Ich bin mir sicher, die Leute wären dir dankbar, wenn Du das Virus abschwächen würdest!:biglaugh:
SCNR:p
Gruß
Alef
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Wie schon an anderer Stelle geschrieben fände ich es gar nicht so schlecht, wenn sich - zumindest teilweise - ein paar Verhaltensweisen in die deutsche Kultur einsickern.
Ich hatte mir schon vorher überlegt, Händeschütteln mit dem Verweis auf irgendeine Religion zu verweigern und liebäugle mit solchen textilen Botschaften:
https://image.spreadshirtmedia.net/i...io-t-shirt.jpg
den LD sicherlich, aber zur Beibehaltung der AHA Regeln trotz Impfung gibt es unterschiedliche Experten Meinungen. Ausserdem werden nicht alle Menschen mit diesem Impfstoff geeimpft werden (können).
gruss
Ich gehe davon aus, dass sich die allermeisten freiwillig impfen lassen werden, jedenfalls genug, damit das Gesundheitssystem kein Problem mehr hat, sich um den Rest zu kümmern. Warum wird dann eigentlich noch über eine Impfpflicht diskutiert bzw. warum sollte die noch in irgendeiner Form sinnvoll sein?
eine Impfpflicht wird vom Grossteil der Deutschen zur Zeit eh abgelehnt, vor der Bundestagswahl wird es dazu sicherlich nicht kommen. Auch lehnt die Mehrheit derzeit noch Privilegien für Geeimpft ab.
https://www.t-online.de/nachrichten/...mpfung-ab.htmlZitat:
In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 56 Prozent gegen eine zwingende Immunisierung gegen das gefährliche Virus aus. 33 Prozent befürworteten einen solchen Schritt dagegen. 11 Prozent machten keine Angaben zur Impfpflicht.
gruss
1+
Ich denke meine Kritik wurde noch nicht einmal verstanden. Es geht um solche Verdrehungen und falschen Unterstellungen: Drache:"..phantasiert hat wurde eben darauf verwiesen, dass Impfung eben nicht gleich "sterile Immunität" und "Virenfreiheit" bedeutet - hach was gab es damals für ein Geschrei und Geschimpfe deswegen..". Das geht völlig an dem vorbei was hier an seinen Aussagen kritisiert wurde.
Daher halte ich eine Diskussion mit dem Drachen auch nicht mehr für sinnvoll und lasse sie. Was schade ist, inhaltlich bringt er oftmals wichtige Punkte und Sichtweisen.
Zum Thema: Ich bin nachwievor gegen eine Impfpflicht und glaube auch nicht, dass eine in Deutschland kommen wird. Leider sieht es in anderen Bereichen danach aus.
Nebenbei, würde mir einer anbieten mich jetzt auf der Stelle mit Astra-Zentec impfen zu lassen würde ich keine Sekunde zögern.
Sind sie auch ordentlich gekühlt?
Ich schicke Dir 2 aus meiner Verwandtschaft vorbei, die brauchen ihn dringender. Mein Risiko ist doch sehr niedrig.
Üble Sache:
https://www.gmx.net/magazine/news/co...erika-35578326
Spätestens im 3. und 4. Quartal werden sie dich mit mRNA Impfstoff totschmeißen können. Biontech, Moderna und dann auch Curevac, dazu kommt dann noch Novovax, was ja aktuell auch sehr vielversprechende Daten liefert.
Es war immer klar dass es in der ersten Hälfte 2021 wenig Impfstoff gibt. Man muss halt vor dem nächsten Herbst die Leute durchgeimpft haben, das ist wichtig. Ab Mai wird es entspannter werden, da es dann wärmer wird und die Leute mehr draußen sind. Dumm wird es nur wenn es hier wird wie in Manaus, aber das kann man aktuell eh nicht abschätzen und auch nicht sagen wie es dann mit dem Impfstoff aussieht. Aus genau diesem Grund laufen ja jetzt schon die nächsten Studien zu Auffrischimpfungen, bzw. zu Änderungen am Antigen.
