suche und suche und finde immer nur so etwas:
also DAS sollte er mal mit einem RINGER versuchen ... echt, das ist doch lächerlich! allein schon der gefakte angriff auf die beine ... "mach mal den ringer!"
KEIN ringer, der länger als ein halbes jahr trainiert, greift so an.
denn SO funktioniert der single leg takedown / double leg takedown nun mal nicht!
und auch hier in diesem video wird wieder "bewiesen", daß man mit chunner-konzepten mühelos takedowns abwehren könne. soweit ich das mitbekommen habe, ist aber auch hier wieder KEIN ringer am start, und ich hab auch keinen einzigen wettkampf gesehen, in dem DAS funktioniert hätte:
also was soll dieser mist? da wird, wie immer, einer hingestellt, der selbst KEIN ringer ist, und anhand seiner absolut lächerlichen und unqualifizierten "angriffe" wird "bewiesen", daß wing chun mit takedowns fertig wird ...
was soll das?
eben deshalb liest man ja auch als kommentar zu diesem video:
'nuff said.Zitat:
and what if the person doesn't just stops in the middle of the move and lets you smashing on his head multiple times??? if you try to stop someone who trains takedowns like this you will land directly on your head and your friends can tell you what happend later in the hospital
zu obigem video gibt es noch eine schöne, sachliche antwort, die ixh hier gern auszugsweise posten möchte, weil damit alles gesagt ist:
Zitat:
This assumes that the grappler does not transition to a different takedown. If A doesn't work, try B. That is the basis of boxing and wrestling. If you shoot for a double leg and get stuffed but he presents a single leg, you change to the single leg. Same goes for Judo. If you try one throw and the opponent defends, it usually makes them open to a different throw. For BJJ and other submission grappling arts, submissions set up other submissions. All one-dimensional fighters will be beaten by someone who knows when something isn't working and tries something different.
eine anmerkung noch ...
GRAPPLER (ringer, judoka, sambokämpfer, lutadores etc.) WISSEN, wie man würfen und takedowns entgehen kann.
und sie ÜBEN das in jedem training.
und TROTZDEM werden sie im wettkampf mit diesen dingern regelmäßig erwischt.
wie kommen dann chunner, die NICHT üben, wie man wirft und würfe verhindert, auf die idee, sie könnten takedowns durch ein bißchen gehampel entgehen?
Naja, mit ein "bisschen Gehampel" ja nun nicht gerade und "Übung": Die steht ganz oben, will man den Ansatz schon verhindern. "Im Prinzip" geht es im WT nicht darum, eine "bestimmte" gegnerische Angriffstechnik zu unterbinden, sondern darum, den Gegner grundsätzlich daran zu hindern, seinen Stil "zu entfalten". Dazu muss man schon sehr konkret zur Sache gehen. Und selbstverständlich sollte man Grappler nicht unterschätzen. Daher ist es schon sehr gut, wenn man dafür mit guten Leuten aus anderen Disziplinen trainiert, so diese überhaupt offen für so etwas sind.
Ich finde derartige "fein-technischen" Diskussionen unsinnig, insbesondere dann, wenn schon mal vorweg eine sehr nachteilige Situation postuliert wird. Man nagelt nicht den Schmetterling an die Wand und sagt dann, nun zeig mal wie du fliegst. Ein fixierter Hebel ist es eben.... fixiert. DAS DAVOR sollte das Interesse sein.
Wieso muss ich jetzt an den so missverstanden Humpelschritt, Zug u. Wagon denken?
Ach ja der an die Wand genagelte Schmetterling.
wieso muss man überhaupt mit einem Fremdstilisten trainieren um sich vor seinen Angriffen wappnen zu können , wenn das eigene Agieren allein dem Folgen von Prinzipien unterliegt. ???
Dem Apfel ist es auch Egal ob er in Afrika , Asien oder sonstwo , ob er im Winter oder Sommer , ob er in den Bergen oder am Strand , bei Wind oder Flaute runterfällt. er fällt immer richtig, weil er der Schwerkraft folgt. einem Prinzip !!!!
hab noch nie gehört daß ein Apfel bei Regen oder Sonne trainiert um korrekt zu fallen ^^
Ironie? Vielleicht verstehe ich Dich falsch - aber meines Erachtens nach ist klar, dass Du keinem Traininspartner ernsthaft sagen kannst "Greif mich mal an wie ein XY". Welcher *ing *unler kann denn mal so eben angreifen wie jemand der jahrelang zum Boxen geht oder zum Ringen etc.? Da kommt dilettantischer Unsinn bei raus. Wenn Du rausfinden willst wie gut Du bist musst Du raus und Dir mal ansehen wie andere so agieren. Anschließend kannst Du Rückschlüsse ziehen wo Du (!) in Deinem System noch Verbesserungspotential hast. (Oder von mir aus auch anfangen noch andere Stile ein wenig zu trainieren wenn es Dir gefällt)
Ich meine ein Judoka stellt sich auch nicht hin und sagt - Greif mich mal an wie ein WTler und wenn sein Trainingspartner dann den WTler mimt und er ihn leicht werfen kann oder Hebeln dann zu schlussfolgern - WTler kann ich jetzt erfolgreich abwehren.
Das ist unlogisch und zwar total. Auch im eigenen Stil kommst Du nicht an den Punkt wo es "problemlos" wird. Schau Dir dazu mal ein paar Boxkämpfe an. Neben der Fitness spielen Dinge wie Tagesform und Psyche eine gewaltige Rolle. Und auch ein bisschen Glück. Jeder Kampf ist eine Herausforderung. Wenn Du anfängst zu meinen, dass Du der Kämpfer in Perfektion bist dann ist eine Niederlage nicht weit.
Zur Takedown Diskussion:
Ich meine mich zu erinnern (kann mich aber auch täuschen), dass sogar Kernspecht sogar mal zitiert haben mag "Never box a Boxer, Never Wrestler a Wrestler". Die können das besser weil die das ausschließlich trainieren. Da hilft so ein bisschen Werfen üben nichts. Du darfst Dir das Spiel des anderen nicht aufdrängen lassen. Wing Chun ist in meinen Augen kein Stil der darauf "wartet" was der Gegner macht. Man hat sein Vorgehen, seinen Plan, der einem verspricht damit zum Erfolg zu kommen. Vollstoff drauf. So ein bisschen wie der Boxstil von Tyson der seine Kämpfe (wenn er sie denn gewonnen hat) in der Regel recht schnell über die Bühne bringen musste. (Liegt wohl auch an einem Lungenleiden wenn ich das richtig gehört habe)
Sich hinzustellen und jeden Angriff mühelos und total überlegen abwehren - das ist der Stoff aus dem Martial Arts Filme gemacht sind - hat mit einem Kampf (egal ob auf der Straße, im Ring oder im Training) nichts zu tun.
Das ist auch was mich an so Demos wie der legendären WT-Ute auch so wütend macht. So zu tun als seien andere Stilisten Vollidioten die mit ein paar wenigen Bewegungen mühelos abzuwehren sind. Du musst sogar aufpassen, dass Dich ein Dorfschläger im falschen Moment mit einem Luckypunch nicht aus den Schuhen holt - davor bist Du auch als Kampfsportler nicht gefeit.