Mal ein paar Punkte aus dem Video aufgegriffen:
Ich habe Angst vor einer Thrombose.
Antwort Christine Falk:
„Die Angst vor einer Thrombose kann man jetzt komplett ausschließen.“
Begründung:
Das Problem betraf nur Astrazeneca, was in D nicht mehr verimpft wird.
HINWEIS: ORIGINAL TRANSKRIPTION
»Diese Angst vor der Thrombose, die kann man jetzt komplett ausschließen. Am Anfang hatten wir bei AstraZeneca in der Tat ein etwas erhöhtes Risiko für eine sehr spezielle Thrombose, die Sinusvenenthrombose. Seit wir aber AstraZeneca praktisch nicht mehr impfen in Deutschland, ist dieses Signal komplett weg.«
https://www.google.com/amp/s/www.spi...2a85314902-amp
Einschätzung: Eine offensichtliche Lüge.
Das PEI listet für ALLE Impfstoffe -einschließlich Biontech- Thrombosen
als Risiko auf. Siehe exemplarisch:
„Comirnaty
Insgesamt wurden 735 Fälle unterschiedlicher thrombembolischer Ereignisse gemeldet (mittleres Alter 70,9 Jahre), darunter 36 Fälle einer Hirnvenenthrombose. „
https://www.pei.de/SharedDocs/Downlo...cationFile&v=7
HINWEIS: Habe mehrere Seiten der PDF gelesen. Habe keinen der Fälle zu BioNTech finden können. Habe dazu dann die Suchfunktionen genutzt. Es gibt keine direkte Nennung von BioNTech im Zusammenhang mit Thrombose. Eine abgebildete Tabelle ist sehr allgemein dargestellt, die keine Rückschlüsse erlaubt ob Thrombosefälle mit BioNTech bekannt sind. Die genannte Auflistung finde ich ebenfalls nicht. Auflistungen von Todesfälle mit BioNTech beziehen sich allgemein auf alle Fälle und nicht speziell auf Thrombose (werden also nicht erwähnt).
Ich bin 18, gesund und glaube, das eine Impfung mehr Contra als Pro für mich hätte.
Antwort Christine Falk (sinngemäß):
Man kann die Folgen einer Coronainfektion nicht vorhersagen, sehr viele Leute, fit und gesund,
haben einen schweren Verlauf.
Einschätzung: Billige Polemik und Panikmache.
Die Frage bezog sich auf eine ganz konkrete Altersgruppe, und für die Gruppe der 10-17
Jährigen listet Statista 17 Todesfälle (mit oder durch Corona) auf.
https://de.statista.com/statistik/da...ch-geschlecht/
EINWAND: ich der Original Transkription seht dass das Mädchen 18 ist. Welche Frage bezog sich also auf die Gruppe der 10 - 17 Jährigen? Das Mädchen fällt doch gar nicht in die genannte Gruppe. Wieso bezieht man sich dann auf eine andere Gruppe? Verstehe ich nicht.
Auch bei den Hospitalisierenden spielt diese Altersgruppe keine Rolle.
Es gibt nach meinem Wissen keine Studie, die für diese Altersgruppe irgendeinen
medizinischen Vorteil durch die Impfung belegt. Das dürfte auch der Grund sein, warum
sich die STIKO mit der Empfehlung so schwer getan hat. Mertens hatte de facto unverblümt
eingeräumt, dass die aktuelle Empfehlung auf politischen Druck entstand und nicht auf
wissenschaftlicher Basis ausgesprochen wurde.
NACHGEHAKT: Wieso wird hier eine Gruppe erwähnt um die es gar nicht geht?
Eine mögliche Impfempfehlung für Kinder unter 12 Jahren wird aus Sicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) noch schwieriger als die für 12- bis 17-Jährige. Kein Kind unter 17 sei in Deutschland ausschließlich an Covid-19 gestorben, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Donnerstag). Weil die Krankheitslast bei den 12- bis 17-Jährigen so gering gewesen sei, sei die Entscheidung zur Impfung in der Nutzen-Schaden-Abwägung so schwierig gewesen. „Bei den Jüngeren wird das noch schwieriger sein.“
Wenn sich die Zulassungsstudie von Biontech auf 3000 Kinder beziehe, dann tauchten auf dieser Datenbasis seltene Nebenwirkungen wie zum Beispiel Herzmuskelentzündungen wahrscheinlich gar nicht auf, sagte Mertens.
Der Stiko-Chef erwartet zugleich abermals eine „Welle des politischen Drucks“ mit Blick auf die Impfung jüngerer Kinder. „Druck ist in dem Zusammenhang aber schlecht. Ganz besonders auch, weil die Kinder herhalten sollen, um die Impfmüdigkeit der 18- bis 59-Jährigen auszugleichen“, sagte er den Blättern. „Das ist absurd.“
https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-17562410.html
Ich bin schwanger. Die Impfung ist mir noch zu wenig erforscht.