Hi,
https://www.welt.de/vermischtes/plus...el-binden.htmlZitat:
Nachdem sich Timo Sievert, Notfallsanitäter in Hamburg, mit AstraZeneca impfen lässt, bekommt er schwere Nebenwirkungen. Er berichtet darüber auf YouTube, Attila Hildmann missbraucht den Fall. Jetzt wehrt sich Sievert und spricht sich für Impfungen aus.
.................................................. ...................
Timo Sievert: Ich war einer der Ersten in Hamburg, die mit AstraZeneca geimpft worden sind. Weil ich hauptberuflich im Rettungsdienst tätig bin, gehöre ich zur Prioritätsgruppe eins. Die Aufklärungsarbeit vor Ort im Impfzentrum war super. Die impfende Ärztin hat nach bestimmten Vorerkrankungen gefragt, mir waren keine bekannt. Morgens bekam ich dann die Spritze in den rechten Arm. Abends, wie das beim Impfen so ist, tat mein Arm weh, aber auch die Fußhebermuskulatur in meinem rechten Bein. Ich hatte hohes Fieber, fast 40 Grad. Als ich morgens um zehn vor fünf Uhr wach geworden bin, weil ich auf Toilette musste, habe ich mein Gewicht auf den rechten Fuß verlagert – und bin hingefallen.
WELT: Ihr Fuß hat Ihnen nicht gehorcht?
Sievert: Die gesamte rechte Körperhälfte, von unterhalb des Jochbeins bis runter ins Bein, fühlte sich an wie nach einer lokalen Betäubung beim Zahnarzt. Im ersten Moment dachte ich an einen Schlaganfall. Ich konnte mir nicht mal meine Schnürsenkel binden oder meine Kaffeetasse in der rechten Hand halten. Mein Blutdruck war extrem hoch, ich hatte Drehschwindel. Meine Frau hat auch eine medizinische Ausbildung, die hat untersucht, ob ich ein Nystagmus habe, das typische Augenflimmern bei Schlaganfallpatienten. Das war aber nicht der Fall. Ich habe mich mit dem Taxi ins Krankenhaus fahren lassen, die Ärztin dort schloss einen Schlaganfall aus. Es kam das erste Mal der Verdacht auf, dass der Impfstoff wohl auf mein zentrales Nervensystem geschlagen hat.
WELT: Wie lange hielten die Symptome an?
Sievert: Der Drehschwindel hat nach einem Tag wieder abgenommen, mein Fieber ging zügig runter. Die Schmerzen im Bein und im Arm waren natürlich aufgrund der Empfindungsstörung weg. Das war eine Hemiparese, eine motorische Lähmungserscheinung. Die hat sich vor einigen Tagen zurückgebildet. Bis jetzt war ich krankgeschrieben, ab Dienstag werde ich wieder arbeiten.
WELT: Sie wurden im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck ausführlich untersucht. Was war das Ergebnis?
Sievert: Es gibt noch kein Ergebnis. Man muss noch weitere Untersuchungen machen, das wird mich die nächsten Monate noch verfolgen. Die Ärzte haben eine Ausschluss‑, keine Verdachtsdiagnostik vorgenommen. Man hat mich von der Haarwurzel bis in den kleinen Zeh untersucht, um auszuschließen, was ich alles nicht habe. Damit man eingrenzen kann, was ich habe. Normalerweise geht man in der Medizin umgekehrt vor. Es könnte sein, dass eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems schon vorlag und der Impfstoff einen sogenannten Schub getriggert hat. Es könnte vielleicht auch Multiple Sklerose vorliegen. Es kann aber auch sein, dass es an dem Impfstoff selber lag.
WELT: Haben Sie gehört, dass es nach der AstraZeneca-Impfung anderen Menschen so erging wie Ihnen?
Sievert: Nachdem ich in einem Video auf YouTube geschildert habe, wie es mir geht, habe ich viele Zuschriften bekommen. Von anderen Sanitätern, die gesagt haben: Ich wurde mit AstraZeneca geimpft und lag auch flach, mit Fieber und Symptomen eines grippalen Infekts. Das fand ich schon alarmierend. Andererseits gilt: Aus medizinischer Sicht ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Der Impfstoff bewirkt genau, was er soll. Der Lernprozess des Immunsystems setzt ein. Deswegen lässt man sich ja impfen. Keiner hat von so schweren Nebenwirkungen wie bei mir berichtet. Ich denke mal, da bin ich einer von sehr wenigen. Wie viele Millionen Menschen sind bisher geimpft worden und wie viele haben schwerwiegende Nebenwirkungen gezeigt? Das ist verschwindend gering.
WELT: Sie bereuen Ihre Impfung nicht?
Sievert: Nein. Ich bin gegen eine Impfpflicht, aber ich bin Befürworter einer freiwilligen Impfung. Als Notfallsanitäter bin ich froh über die Impfung. Wir stehen an vorderster medizinischer Front. Der Rettungsdienst in Deutschland muss aufrechterhalten bleiben, daher sollten wir maximal geschützt sein. Meine Meinung ist: Wenn ein Impfstoff es schaffen sollte, nur ein Prozent einer weiteren Infektion zu verhindern, dann sind wir schon ein Prozent weiter. So muss man das sehen. Und ich habe natürlich als Privatmensch auch eine Verantwortung meinen Mitmenschen gegenüber. Daher spreche ich mich klar für die Impfung aus…
Interessant finde ich zu diesem Interview diesen Bericht bzw diese Aussage, mal davon ab, dass Hildmann ne Pfeife ist:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/n.../26946942.htmlZitat:
Eine Lähmung, wie es Hildmann behauptet, war es jedenfalls nicht, sagt Sievert. Es handle sich um eine Parese, eine Empfindungsstörung. Es geht ihm inzwischen wieder besser, die Taubheit auf der rechten Körperseite schwindet langsam. „Ich habe viele Zuschriften erhalten, in denen von Nebenwirkungen der Impfung berichtet wird“, sagt Sievert. „Trotzdem sollte man sich schützen.“
https://www.qualitaetskliniken.de/er...ese/#part-4507Zitat:
Was ist eine Parese?
Wenn Nerven geschädigt werden, beispielsweise durch bestimmte Erkrankungen oder Verletzungen, kann die Kommunikation zwischen Muskulatur, Gehirn und Nerven nicht mehr richtig funktionieren. Die Folge davon sind Störungen hinsichtlich der Empfindung und Bewegung im jeweiligen Körperteil. Diese bezeichnet man dann als Lähmungserscheinungen - oder eben Paresen.
Zitat:
Parese (griechisch páresis πάρεσις „Erschlaffen“) ist gleichbedeutend mit Lähmung. Oft wird das Wort jedoch einschränkend im Sinne von „inkomplette Kraftminderung“ verwendet. Eine vollständige körperliche Lähmung bezeichnet man auch als Paralyse oder Plegie, eine Gefühlslähmung – also eine Gefühlstaubheit – als Sensibilitätsstörung.
Paresen haben ihre Ursache meistens in neurologischen Störungen. Hierbei unterscheidet man eine zentrale Parese und eine periphere Parese.
Zitat:
Zentrale Parese: Betroffen ist das erste motorische Neuron, welches sich zwischen motorischen Kortex/Hirnstamm und dem Rückenmark befindet. Eine Verletzung führt zu einer *****ischen Lähmung. Leitsymptome sind erhöhter Muskeltonus, gesteigerte Muskeleigenreflexe, pathologische Reflexe (Babinskizeichen, Pyramidenbahnzeichen) und Störungen der Feinmotorik.
Periphere Parese: Betroffen ist das zweite motorische Neuron, welches sich zwischen der Vorderhornzelle im Rückenmark und dem Muskel befindet. Eine Verletzung führt zu einer schlaffen Lähmung. Leitsymptome sind Muskelhypotonie, Muskelatrophie, Schwächung oder Aufhebung der Muskeleigenreflexe und Denervierungszeichen (Faszikulationen, Fibrillationen).[1]
https://www.biologie-seite.de/Biologie/PareseZitat:
Formen
Monoparese
Die Monoparese bezeichnet eine Lähmung einer Gliedmaße oder eines Gliedmaßenabschnittes.
Diparese
Die Diparese bezeichnet eine Lähmung von zwei Gliedmaßen (Arm und Bein) oder eines Gliedmaßenpaares (beide Beine bzw. Arme).