Antwort Christine Falk:
Die STIKO sagt, vor dem 3. Monat nicht impfen, danach auf jeden Fall.
Einschätzung: Billige Polemik
Die STIKO empfiehlt die Impfung erst ab der 14. Schwangerschaftswoche … das unterstellte „impfen auf jeden Fall“ ist in der Empfehlung nirgends zu finden.
Ich schütze durch eine Impfung keine anderen Menschen, da auch vollständig geimpfte Menschen
andere anstecken können.
Antwort Christine Falk:
„Die Impfdurchbrüche betragen nur 1% der Geimpften!“
Einschätzung: Einfach nur Blödsinn, was die Frau erzählt.
Ein Impfdurchbruch hat überhaupt nichts mit der Fragestellung/Aussage zu tun. Ein Impfdurchbruch
Ist eine Infektion mit Symptomatik, bekanntermaßen können aber auch asymtomatische Menschen ihre Corona-Infektion weitertragen.
Ich warte auf einen Totimpfstoff
Antwort Christine Falk:
„Das Virus kommt aus der Fledermaus und ich persönlich möchte keinen Virus haben, von dem
Ich nicht weiss, was da an Antigenen noch dabei ist. … Der Riesenvorteil der mRNA Impfstoffe ist, dass diese sauber sind… nur das Spikeprotein haben“
Einschätzung: Billige Polemik
Offensichtlich will die Frau hier suggerieren, Totimpfstoffe kämen irgendwie aus einer Fledermaus und wären „unsauber“. Die Tatsache, dass mit einem Totimpfstoff unserem Immunsystem praktisch das gesamte Virus als Feind präsentiert wird und nicht nur ein Fragment, macht Totimpfstoffe 10x wirksamer als mRNA Impfstoffe:
„Und was bräuchten wir, um uns von Sars-CoV-2 wirklich zu befreien?
Das Virus wird bleiben. Aber ein guter Totimpfstoff könnte die Rate der Schwerkranken immerhin von etwa 3000 auf 300 senken, weil sein Schutz breiter aufgestellt ist. Alle Impfungen funktionieren ja so, dass sie das Original-Virus imitieren und damit das Immunsystem dazu bringen, Antikörper zu entwickeln. Der Totimpfstoff nutzt dafür das Originalmaterial, also ein abgetötetes, abgeschwächtes, aber komplettes Virus. Darum kommt die Immunreaktion des Körpers derjenigen sehr nah, die auch eine echte Infektion hervorrufen würde. Und genau diese "Original"-Reaktion wollen wir ja haben, denn sie schützt zehnmal besser als die Immunantwort auf das mRNA-Vakzin.“
https://www.n-tv.de/panorama/Wir-wer...e22930905.html
Ich bin skeptisch, weil es so schnell Impfstoff gab
Antwort von Christine Falk:
mRNA-Impfstoffe sind seit 20 Jahren erforscht, dass Zulassungsverfahren konnte deshalb
So schnell abgeschlossen werden, weil die einzelnen Phasen „zeitgleich“ verzahnt durchgeführt wurden.
Einschätzung: Das ist nicht die ganze Wahrheit.
Es gab aus gutem Grund vor Corona nicht ein einziges mRNA basierendes Medikament oder Impfstoff - Es gab keine positiven Erfahrungen damit, die Ergebnisse waren schlecht.
Thema Zulassung:
Biontech hat Phase I abgekürzt und wichtige statistische Auswertungen bzw. der notwendigen Dosis schlicht nicht gemacht - es gibt für die eingesetzte Dosis keine wissenschaftliche Grundlage.
Phase II wurde komplett übersprungen
Phase III ist bis heute nicht abgeschlossen, die Zulassung erfolgte auf Grundlage vorläufiger Daten. In dem Zusammenhang ist es durchaus interessant, das Biontech bzw. mit der Studie beauftragte Unternehmen die notwendigen Daten stellenweise schlicht gefälscht haben, was das PEI vornehm mit „Fehler“ umschreibt:
https://www.pei.de/DE/newsroom/posit...t211?nn=303326
Ohne Frage beschleunigt es das Zulassungsverfahren deutlich, wenn ich die notwendigen Daten fälsche - nur versteckt man derartige Infos dann doch lieber
vor der breiten Öffentlichkeit. Nicht, dass vielleicht noch ein Bundesverdienstkreuz-Träger bzw. seine Firma negative Schlagzeilen bekommt.
Jeder Arzt schwätzt irgendwas zusammen, Hauptsache Pro Impfung.