.................................................. .........................
Hier übrigens das Video von ihm als Antwort auf Hildmann, nicht nur die ersten Minuten gucken:biglaugh::
https://www.youtube.com/watch?v=U8_EcbUoxI4
https://www.youtube.com/watch?v=U8_EcbUoxI4
Ich sehe sein Erlebnis zwar immer noch kritisch, aber das Video geht gegen Hildmann, deshalb alleine mag ich es! :D
Gruß
Alef
Hi,
Hier noch seine Videos mit seiner Erfahrung:
https://www.youtube.com/watch?v=hwUnDGUQ2aU
https://www.youtube.com/watch?v=hwUnDGUQ2aU
https://www.youtube.com/watch?v=JmW1ASfMtqo
https://www.youtube.com/watch?v=JmW1ASfMtqo
Interessant ist, dass das ganze wie das klingt, vor dem Clemens Arvey, anhand der Studienprotokolle, damals gewarnt hat!
Gruß
Alef
Der Allergologe Ludger Klimek zu Nebenwirkungen nach Impfungen:
https://www.fr.de/wissen/corona-impf...-90221728.htmlZitat:
...Bei herkömmlichen Impfungen etwa gegen Tetanus oder Influenza kommt es bei einer Million Injektionen etwa einmal zu einem anaphylaktischen Schock. Bei den mRNA-Impfstoffen sind bislang in den USA elf bis zwölf Fälle pro einer Million Injektionen aufgetreten. In Deutschland ist der Anteil noch etwas höher, er liegt bei etwa 17 bis 18 Fällen pro einer Million Injektionen. Das heißt aber nicht, dass diese Impfstoffe wesentlich gefährlicher sind als herkömmliche Vakzine. Auch könnte man das Problem lösen, wenn man vorher erkennen würde, welche Patienten gefährdet sind. ...
Wie macht sich ein anaphylaktischer Schock bemerkbar?
Es beginnt meist mit Kribbeln an Händen und Füßen, es können sich Quaddeln bilden. Der Kreislauf spielt verrückt, der Blutdruck fällt ab, durch eine Verkrampfung der Bronchien bekommt man schlecht Luft. Manchmal kommen auch Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und Durchfall hinzu.
Wie schnell nach der Impfung passiert das?
Die meisten anaphylaktischen Schocks treten innerhalb einer halben Stunde auf, so lange muss man nach der Impfung auch warten.
..,.
Von allergologischer Seite sehen wir keinen großen Unterschied zu den mRNA-Impfstoffen. Auch das Astrazeneca-Vakzin hat allergisches Potenzial – und zwar vermutlich in Gestalt von Polysorbat 80. Das ist ein Stoff, der auch in manchen Medikamenten und Kosmetika als Hilfsstoff eingesetzt wird. Für die meisten Menschen ist er unproblematisch.
...
Das Gebashe, dass er erhält ist schon unterirdisch:
https://www.youtube.com/watch?v=U8_EcbUoxI4
(Auszug: "Hast du dir schon eine schönen Rollstuhl ausgesucht?"...)
Nun so kann das laufen bzw. läuft das, wenn man Öffentlichkeit auf sozialen Netzwerken sucht und emotional besetzte Themen behandelt, nicht nur bei Corona. Im Prinzip fällt dann der Startschuss zum verbalen Meuchelmord. Das Internet ist schon "g-e-i-l"
Hi,
Öhm ja, ich kenne Traueranzeigen mit der üblichen Floskel "Nach langer Krankheit", oder so, aber DAS ist neu:
Anhang 46595
https://trauer.shz.de/traueranzeige/...haupt/58203725
Gruß
Alef
Hi,
Bei Übergewichtigen scheint der Biontech-Impfstoff nicht so dolle zu wirken:
https://www.medrxiv.org/content/10.1...664v1.full.pdfZitat:
OBESITY MAY HAMPER SARS-CoV-2 VACCINE IMMUNOGENICITY
Artikel im Guardian dazu:
https://www.theguardian.com/world/20...-obesity-studyZitat:
Pfizer vaccine may be less effective in people with obesity, says study
Healthcare workers with obesity found to produce only about half the antibodies healthy people do
Gruß
Alef
Nur ist man in Israel nicht hingegangen und hat bei 1,2 Millionen Menschen den Titer bestimmt.
Also bitte nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Hr. Drosten hatte jetzt auch nicht Unmengen an Testfällen auf die er seine Kinderstudie gestützt hat.
Und das massives Übergewicht (so wie im verlinkten Artikel ja auch korrekt wiedergegeben) sich ungünstig auf Impfungen auswirkt ist nun auch nicht Corona exklusiv.
Es wird ja auch nicht gesagt es wirke gar nicht - nur eben nicht so gut wie bei einem gesunden Normalgewichtigen. Und das daher die massiv Übergewichtigen ggf. nicht 2 sondern 3 Dosen benötigen.
Alef , was sollen immer diese eingestreuten eindeutigen posts ??
kenn jemand die wirksamkeit von J & J ?
Im statistischen Mittel. Das schließt ja nicht aus, dass es bei bestimmten Personengruppen schlechter wirkt und bei anderen wiederum, besser. Auch Punkt.
Aber vermutlich ist der Guardian plötzlich auch nur noch so ein billiges Revolverblatt, sobald einem die Aussage nicht passt.
Die 1,2 Millionen wurden ja sehr gut gematched und die Wirksamkeit war über alle Untergruppen sehr gut.
Wirksamkeit bei Fettleibigkeit wurde natürlich auch untersucht. In der Untergruppe (n=ca. 220.000) hatten sie eine 95%ige sterile Immunität und eine 98%ige Wirksamkeit.
Lest ihre eigentlich auch die Studien, die ich verlinke?
Diese hier aus dem NEJM:
https://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056...icleTools=true
Die ist ein Paukenschlag für Biontech. Jetzt ist Comirnaty erst einmal über jeden Zweifel erhaben (wie gesagt n=1,2 Millionen mit sehr guten Subgruppen). Hier noch einmal die wichtigsten Ergebnisse daraus:
Zitat:
Diese Studie evaluiert die Wirksamkeit des neuartigen BNT162b2 mRNA-Impfstoffs1 gegen Covid-19 in einer landesweiten Massenimpfung. Die geschätzte Wirksamkeit des Impfstoffs während des Nachbeobachtungszeitraums, der 7 Tage nach der zweiten Dosis begann, betrug 92 % für dokumentierte Infektionen, 94 % für symptomatische Covid-19, 87 % für Krankenhausaufenthalte und 92 % für schwere Covid-19. Die geschätzte Wirksamkeit während der Tage 14 bis 20 (nach einer Dosis) und der Tage 21 bis 27 (allmähliche Verschiebung zwischen der ersten und zweiten Impfstoffdosis) betrug 46 % bzw. 60 % für dokumentierte Infektionen, 57 % bzw. 66 % für symptomatische Covid-19, 74 % bzw. 78 % für Krankenhausaufenthalte, 62 % bzw. 80 % für schwere Covid-19 und 72 % bzw. 84 % für Covid-19-bedingte Todesfälle.
Zwischen einer geschätzten Wirksamkeit (bzw. einer Risikodifferenz) und der Aussage es gäbe 92% sterile Immunität liegen dann aber schon noch Welten.
Die neue Impf-Hoffnung?. So wirksam ist das Vakzin von Johnson & Johnson.
https://www.n-tv.de/wissen/So-wirksa...e22394698.html
Die Wirksamkeit vor einer PCR dokumentierten Infektion ist in der Studie mit 92% angegeben. Wenn ich in einer PCR keinen Virus mehr nachweisen kann, dann gebe ich ihn auch nicht weiter, also ist damit sterile Immunität gegeben. Das zeigt ja auch sehr schön der zugehörige Kurvenverlauf.
Auch wenn die Studie nicht auf den Nachweis von steriler Immunität ausgelegt ist kann man aus den Ergebnissen, bei dieser Studiengröße, durchaus auf das Vorhandensein schließen.
Sicher, die Leute wurden nicht proaktiv auf SARS-CoV-2 getestet, aber trotzdem finden in Israel ja weiter Kontaktscreenings zur Nachverfolgbarkeit von Infektionen statt und dabei werden natürlich auch asymptomatische, geimpfte, Personen getestet und die Ergebnisse gehen ja auch in die Studie ein.
Nebenbei bis zu 80% der Infektionen gingen auf B1.1.7 zurück. Biontech scheint da auch sehr gut wirksam zu sein.
Die Datensammlung geht ja noch weiter, mal sehen was die noch für Erkenntnisse liefern.Zitat:
Es sind Bedenken hinsichtlich möglicher Impfstoffe17,18 und neutralisierender Antikörper aufgekommen.19,20 Während des Studienzeitraums gehörte ein zunehmender Anteil der SARS-CoV-2-Isolate in Israel - bis zu 80 % in den Tagen vor der Datenextraktion - zur B.1.1.7-Variante.21 Daher schätzt diese Studie eine durchschnittliche Wirksamkeit des Impfstoffs über mehrere Stämme hinweg. Obwohl wir keine spezifische Wirksamkeitsschätzung für die B.1.1.7-Variante liefern können, deutet das in den späteren Perioden beobachtete Plateau in der kumulativen Inzidenzkurve für geimpfte Personen darauf hin, dass der BNT162b2-Impfstoff auch für diese Variante wirksam ist, eine Beobachtung, die mit früheren Berichten übereinstimmt, die konservierte neutralisierende Antikörpertiter zeigten.22
Die Desinformationsfront macht wieder Überstunden.
Steht doch alles in der Studie:
“We estimated vaccine effectiveness for each outcome as one minus the risk ratio, using the Kaplan–Meier estimator.“
Sie geben einmal die geschätzte RR (risk ratio) - also das relative Risiko im Vergleich der beiden Gruppen an, sowie die geschätzte RD (risk difference) - also die Risikodifferenz.
Das eine sagt: Geschätzt bekommt Gruppe A zu XY % weniger oft dies oder jenes, das andere besagt: Mit Umstand X ist das Risiko Y zu bekommen um das Z fache geringer (oder höher) als ohne.
Das ganze dann eben schön garniert mit ein paar Formel oder wie hier eben angegeben dem Kaplan-Meier-Schätzer.
Und ja man sieht (wenn man mal den Umstand mit der ungleichen Verteilung der Tests ausklammert), dass bei den Geimpften dann ab Tag 21+ die Zahlen nicht mehr so stark steigen.
Nimmt man aber lediglich die „blanken“ Zahlen nach 42 Tagen von 6.100 dokumentierten Fällen bei den nicht Geimpften (und die wurden tendenziell mehr getestet) im Vergleich zu 4.460 Fällen bei den Geimpften, dann ist und bleibt die Aussage, die Impfung biete 92% sterile Immunität in dieser Form schlicht falsch. So gesehen hat man lediglich einem absoluten Unterschied von 25 % (von dem man nicht weiß wie viel davon durch die Testanzahl verzerrt ist).
Nimmt man jetzt nur die Werte ab Tag 21+ hast Du 1.000 Fälle bei den Ungeimpften und 336 bei den Geimpften, also rund 2/3 weniger Fälle - aber auch hier keine „sterile Immunität“.
Wenn überhaupt, dann könnte man wohl nur sagen, dass nach X Tagen eventuell hier eine klinische Immunität besteht, da in dem Zeitfenster zwischen 28 und 42 Tagen bei den Geimpften nur noch 45 neue Fälle dazu gekommen sind. Allerdings sieht man ähnliches dann ja auch bei den nicht Geimpften - nur erst eine Woche später. Von Tag 35 bis 42 kamen nur noch 47 Fälle dazu. Und das kann dann ja kaum an der Impfung gelegen haben.
Gut, dann war die Wortwahl missverständlich.
Naja, am Anfang, das sieht man auch an den Kurven deutlich, ist eben noch keine Immunität da. Die muss sich erst über einen längeren Zeitraum aufbauen. Daher infizieren sich in den ersten Tagen in beiden Gruppen auch ungefähr gleich viel. Da die Infiziertenzahlen in den ersten Tagen im Vergleich deutlich mehr als in den letzten Tagen sind, ist der absolute Unterschied nicht so riesig. Der sagt aber eben nicht so viel aus über die Wirkung, nachdem sich der Schutz vollständig aufgebaut hat.Zitat:
Und ja man sieht (wenn man mal den Umstand mit der ungleichen Verteilung der Tests ausklammert), dass bei den Geimpften dann ab Tag 21+ die Zahlen nicht mehr so stark steigen.
Nimmt man aber lediglich die „blanken“ Zahlen nach 42 Tagen von 6.100 dokumentierten Fällen bei den nicht Geimpften (und die wurden tendenziell mehr getestet) im Vergleich zu 4.460 Fällen bei den Geimpften, dann ist und bleibt die Aussage, die Impfung biete 92% sterile Immunität in dieser Form schlicht falsch. So gesehen hat man lediglich einem absoluten Unterschied von 25 % (von dem man nicht weiß wie viel davon durch die Testanzahl verzerrt ist).
Die 92% beziehen sich auf den Zeitraum ab Tag 28. Wenn du das relative Risiko mit jedem Datensatz, den sie ja pro Woche geben, ausrechnest, wirst du feststellen, dass es sich sukzessive erhöht, je weiter es von Tag 1 entfernt ist. Ich verstehe nicht, worauf du hinauswillst. Dass du am liebsten sofort ab Tag 1 einen vollen Schutz haben möchtest?Zitat:
Nimmt man jetzt nur die Werte ab Tag 21+ hast Du 1.000 Fälle bei den Ungeimpften und 336 bei den Geimpften, also rund 2/3 weniger Fälle - aber auch hier keine „sterile Immunität“.
Das ist mir auch aufgefallen, also dass auch die Kurve der Nichtgeimpften eine Sättigung aufweist. Das ändert aber an der Wirkung insofern nichts, falls es den Sättigungseffekt bei beiden Kurven gibt. Die Kurve der Geimpften kann ja genauso eine Sättigung aufweisen, nur weist die Kurve der Geimpften schon eine Sättigung aufgrund der Impfwirkung auf. Da könnte dieser weitere kleinere Sättigungseffekt optisch untergehen. Wie ich weiter oben schon schrieb: Berechne die Wirkung der Impfung für jede Woche einzeln und schau die die Werte an. Da die Wirkung immer weiter zunimmt, kann dieser Sättigungseffekt kaum eine Rolle spielen, bzw. falls er nur bei den Geimpften warum auch immer auftritt, könnte die Wirkung ohne diesen Sättigungseffekt sogar noch etwas höher sein. Also kurz gefasst: Ich sehe in dieser kleinen Sättigung kein Problem. Wie viel mehr wurden denn in deinen Augen die Nichtgeimpften getestet?Zitat:
Wenn überhaupt, dann könnte man wohl nur sagen, dass nach X Tagen eventuell hier eine klinische Immunität besteht, da in dem Zeitfenster zwischen 28 und 42 Tagen bei den Geimpften nur noch 45 neue Fälle dazu gekommen sind. Allerdings sieht man ähnliches dann ja auch bei den nicht Geimpften - nur erst eine Woche später. Von Tag 35 bis 42 kamen nur noch 47 Fälle dazu. Und das kann dann ja kaum an der Impfung gelegen haben.
Gerade die Sättigung der Kurve der Nichtgeimpften deutet ja auf einen Transmissionsschutz hin, da durch die angenommene sterile Immunität das Virus auf immer weniger potentielle Überträger trifft und somit sich ja auch immer weniger nicht geimpfte anstecken. So etwas nennt man beginnende Herdenimmunität...
Kann sein, kann aber auch einfach an Maßnahmen gelegen haben, die die allgemeinen Infektionszahlen wieder gedrückt haben. Müsste man mal genauer auseinanderklamüsern. Der Rückgang der Infektionszahlen bei uns ab Ende Dezember 2020 hat ja auch nichts mit der Impfung zu tun, da zu dem Zeitpunkt kaum Menschen geimpft waren.
Bzw. falls der Sättigungseffekt durch einen Transmissionsschutz auftaucht, ist er in beiden Gruppen vorhanden und nicht nur bei den Ungeimpften, genauso wie ein allgemeiner Rückgang der Infiziertenzahlen durch Maßnahmen. Also auch kein Problem @Little Green Dragon.